Berlin (dts) - Führende Wirtschaftswissenschaftler haben die Parteien aufgefordert, die Bürger schon jetzt auf eine notwendige Erhöhung des Renteneintrittsalters von 67 auf 70 Jahre ab 2030 einzustimmen. "Die Politik muss sich endlich ehrlich machen und den Menschen schlicht sagen: Die […] mehr

Kommentare

11k49090309. August 2017
Ich schlage vor erst mit 70 anfangen zu arbeiten, damit man noch was vom Leben hat.
10setto08. August 2017
@6 natürlich haben die Unternehmen Interesse daran das Fachkräfte bleiben, ist billiger wie ausbilden. Jahrzehntelang wurde da nichts getan und die Jugendlichen haben sich dadurch dem Studium zugewandt und ihre Kinder tun es ihnen jetzt gleich. Ein Bsp: mein Bruder war die letzte Ausbildungsklasse in seinem Unternehmen (97-90) seit 5 Jahren wird der Beruf dort wieder ausgebildet, weil man mitbekommen hat ups,gehen ja bald alle. Übrigens, das Unternehmen hat 230k Mitarbeiter, also nix Mittelstand
9smailies08. August 2017
@3 : Aber die Produktivität des einzelnen Arbeiters ist ja ebenfalls gestiegen. Und damit auch seine wirtschaftliche Tragfähigkeit. Ich denke, erst einmal die vielen Ausnahmen abschaffen, und dann das, was erwirtschaftet wird, an die Rentner weitergeben. Wenn viel da ist bekommen die halt mehr, wenn weniger da ist weniger. Aber es hat nichts mit einem Schneeballsystem zu tun, es ist ein Umlagesystem.
8k45572608. August 2017
@7 nicht allem, was einem nicht passt, kann man mit dem Vorwurf "Volksverhetzung" begegnen. Diese Leute haben die Situation analysiert und sind zu dem Schluss gekommen: So, wie die Rente aktuelle aufgebaut ist, nämlich als reines Schneeballsystem, kommt man um eine Anhebung des Rentenalters nicht herum. Ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass man sich vielleicht nach einer anderen Struktur für das Rentensystem umsehen muss , siehe die norwegischen Pensionsfonds oder die 401k Plans aus den USA z.B
7jub-jub08. August 2017
Das grenzt schon an Volksverhetzung was die da vom DIW und IW von sich geben. Deutschland hat im europäischen Vergleich schon das höchste Renteneintrittsalter: <link>
6thrasea08. August 2017
@5 Doch, das wird durchaus diskutiert - aber in den Unternehmen. Die haben nämlich auch Interesse daran, dass ihre Fachkräfte länger bleiben. Nachwuchs zu finden wird immer schwieriger...
5commerz08. August 2017
das anheben des Renteneintrittsalter zeigt die Kreativität unser Politiker auf. Gedanken, wie eine Arbeitswelt in wenigen Jahren aussehen könnte oder sollte werden nicht diskutiert.
4flowII08. August 2017
was willste denn gegen den demokratischen wandel machen??
3anddie08. August 2017
@1 : Du glaubst doch nicht, dass vor der Wahl irgendein Politiker etwas von Anhebung des Rentenalters erzählt. @2 : Grundsätzlich gebe ich dir Recht. Aber sinnvollerweise wäre eine Debatte über die Demographische Entwicklung notwendig. 1962 gab es 6 Beitragszahler für 1 Rentner und heute nur noch 2,1 Beitragszahler. Und wenn was gegen diese Entwicklung getan wird, dann ist das Renteneinstiegsalter gar nicht mehr so wichtig.
2Folkman08. August 2017
Mmh, wenn ich mir anschaue, dass die Zahl der Rentner, die einem Minijob nachgehen, manche sicher aus freien Stücken, die meisten aber aus Zwang, seit 10 Jahren ständig steigt, hielte ich eine Debatte über eine Mindestrente für angebrachter...
1wkloss08. August 2017
Dann sollen die , denen das angeht mitdiskutieren können - oder haben diese kein Mitspracherecht, da vielleicht dadurch die Lobbyisten ihr Gesicht verlieren? Siehe Riester-, Rürupp- Sparrentenpläne! Dann müssen Beamte mindestens 30 Jahre arbeiten um Pensionsrecht zu erhalten! Wie wäre das?