Das Vorhaben der Telekom, ab heute in DSL-Angeboten Traffic-Limits einzuarbeiten, hat für Aufsehen gesorgt. Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme hat der Zeitung “Die Welt” Fragen beantwortet – unter anderem, was mit Diensten geschehen könnte, die technologiebedingt viel Transfervolumen erzeugen. Im […] mehr

Kommentare

8FocusST02. Mai 2013
@5 nö dahinter müssen keine 2 Gigabit zur verfügung stehen weil es ja nur bis zu immer heißt. Bei meinem anschluss bekomme ich auch nicht mals die hälfte wie max angegeben ist.
7K-illa02. Mai 2013
@6 , das DE-CIX alleine ist kein Indikator für ein ganzes Netz. Ich arbeite bei einem Netzbetreiber (nein, nicht die DTAG). Ich will auch nicht sagen, dass es gut ist, was die DTAG da macht. Das ändert nichts daran, dass es aus netztechnischer Sicht nachvollziehbar ist. Man sollte mal sehen, was in so einem Netz bei einem Deutschland-Spiel (WM oder EM) passiert. Und das zeigt, was in ein paar Jahren passieren würde, wenn man nicht ausbaut. Und der Ausbau (auf Glas), kostet eben Milliarden.
6Faroul02. Mai 2013
@5 : Die Kapazitäten sind da: "beim Internet-Knoten DE-CIX ist noch nicht mal nah dran an einem Engpass. [...] dass das DE-CIX “bis zu 40 Terabit/s” machen könnte. [...] Statistiken zeigen, sind es derzeit nicht einmal 2.5 Terabit/s" (siehe <link> netzpolitik.org) Eine Drosselung nach einem besimmten Volumen ist auch da Blödsinn, weil die Kapaziäten ja bis zum Limit vorhanden sein sollten, sonst bräche das Netz jeden Monatsanfang zusammen.
5K-illa02. Mai 2013
@4 , dass stimmt zum Teil. @3 und 4, das aktuelle Netz der DTAG ( und der meisten anderen Carrier) basiert zum größten Teil noch immer auf Kupfer. Hier geht es nicht um die Zuführung zu deiner Wohnung, sondern um das Netz an sich. Und über Kupfer sind nunmal wesentlich niedrigere Bandbreiten möglich als über Glas. 20 an einem VDSL Verteiler angebundene Kunden könnten im Prinzip 2 GIGABIT/s Traffic produzieren. Die muss ich hinten im Netz auch zur Verfügung stellen können.
4Faroul02. Mai 2013
@3 : Der Energieverbrauch ist völlig Banane, es ist ja nicht so, daß dann auf einen anderen (stromsparenderen) Switch umgestellt wird, wenn ein Kunde gedrosselt wird. Auch die Netzkapazität des Backbones an sich ist mehr als ausreichend; jetzige Maximal-Geschw. ergeben sich einfach aus Dämpfung und ähnlichem. Die T-Kom will einfach mehr Geld verdienen, das ist der einzige Grund.
3FocusST02. Mai 2013
@2 und wozu dann die drosselung wenn es nicht ums Geld für die Energie geht? Ein schnellerer Anschluss kostet ja auch entsprechend mehr für den Inhaber und damit sind die mehrkosten für die Hardware doch bezahlt. Laut Aussage von der Telekom ist die drosselung um Energie einzusparen und somit Kosten zu senken was ich mir aber nicht vorstellen kann wenn alle länger drin sind weil der Traffic für fullspeed aufgebracht ist.
2K-illa02. Mai 2013
Es geht hier nicht um Energie sondern um Bandbreite. 50 MBit sind teurer zu transportieren als 10 MBit oder gar 384 kBit. Ein Ausbau auf Glas kostet Milliarden. Dumm nur meiner Meinung nach, dass man erst kurz vor knapp auf die Idee kommt, wo das alles hinführen könnte! Jetzt wo der Endverbraucher nicht mehr rentabel ist, kassiert man die Diensteanbieter (Youtube, Google, iTunes) ab. Das hat mit Netzneutralität nichts mehr zu tun und sollte staatlich unterbunden werden!
1FocusST02. Mai 2013
Die drosselung find ich sowas von unnötig weil dadurch wird das doch eher für die telekom teurer als günstiger. Weil dann viele die den traffic überschreiten auch deutlich länger in der Leitung hängen und ich glaube nicht das der energieverbrauch ein anderer ist wenn 10 Mbit/s oder 50 Mbit/s durch die Leitung gejagt wird.