Oberkrämer-Schwante (dpa) - Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse hat die Ostdeutschen knapp 30 Jahre nach dem Mauerfall zu mehr Selbstbewusstsein aufgerufen. «Es gibt eine viel zu negative Selbstwahrnehmung», sagte der SPD-Politiker der dpa am Rande einer Klausur der ostdeutschen SPD im […] mehr

Kommentare

7tastenkoenig27. Januar 2019
Es ist leider Wunschdenken, dass das Zusammenwachsen so schnell gelingen könnte. Unterschiede werden bleiben, aber sie werden mit der Zeit an Relevanz verlieren. Der Bayer grenzt sich noch heute gerne vom Preußen ab und umgekehrt. Aber solange die Vergangenheit noch spürbar ins Heute hineinreicht, wie z.B. bei den Renten, solange haben die Unterschiede noch Relevanz. Ignorieren hilft dabei nicht weiter.
6setto27. Januar 2019
Das Ost-West-Denken wird doch von der Politik gefördert, warum sonst gibt es im ALG2 sonst noch Unterschiede z.B.. Die Lebenskosten haben sich angenähert, nur der Lohn nicht, trotz gleicher Arbeit mit zum Teil mehr Arbeitsstunden. Wer jetzt ankommt, die Miete ist im Westen teurer, der sollte sich mal hier den Anteil am Nettoeinkommen anschauen:<link> Ausreißer gibt es überall, Ost wie West
5raptor23096127. Januar 2019
@3 : Bei einer "getrennten Betrachtung", bei einem ständigen "Ossie"-"Wessie"-Denken .... Wenn wir nach Generationen wirklich nicht in der Lage sind wieder ein Staat zu werden - wenn wir nach Generationen wirklich nicht in der Lage sind wieder ein Volk zu werden - dann sollten wir auch so konsequent sein wieder zwei verschiedene deutsche Länder zu werden. Gott sei Dank denken die meisten Deutschen inzwischen anders!
4Devil-Inside27. Januar 2019
Weil die Wirtschaft eben immer eben ein paar Dummköpfe braucht, die die gleiche Arbeit zu nem geringeren Lohn macht. Und die Wanderung nach Osteuropa hört ja bald auf, denn die haben es auch langsam gelernt, dass man sich nicht bis zum Tod ausbeuten lassen muss.
3tastenkoenig27. Januar 2019
40 Jahre getrennte Entwicklung in grundverschiedenen Systemen lassen sich nicht wegdiskutieren, und manche Probleme heute haben ihre Ursache in der früheren Trennung oder in der Umbrucherfahrung, die eben nur die Ostdeutschen gemacht haben. Das prägt sogar die Folgegeneration. Solange das so ist, ist in manchen Fragen auch die getrennte Betrachtung notwendig.
2Schruppinator27. Januar 2019
@1 Kann dir nur zustimmen. Ich frage mich auch, wie lang man noch Umfragen nach "West" und "Ost" machen möchte. Wieso tut man das noch? So hämmert man den Leuten nur in den Kopf, dass es doch keine Einheit gibt.
1raptor23096127. Januar 2019
Sehr traurig, dass man nach 30 Jahren immer noch von Ostdeutschen und Westdeutschen - von "Ossies" und Wessies" redet. Nach 30 Jahren, in denen "Ossies" nach dem Westen gezogen, "Wessies" nach dem Osten gezogen sind. Nach 30 Jahren, wo Ostdeutsche Westdeutsche - und umgekehrt - geheiratet haben. Immer noch die Trennung von "Ostdeutschen" und "Westdeutschen" - immer noch kein "Deutschland". Immer noch kein "Wir sind ein Volk!"