Kommentare
Was das dann für die Investition dort bedeutet, die er von den Ölkonzernen jetzt dort fordert? Die Abschreibungen dieser werden wohl direkt gleich mit der Investition selbst getätigt.
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Es könnte sogar sein, dass Trump mit diesem Zugriff auf das venezuelanische Öl gleich mehrfach in den Kuhdunk gegriffen hat: Wenn China jetzt schneller aus dem Öl aussteigen sollte und in Erneuerbare investiert, dann auf deren Export weiter ausweitern wird. Mehr Öl aus Venezuela auf den Markt bedeutet dann ebenso, dass er seine heimische Förderung umso mehr schädigt und wieder zu seinen Lieblingsworten greifen muss.
(2) wohl 30 Staaten gehören, 26 waren beim letzten Treffen dabei, hat sich gerade den Respekt der Amerikaner erarbeitet. Zu Trump: er hat sich innenpolitisch vor allem ins Aus katapultiert, das wirtschaftliche Agieren jetzt macht das noch schwieriger. Und Venezuela war u.a. auch ein Ablenkungsmanöver, wegen der innenpolitischen Schwierigkeiten, die Republikaner haben wichtige Wahlen verloren, und als Ablenkung auch von der Epstein Affäre.
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Ja, aber vor Trump in einer Weltordnung, die wir wohl mittlerweile als die alte Weltordnung bezeichnen müssen. Eine Ordnung, die von humanistischen Werten und staatlicher Souveränität geprägt war. Ich komme noch mal auf den eigentlichen Kern meiner Kommentare hier zurück, es geht ja auch um Grönland in der News: die Frage, die wir uns stellen müssen ist, wie es machbar ist, dass wir Europa gut aufstellen. Dafür ist es noch nicht zu spät, und die "Allianz der Willigen", zu der inzwischen (2)
Er läuft also selbst gerade gegen die wirtschaftliche Wand - hätten seine Beratenden ihm aber auch schon vorhersagen können...
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Ich glaube es ging schon immer um Machtpolitik, mal militärisch ausgedrückt, mal wirtschaftlich ausgedrückt - und beides greift in gewisser Weise auch ineinander. Immer im Sinne des an die eigene Position bindens, also weniger einer echten Partnerschaft. --- Um nochmal auf Trump und Venezuela zurückzukommen:
<link>
(2) in erster Linie darum zu sagen, dass es um eine neue machtpolitische Aufteilung der Welt geht nach dem Recht des Stärkeren. Und nur sekundär um wirtschaftliche/ausbeuterische Belange. Und noch ist nicht geklärt, welche Rolle Europa darin spielen wird. Sowohl die USA als auch China brauchen Europa, Russland will Europa kontrollieren (aber meiner Meinung nach ist Russland aus dem "Spiel"). Toll sieht es zum jetzigen Zeitpunkt für Europa jedenfalls nicht aus.
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Sie brauchen es schon noch eine Weile, und scheuen sich wohl, eine Pipeline nach Russland zu bauen, eben weil sie mittelfristig nicht mehr so viel Öl brauchen werden oder wollen. Und wenn dauert das eine Weile. Außerdem wollte Russland wohl, dass China die Pipeline bezahlt, aber das ist jetzt wohl nicht mehr so. Aber in erster Linie geht es natürlich eher um die Abhängigkeit Venezuelas von China durch die hohen Kredite. Die, wie gesagt, in Öl getilgt werden sollten. Mir ging es aber in (2)
werden sich da jetzt scheuen Geld zu investieren. Und zum Völkerrecht gab es bei Extra 3 einen guten Beitrag:
<link>
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Braucht China das Öl wirklich? Macht immerhin weniger als 5% der Einfuhren aus. Das mag vor allem früher das Ziel gewesen sein, jedoch scheint China seinen maximalen Ölbedarf zu erreichen oder gar schon überschritten zu haben:
<link> - und die Produktion in Venezuala wird auch in den nächsten Jahren nicht explodieren - falls sie ob der politischen Instabilität überhaupt größer werden wird. Viele Konzerne
Wenn Trump Russland wirklich als Gefahr sieht, sollte er endlich mal anfangen, in der Ukraine Taten sprechen zu lassen und alles zu tun, um Putin militärisch und wirtschaftlich so zu schwächen, dass er seinen Krieg verliert bzw. beendet...
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Das Problem ist, dass trotz des ganzen Gelabers, es in Europa kaum Veränderungen gibt, die Lösung aber sehr nah liegenden würde. Man müsste sich als Europa zusammenraufen und ein stärkere militärische Einheit mit Schwerpunkten und auch eigenen Militärstützpunkten darstellen würde. Dann würde man aus dieser "anhänglichen kleinen Heulsuse am Bein des großen Bruders Amerika" herauskommen. Dies würde nicht nur Europa helfen, sondern auch Amerika würde profitieren.
Damit will ich auf keinen Fall rechtfertigen, was die USA da machen, mich verärgert das sehr. Nur, lamentieren, schimpfen, das Völkerrecht zitieren, unseren Werten nachtrauern wird alles nicht helfen. Dadurch werden wir das nicht aufhalten oder wenigstens die Konsequenzen mildern, wir müssen akzeptieren dass andere Zeiten anbrechen. Und wenn wir verhindern wollen, dass zukünftig nur noch das Recht des Stärkeren weltweit gilt müssen wir uns als Europa zusammenraufen und neu aufstellen.
Es geht dabei nur sekundär um Recourcen. Primär geht es darum, wer das Rennen im Kampf um die weltweite Macht gewinnt: China oder die USA. Bei Grönland geht's um geostrategische Macht, bei Venezuela um wirtschaftliche: das energiehungrige China braucht das Öl aus Venezuela, hat der venezolanischen Regierung riesige Kredite gewährt, die diese in Öl abbezahlen soll - was diese Regierung total abhängig von China gemacht hat, und das direkt vor der "Haustür" der USA.
Es wurden schon andere amerikanische Präsidenten für weniger umgebracht.
11Urxl
09. Januar um 23:55
Amerikanischer Imperalismus.
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Sind wir ehrlich, dann boykottieren wir Russland maximal halb. Und zu den Ressourcen in Venezuela muss man sagen: Die sind zeitlich unbedeutend (frü Trump wegen seines Alters), weil die Infrastruktur zu deren Förderung nicht vorhanden ist. Ähnliches gilt bei den Bodenschätzen in Grönland.
An Grönland interessiert ihn genau das, was zu dem Angriff auf Venezuela geführt hat: Die Schätze der Natur, auch Bodenschätze genannt. Dass ihn die Folgen für die Umwelt und die Menschen nicht interessieren, hat er ja hinlänglich klar gemacht. Seine Moral? Eine pandemische Ideologie des ungebremsten Egoismus. Ich will sofort alles und nach mir die Sintflut. Putins Russland wird boykottiert, wann kommt der Boykott der USA?
Definition Moral
1a.
[Plural selten]
Gesamtheit von ethisch-sittlichen Normen, Grundsätzen, Werten, die das zwischenmenschliche Verhalten einer Gesellschaft regulieren, die von ihr als verbindlich akzeptiert werden
"die öffentliche Moral"
1b.
[Plural selten]
sittliches Empfinden, Verhalten eines Einzelnen, einer Gruppe; Sittlichkeit
"eine brüchige Moral"
-> also alles unbekannt für Trump
Keinen Leuten schaden? Gerade erst wurde eine Mutter erschossen, ein Mensch wurde entführt, seine Phantasiezölle belasten jeden der eigenen Bevölkerung und sonst bleibt Le roi c'est moi
5HmHm
09. Januar um 01:29
Oje..
4setto
09. Januar um 01:24
"Trump: Nur mein Sinn für Moral kann mich zurückhalten" und da er keine Moral hat kann ihn nichts zurückhalten
3Marc
09. Januar um 01:03
«Ich brauche kein internationales Recht» ...es gilt das Recht des Stärkeren.
Vernunft und Moral, das fehlt ihm total.
Dieses Stück Dreck hat keine Moral.