Istanbul (dpa) - Wenige Stunden nach der Inhaftierung und Absetzung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem Imamoglu hat seine Partei CHP ihn offiziell zum Präsidentschaftskandidaten nominiert. In der parteiinternen Abstimmung am Sonntag stimmten 1,6 Millionen der 1,7 Millionen CHP-Mitglieder für […] mehr

Kommentare

12Polarlichter23. März 2025
Wobei der Drucke der Strasse dann schon gigantisch sein muss, wenn man sich das Ganze vor Augen fuehrt dort.
11truck67623. März 2025
Bis mal irgendwann "der Druck der Strasse" zu gross wird... (oder die Zeit dem Trauerspiel ein Ende bereitet; Erdowahn ist 71!)
10Stiltskin23. März 2025
Die Türkei verkommt zu einer Autokratie, mit diktatorischen Zügen Erdogans. Korruption und Terrorismusvorwürfe, so bekommt man jeden ernsthaften Gegenkandidaten aus den Rennen um politische Ämter. Es fällt Außenstehenden zunehmend schwer, an Rechtsstaatlichkeit der türkischen Justiz zu glauben, die sich eher wie ein williger Erfüllungsgehilfe Erdogans darstellt. Erdogans Aussage zu den Massendemonstrationen:" Man werde sich nicht dem Druck der Straße beugen".
9Polarlichter23. März 2025
@6 Das denke ich auch. Der Deckmantel aus einem vorgegaukeltem Rechtsstaat und auch demokratischen Strukturen ist ihm schon wichtig zu celebrieren. Das ist schlicht Teil der nennen wir es Manipulation.
8Redigel23. März 2025
"Die Anordnung der Untersuchungshaft erfolgte in Verbindung mit den Korruptionsermittlungen, gegen Imamoglu wird aber auch wegen Terrorvorwürfen ermittelt." Interessante Begründung, wenn man bedenkt, dass Erdogan nachweislich den Islamischen Staat unterstützt hat.
7Irrglezia23. März 2025
@5 Nawalny ist spurlos verschwunden? Das hab ich anders in Erinnerung. Ansonsten stimme ich dir natürlich zu.
6tastenkoenig23. März 2025
Das denke ich nicht. Für Erdogan ist die Rechtsstaats-Fassade durchaus wichtig, weil er Beziehungen zum Westen braucht. Putin ist das seit einer Weile ziemlich egal, dem reicht auch die Farce, zu der das russische Rechtssystem verkommen ist, mit der er seine Kritiker im Grunde nur noch verhöhnt.
5double_u23. März 2025
In der einen Autokratie verschwindet ein politischer Konkurrent namens Navalny, in einer anderen heißt er Imamoglu - bleibt nur zu hoffen, dass der nicht auch "spurlos verschwindet"....
4truck67623. März 2025
@1 @2 Unter Erdowahn wird es keinen EU-Beitritt geben. Und danach muss erstmal die Justiz unabhängiger werden, bevor irgendwas in der Richtung geschehen kann.
3tastenkoenig23. März 2025
Überraschung …
2Pontius23. März 2025
@1 Die Beitrittsperspektive gibt es eh nur mit einem Politikwechsel in der Türkei.
1burghause23. März 2025
So wird sich wohl nie eine EU-Beitrittsperspektive für die Türkei ergeben.