Berlin (dts) - Nach der Drohung der Klimaschutz-Initiative "Letzte Generation", künftig neben Autobahnen auch Häfen und Flughäfen zu blockieren, haben Union und AfD im Bundestag ein härteres Vorgehen gefordert. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), sagte der "Welt": […] mehr

Kommentare

21satta20. Februar 2022
Mal unabhängig vom Sinn dieser Demo-Aktivitäten; die blockierenden Nicht-Aktivisten und Verhinderer bis in die Gegenwart u.a. in Form von Union und AFD, warum geht gegen die keiner härter vor? Die vermeidbaren Sünden der Vergangenheit haben die Gesellschaft erst in diese verfahrene Situation gebracht, die AFD begreift bis heute nicht mal ansatzweise den Ernst der Lage.
20wimola20. Februar 2022
@17 ) Hätten sie sich jetzt bei Dir melden müssen, damit Du kontrollieren kannst, dass sie das, was Du anführst "Teilnahme an kommunalen Wahlen, Teilnahme an Gemeinde- und Stadtratssitzungen .." getan haben? Oder verfolgst Du sie so, dass Du einfach behaupten kannst, sie täten es nicht?
19Xeelee20. Februar 2022
@18 an welcher Stelle genau bedeutet "für das Einhalten von Regeln zu sorgen" das man "gegen die Demokratie" arbeitet?
1817August20. Februar 2022
Da die Staatsorgane (Polizei) gegen die Demokratie arbeiten ("Buddel"), also gegen Demonstrationen vorgehen, anstatt diese zu fördern (wie es deren Aufgabe wäre), haben diese rechtsstaatlich kaum eine Existenzberechtigung. Aufgabe der Polizei wäre es gemäß ihrer Legitimation, alles Wegzuprugeln, was das Leben nachfolgender Generationen gefährdet.
17AS120. Februar 2022
@16 Richtig. Ich habe noch keine Vertreter der "Letzten Generation" oder von "EGL" gesehen, die irgendwelche dieser Maßnahmen durchgeführt hätten. Muss man ja auch Verständnis für haben, ist mühselig, langwierig und manchmal auch sehr frustrierend. Du kannst das gerne Kuschel-Demokratie nennen. Den Maßstab hat ja @4 vorgegeben, nämlich die Wirksamkeit. Und an diesem Maßstab habe ich mich orientiert. Danke übrigens für die Inspiration durch Nennung des Begriffs "Zivilgesellschaft".
16wimola20. Februar 2022
@11 ) Deine Antwort impliziert, dass Du davon ausgehst, dass diese Formen der "Proteste" nicht genutzt wurden ...(?). Deine Vorschläge sind rosarote Demokratie ... oder sollte ich sagen Kuschel-Demokratie?
1517August20. Februar 2022
@9 , falsch: Verbot sämtlicher Maßnahmen Ökonomie vor Ökologie.
14AS120. Februar 2022
@4 Den Bürgern konkret aufzeigen, was persönliche Maßnahmen sowohl für das Klima als auch für den eigenen Geldbeutel und ggf. auch für die eigene Gesundheit bringen. Beraten und aufklären, wo notwendig. Reicht das dann mal an konkreten Vorschlägen oder soll ich noch seitenweise weitere Ausführungen machen?
13all4you20. Februar 2022
Zum Glück sind beide nur in der Opposition.
1217August20. Februar 2022
@6 Lustig! Hatte gerade heute Morgen in unserer Zeitung den Millionenbetrug nachgelesen, den Kubicki dem Lande M-V Anfang der 90' zugefügt hat. Die Falschberatung Kubickis hat dem Land mehrerer Hundernd Millionen Euro gekostet ( Schönberg)
11AS120. Februar 2022
@4 Und jetzt zu den konkreten Vorschlägen: weniger Kuscheln mit den Medien - die braucht man nämlich nicht überzeugen. Mehr klassische Methoden des Guerilla-Marketings, gerne auch mit Flyern und Info-Ständen an strategisch gut gewählten Orten. Teilnahme an kommunalen Wahlen, Teilnahme an Gemeinde- und Stadtratssitzungen, um dort auf das eigene Anliegen aufmerksam zu machen und konkrete Vorschläge für die Umsetzung von Maßnahmen auf kommunaler Ebene zu machen.
10wimola20. Februar 2022
"Nina Scheer, Sprecherin der SPD-Fraktion für Klimaschutz, sagte: "Angesichts drängender Handlungsbedarfe wie der Klimakrise spricht es zunächst für eine politisch wache und aufgeklärte Zivilgesellschaft, wenn sie sich aktiv einbringt, auch durch Demonstrationen. Keine politische Forderung rechtfertigt es allerdings, in Form und Mitteln die rechtsstaatlichen Grenzen zu brechen." - Das ist klar und deutlich und auch meine Position.
9AS120. Februar 2022
@4 Der richtige Adressat ist nämlich nicht die Politik, sondern sind die Mitbürger. Wer immer noch glaubt, unser Staat soll und kann sich um alles Mögliche kümmern, der hat nichts begriffen und aus der Erfahrung der Pandemie nichts gelernt. Und mit moralischem Zeigefinger und Egozentrismus erreicht man keine politischen Mehrheiten und schon gar nicht die, die mit Verhaltensänderungen deutlich mehr bewirken können als jeder staatliche Eingriff.
817August20. Februar 2022
@6 über demokratische Grundregeln kann man sich unterhalten, wenn Scholz, die Vorstände von eon, siemens, rwe usw. hinter Schloss und Riegel sitzen)
7commerz20. Februar 2022
die Aktivisten sollten bei Bockaden von Straßen doch auf eine große Zustimmung gestoßen sein. Die hohe Anzahl geländegängiger Fahrzeuge läßt vermuten, dass Jäger und Landwirte auch vor Ort waren.
6AS120. Februar 2022
@4 Bei mir braucht wohl kaum ein st#rkeres Bewusstsein für Maßnahmen in Bezug auf Klimaschutz entstehen. Unter welchem Aspekt ist sehr einfach: nicht an die falschen Adressaten appellieren und konkrete Maßnahmen und deren Umsetzung vorschlagen - nicht nur protestieren gegen alles Mögliche, was angeblich nicht geschieht. Und im Übrigen: demokratische Spielregeln akzeptieren, Mehrheiten für die eigene Position suchen und dann gestalten. So einfach ist das.
517August20. Februar 2022
@4 , genau, nur so geht das! Die alten Säcke sind kreppiert und die Jugend hat nichts zu sagen!
4Joshi8620. Februar 2022
@2 Welche anderen Formen des Protests sind denn besser, höre ich Vorschläge? Vor allem, unter welchem Aspekt? Eine, die den Aktivisten nicht in die Schulden treibt, wie es sich wünschen oder eine, die nachhaltig Wirkung zeigt? Hand aufs Herz, was müsste passieren, damit bei Ihnen ein stärkeres Bewusstsein fürs Klima entsteht? Ist dies der Maßstab, scheinen die Aktionen ja noch nicht wirksam genug zu sein. Ich bitte um eine konstruktive Antwort, Danke im Voraus.
317August20. Februar 2022
@2 , sag ich ja
2AS120. Februar 2022
Was soll dieses Gerede von "härterem Vorgehen"? DIe Vorgehensweise ist doch völlig klar und wird auch angewendet. Wesentlich wichtiger wäre, dass die Bürger, die behindert oder genötigt werden, auch die entsprechenden Schadenersatzansprüche gegen die "Aktivisten" zivilrechtlich geltend machen. Wenn man dann auf Jahre hinaus verschuldet ist, überlegt man sich vielleicht mal, ob andere Formen des Protests vielleicht doch besser sind.
117August20. Februar 2022
die ewig gestriegen halt.