Potsdam (dpa) - Die erste Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ist ergebnislos vertagt worden. «Wir sind enttäuscht. Inhaltlich zeichnet sich bisher keinerlei Annäherung ab, die Arbeitgeber haben noch nicht einmal ein eigenes Angebot vorgelegt und verweisen […] mehr

Kommentare

7Stiltskin13. Januar 2010
Die Arbeiter und Angestellten in Krankenhäusern, bei der Polizei, im ÖPNV oder der Städtereinigung sind doch, wie in anderen Branchen auch, mit real sinkenden Löhnen konfrontiert. Man verlangt von ihnen Zurückhaltung in den Tarifrunden- den 'Erfolg' sieht man. Bevor Deutschland Milliarden Subventionen verpulvert, sich einen Krieg leistet, wenn man ernst machen würde mit dem stopfen von Steuerschluplöchern, Schwarzarbeit bekämpfte, wäre genug Geld für wichtigere Dinge vorhanden.
6k2126913. Januar 2010
Dass die mit 5% Forderung in die Verhandlung reingehen ist in Ordnung, aber wenn sehr viel mehr als die angebotenen 1,2% herauskommen ist das nicht in Ordnung, jetzt wo überall eingespart wird, >1Mio Arbeitnehmer in Kurzarbeit sind und der Rest Angst um seinen Arbeitsplatz hat. Dort, wo ich Einblick habe (gr. Firma Metall-/Elektroind.) ist derzeit echt die Hölle los, das können sich die vom öffentlichen Dienst gar nicht vorstellen.
5Sternensammler13. Januar 2010
@4 Die 2 Mrd. würden aber keine 5% Erhöhung finanzieren können. Und meinst du das Geld was die Hotels, die Hotelgäste, die Hotelangestellten und die Hotelbesitzer mehr haben "verdunstet"? Das wird genauso ver-konsumiert. Die Gäste und Angestellte sind Verbraucher. Die Besitzer ebenfalls und die Hotel-Unternehmen selbst werden ausbauen, neubauen, modernisieren etc. was wiederrum auch wieder Füllung für Auftragsbücher bedeutet. Es ist nicht so dass dort irgendwelche Mrd. mal so eben verpuffen ...
4k25199813. Januar 2010
ad(2) Gerade haben Bundes- und Landesregierungen (BR) 2 Milliarden für Familienerben und Hoteliers aufbracht (Wirtschaftbeschleunigungsgese tz). Nur senken die Hoteliers ihre Preise nicht (keine Wirtschaftsbeschleunigung). Die Beschäftigten werden die Lohnerhöhung aber tatsächlich konsumieren, was der Wirtschaft zu gute kommt. Insofern steht die BR in ihrer Argumentation SEHR schlecht dar. Wer Geld für solch scheinheilige Klientelpolitik übrig hat, kann das bei seinen Mitarbeitern nicht EINSPAREN
3k29329513. Januar 2010
@2 : Wenn der Staat das Geld mit beiden Händen zum Fenster rauswirft (Steuergeschenke), wundert's dich wirklich, wenn Bsirske seine Leute vor die Fenster stellt um die Hand aufzuhalten?
2Kelle13. Januar 2010
Kurzarbeit, steigende Arbeitslosenzahlen, Einbruch der BIP von 5% ... Und Bsirske will 5% mehr... Was raucht der denn, und vor allem wie viel davon???
1galli13. Januar 2010
Ja schwierige Finanzsituation ,aber die FDP will immer mehr Steuergeschenke .Für den öffentlichen Dienst ist kein Geld da