Berlin (dts) - Ältere Menschen kommen trotz des historischen Wirtschaftseinbruch nahezu ohne Einbußen durch die Krise. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine Ipsos-Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Banken. Demnach sehen sich 77 Prozent der befragten Menschen ab 60 ...

Kommentare

(21) raptor230961 · 04. August um 21:42
... "Leergut-Sammler" weg, die keine leren Flaschen sammeln können. Es gibt da viele fehlende Jobs, die für ärmere Rentner - die immer noch arbeiten müssen, wenn die Rente nicht reicht. Es ist wie immer: Den Reichen geht es weiter gut - denen, die nichts haben, die sich so eben über Wasser halten, die haut alles unerwartete aus die Bahn!
(20) raptor230961 · 04. August um 21:42
@19: Zitat: "Naja, an der Rente wird ja nichts gekürzt, da kann es also schonmal keine Einbußen geben." Bei ehemaligen Gutverdienern nicht. Wenn jedoch die "sozialen Kaufhäuser" und die "Tafel" teilweise (ich kann nur für hier sprechen) während des Shutdown zu waren - dann kommen da schon Löcher in den Haushalt bei niedrigen Renten. Wenn Aushilfen momentan nicht gebraucht werden (Gastronomie, Regale einräumen, ...) fäll t ein "Zubrot" aus. Keine Konzerte, Sportveranstaltungen - da fallen die ...
(19) Mehlwurmle · 04. August um 21:30
Naja, an der Rente wird ja nichts gekürzt, da kann es also schonmal keine Einbußen geben.
(18) treichel · 02. August um 04:51
@17: Hauptsache, die Beamten verteidigen ihre Überversorgung, auch seit 1988 wurde kaum was "gestreckt" (aus deinem Link: "Nun ist vorgesehen, den schnellen Anstieg der Pensions-Ansprüche - nach 35 Dienstjahren erreicht ein Beamter volle 75 Prozent seines letzten Bruttoeinkommens - zu strecken; der Beginn soll wie in der Rentenversicherung verschoben werden...)" Arbeiter/Angestellte/Rentner wählen trotzdem wie gehabt, aber leider gibt es k e i n e Partei, die gerechtere Rentenpolitik anstrebt.
(17) LordRoscommon · 02. August um 03:34
@16: Dann guck dir den SPIEGEL von 1988 mal an <link>
(16) treichel · 02. August um 03:17
@15 "Mit der Agenda 2010 hat die damalige Bundesregierung (Rot/Grün) in den Jahren 2003 bis 2005 die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen, die den größten Sozialabbau seit Bestehen der BRD beinhalten. Große Teile der Oppositionsparteien (Schwarz und Gelb) haben das `Konzept´ unterstützt und aktiv mitgestaltet." <link>
(15) LordRoscommon · 02. August um 03:07
@14: Nein "alle Senioren" gibt die Umfrage nicht her, und bei der Definition "Senioren" = Ü59 erst recht nicht den Schluss auf Rentner. Diese Definition von Senioren hlte ich zudem für zutiefst unseriös - nicht weil mich nur 2 Jahre vom "Senioren"-Alter trennen, sondern wg. des steigenden Renteneintrittsalters. Die Hand an die gesetzliche Rente hat nicht erst die Schröder'sche "Agenda" gelegt, das ging schon unter Kohl los. Die <1100-€-Misere vieler RentnerInnen rührt noch aus Adenauers Zeiten.
(14) treichel · 02. August um 02:48
Na prima, wenn "alle Senioren nahezu ohne Einbußen durch die Krise kommen", könnte unsere Regierung das ja als Einladung zu Rentenkürzungen nehmen! Nur gibt es leider viel mehr Normalrentner, die jetzt schon mit um die 1100 Euro auskommen müssen als wohlhabende Beamtenpensionäre und Immobilienbesitzer. Wie schon öfter von mir resignierend gesagt, warum 45 Jahre oder mehr fleißig arbeiten, um danach eine Rente knapp über Grundsicherung zu erhalten. Die Agenda 2010 hat für dieses Armutsz. gesorgt.
(13) LordRoscommon · 02. August um 02:22
@11: Auch viele Tafeln und die Sozialkaufhäuser waren vom Lockdown betroffen, hier bei uns im Ort war beides für Wochen zu. Der Ausdruck "katastrophal" beschreibt diese Situation treffend, finde ich.Wenigstens konnte unsere Tafel Körperbehinderte versorgen, die den Weg zum Supermarkt nicht schaffen konnten. @12: Ja, aber das kann man dem WELT-Artikel eben offen entnehmen. Wenn Springer offener und ehrlicher berichtet als der dts, sagt das über den dts viel aus.
(12) slowhand · 02. August um 01:29
@1o Die Fagestellung mehr, weniger oder genau so viel ist schon irreführend. Wenn ich vorher nichts sparen konnte aus Mangel an Geld, dann spare ich ja jetzt immer noch genau so viel wie vorher, nämlich Nichts, also nicht mehr und nicht weniger.
(11) raptor230961 · 02. August um 01:27
Also ich kenne (dadurch, daß ich für die "Risikogruppe" einkaufen gehe) etliche 60jährige, die vor Corona so eben über die Runden kamen. Mit der Kurzarbeit müssen sie von ihren Kindern Geld leihen! Trotz Tafel,Sozialkaufhaus. Die arbeitenden Senioren gehen natürlich bei den höheren Zahlen der Rentner unter. ... und da sind wir wieder bei #4 und #5.
(10) LordRoscommon · 02. August um 01:19
- 2 - Um der Verlogenheit des dts das mal entgegenzustellen: <link> - Da sieht man auch die Fragestellung.
(9) LordRoscommon · 02. August um 01:17
@7: Nominal nicht, aber real. Es gibt sowas wie Inflation. Und ich bin auf die Entwicklung des Krankenversicherungsbeitrags gespannt, den Rentner ja voll allein zahlen müssen. @4,5,8: Bitte bedenkt, dass da Leute ab 60 befragt wurden - die sind nicht alle Rentner. Da sollten Manager ebenso vertreten sein wie Kurzarbeiter, wenn es eine repräsentative Umfrage sein sollte. Was die WELT offen sagt, der dts aber verschweigt: Die umfrage wurde von Mitte April bis Mitte Mai durchgeführt - 2 -
(8) bluesky · 02. August um 01:00
Kommt darauf an, an welchem Hebel man sitzt. Ich kann ein gut betuchter, aber auch ein armer Rentner sein. Wenn ich genug Geld für meinen Lebensunterhalt zur Verfügung habe, erübrigt sich diese Frage. Wenn ich allerdings monatlich zur Tafel gehen muss um über die Runden zu kommen, kann ich nicht von Zufriedenheit reden. Man kann auch Suggestivfragen stellen.
(7) Wasweissdennich · 02. August um 00:57
@6 dann hat man aber zumindest nominal immer noch keine Einbußen wenn im schlimmsten Fall die Nullrunde kommt
(6) LordRoscommon · 02. August um 00:44
@3: Danke! Hätt ich eigentlich selber drauf kommen müssen. Ja, gleich der erste Eintrag von der FR bestätigt meine Befürchtung, die mich die Frage überhaupt stellen ließ. Die Umfrage jetzt ist ja ganz nett, aber in einem Jahr sieht das anders aus.
(5) raptor230961 · 02. August um 00:41
Statistik in Auftrag gegeben hat - was der Kunde hören will. Ganz davon hängt es ab, wie man die Fragen formuliert. Kurz und knapp oder unverständlich mit vielen Fremdworten. Suggestiv-Fragen: 1):Ohne Einbußen gewollt: "Sie kommen doch als ältere Person trotz Corona zurecht - oder sind sie jetzt schon auf eine fremde Hilfe angewiesen?" 2) Mit starken Einbußen gewollt: "Das Corona hat ihnen wohl ganz schön ruiniert - da kann wohlkaum etwas noch in der Kasse sein - oder?"
(4) raptor230961 · 02. August um 00:41
Es kommt darauf an, wo man die Umfrage stellt: in einem Pflegeheim, das sich nur Gutverdiener leisten können (Wer kann sich schon für das Pflegeheim mehrere tausen Euro im Monat leisten? Dann kommt man natürlich gut zurecht. Fragt man in einem sozial schachen Umfeld sieht die Sache anders aus. In einem Pflegeheim sind alle Senioren zusammen, die Umfrage für die Statistik geht schnell. In einem "Ghetto" muß man jede Wohnung im Umkreis abklappern. Zudem darf man nicht vergessen, wer die ...
(3) slowhand · 02. August um 00:34
@2 Nimm die Suchmaschine Deines Vertrauens und suche nach "Rentenanpassung 2021".
(2) LordRoscommon · 02. August um 00:23
Naja, für Rentner wurde keine Kurzarbeit beantragt. Wie ist das eigentlich nächstes Jahr mit der Rentenanpassung? Werden die Kurzarbeit-Löhne zur Berechnung herangezogen?
(1) Wasweissdennich · 02. August um 00:18
Ist halt ein Unterschied ob man hauptsächlich von staatlicher Rente oder hauptsächlich vom Aktienpaket lebt
 
Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News