Wismar (dpa) - Die entscheidende Phase des Rettungsversuchs des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals kann beginnen. Die Tierärzte der privaten Initiative halten das seit vier Wochen in einer flachen Bucht der Insel Poel vor Wismar festsitzende Tier für transportfähig, wie Umweltminister Till […] mehr

Kommentare

30Hatsunevor 3 Minuten
Es geht um ein Lebewesen @19,da sollte man mit Verantwortung handeln. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass jede Strandung eines so schweren Tieres, die inneren Organe zerquetscht. Wenn die Strandung sehr kurz dauert, hat das Tier noch eine Chance, nicht nach Wochen. Dass der Wal noch lebt liegt daran, dass er sich nicht viel bewegt, da reicht die Energie gerade noch zum Atmen. Auch Menschen können mit 20% Lungenvolumen überleben, aber haben keine Energie mehr.
29Sonnenwendevor 6 Minuten
@27 Ich weiß auch nicht ob es gelingt oder nicht, ich weiß nur, dass nach allem was ich gelesen habe, die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas gelingen kann extrem klein ist. Und mir tut das Tier unendlich leid, ich wünschte wirklich, man würde es in Ruhe lassen. Nebenbei bemerkt haben sich auch schon zwei große Wahlschutzorganisationen diesbezüglich positioniert, und sprechen sich gegen eine solche Rettung aus. Vielleicht solltest du ja mal meinen Link lesen…
28thraseavor 6 Minuten
@Hatsune: Auch an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön für deine Posts. Es ist schön, wenn jemand mit Fachkenntnis hier so umfangreich kommentiert. So kann man das Geschehen ein bisschen besser einordnen. Auch deine Vergleiche zu anderen Ländern finde ich interessant. Es ist wichtig zu betonen, dass Fachkenntnis eben *keine* Glaskugel ist. Die Glaskugel haben wohl eher andere, die glauben alles besser zu wissen.
27Polarlichtervor 8 Minuten
Ich weiß nicht wie ihr ob es gelingt oder nicht (euer Standpunkt). Ich sehe es wie Backhaus, es ist ein Versuch, wir haben viel zu wenig Wissen, um dies beurteilen. Der Wal beweist uns seit Wochen, dass er lebt entgegen allen Mutmaßungen. Abtransportiert wird er ohnehin, so landet er in seinem Gewässer statt auf dem Seziertisch und wir werden massenhaft aus dem Ausgang lernen, ob er es nun schafft oder nicht.
26Sonnenwendevor 8 Minuten
@23 Deine Unterstellungen, die Leute würden einfach immer so ins Blaue hinein irgendwas sagen mögen ja auf dich zu treffen, du kannst aber bei den meisten Leuten davon ausgehen, dass sie sich informiert haben, bevor sie sich eine Meinung gebildet haben.
25Polarlichtervor 10 Minuten
@22 Man muss dies aber im Grunde verneinen. Der Dänen berichten auch über den Wal und es wird auch zu allen Fällen, die du als Vergleich ziehst, in Dänemark von einem nicht möglichen Vergleich gesprochen. Dass der Wal seit Wochen überlebt, macht seinen Fall recht speziell. In Dänemark stranden sehr selten Wale, und wenn werden sie oft bereits tot am Strand aufgefunden, sodass sich die Frage gar nicht stellte.
24Sonnenwendevor 12 Minuten
@20 Erspar uns deine widerlichen Posts.
23Polarlichtervor 12 Minuten
@19 Ich habe mich nicht aufs Dänische Umweltministerium bezogen mit meiner Aussage, sondern über die Denklogik. Bevor ich etwas versuche, sage ich, es scheitert und deswegen lasse ich es. Ist eine schwarzmalerische Glaskugellogik.
22Hatsunevor 13 Minuten
So wäre es richtig, wie die Dänen es handhaben. Entweder befreit sich das Tier alleine, oder es darf in Würde sterben. In Australien zB, oder Neuseeland ist das etwas anderes, da ist das Meer sofort erreicht, daher werden dort Wale bei eine Strandung zurück ins Meer geschoben. Das dauert vielleicht ein paar Stunden, ohne wochenlangen Stress für das Tier.
21Sonnenwendevor 13 Minuten
Interessant ist auch das hier: <link>
20hichsvor 14 Minuten
<link> Die Lösung ist doch so nah.
19Hatsunevor 17 Minuten
Dänemark@17 Vorgabe: Die Natur soll ihren Lauf nehmen Auch Buckelwale und andere Arten werden immer wieder vereinzelt vor den Küsten Dänemarks gesichtet, Strandungen kommen in der Regel aber nur relativ selten vor. Gemäß den Vorgaben des dänischen Umweltministeriums für den Umgang mit großen Meeressäugern gilt in dem deutschen Nachbarland generell die Praxis, gestrandete Tiere weder zu töten noch Rettungsversuche zu unternehmen – vielmehr solle die Natur ihren Lauf nehmen.
18Sonnenwendevor 23 Minuten
Ich korrigiere mich in @14: es kann mir keiner erzählen dass das aktuelle Geschehen eine Lösung ist. Und noch einmal, @17 belese dich über Buckelwale, bevor du hier weiter aus deiner Glaskugel zitierst.
17Polarlichtervor 31 Minuten
@14 Igen wie der Däne sagen würde. Du sprichst von einer Lösung. Glaskugel im Leuchtmodus. Davon kann man erst sprechen, wenn man das Endergebnis sieht. Ich suche dann mal eine Glaskugel.
16Hatsunevor 31 Minuten
Ich brauche keine Glaskugel @12 , ich habe Biologie mit Schwerpunkt Mammalogie studiert.
15Sonnenwendevor 38 Minuten
(2) bitte über Buckelwale.
14Sonnenwendevor 40 Minuten
@12 Es gibt da mehrere Expertisen, von Leuten, die Wahlrettung schon öfter gemacht haben. Jetzt haben wir eine private Initiative, die eine Kleintier-Tierärztin (!) mit der Betreuung des Wales beauftragt hat, nachdem die Ärztin mit fachlicher Expertise abgesprungen ist, weil sie den Influencer/Selbstprofilierungs missbrauch nicht mehr unterstützen wollte und die zweite Tierärztin ins Krankenhaus musste. Du kannst mir nicht erzählen, dass das die bessere Lösung ist. Und zu @13 belese dich (2)
13Polarlichtervor 41 Minuten
Nüchtern betrachtet, ob tot oder lebendig, hatte man von Beginn an klargestellt, dass das Tier abtransportiert werden soll. Im ersten Fall für die Sezier- und Museumsabteilungen. Wenn man also das Koloss ohnehin abtransportiert und es aktuell lebt, weiterhin sehr stabil atmet (zeugt schon von Zähigkeit), dann bin ich per se für die Chance.
12Polarlichtervor 53 Minuten
@7 @8 Habt ihr eine Glaskugel, dass ihr dem Wal eine 100% Überlebenschance abspricht? Verstehe diese typisch deutsche Schwarzmalerei nicht. Zumal ohne Grundlage. Denn das Wissen, ob er im Stande ist oder nicht, fehlt. Es ist wie Backhaus richtig beschreibt, ein Versuch, eine Chance. Und aus dem Ausgang des 1. Falles dieser Art kann man dann für die Zukunft lernen.
11PURlenavor 1 Stunde
Habe mich gestern noch mit einer Freundin fast gestritten, weil wir beide unterschiedlicher Meinung sind. Dieses Thema polarisiert derart, das ich denke, wir haben plötzlich 82 Millionen Walexperten. Wer sich letztendlich dafür verantworten muss, werden wir sehen.
10hichsvor 1 Stunde
#TaurusforTimmy ist ein Hashtag der, auf X und tiktok gerade trended.
9k3552vor 1 Stunde
Wir können nur hoffen das alles gut geht und es bald ein Ende in Sicht ist.
8Sonnenwendevor 1 Stunde
Nicht zu vergessen dass in MV im Herbst Wahlen sind ... @7 ich bin da ganz bei dir.
7Hatsunevor 1 Stunde
Diese Doppelmoral kot** mich an, so ein emotionales Theater wegen einem Tier, dass nicht mal mehr eine Überlebenschance hat. Und am Sonntag wieder der Braten auf dem Teller, da interessiert es nicht wie viele Tiere dafür elendig gelebt und genauso elendig gestorben sind. :(
6Hatsunevor 1 Stunde
Den Stress könnte man ja vermeiden, indem man die Boote abzieht. Es würde reichen, wenn zweimal am Tag ein kleines Boot hinfährt und ihn mit Tüchern kühlt.Er hat es verdient in Würde zu sterben. Das Problem sind die Touristen und die Schifffahrt. Bis ein Wal stirbt, egal wie krank er ist, kann lange dauern und da geht viel Geld verloren, das ist meiner Meinung nach der Hauptgrund, dass er weg soll. Dann noch die Bürger, die sich wieder künstlich aufregen,wenn man ihn in Ruhe sterben lassen würde
5settovor 1 Stunde
@4 und du meinst, der Wal wäre dort auf der Sandbank mit Motorenlärm und Krach durch die Menschen weniger Stress ausgesetzt? Glaub ich nicht. Ehrlich gesagt, bin ich sogar auch der Meinung, er könnte sterben, allerdings wurden wertvolle Erkenntnisse für eine Rettung gesammelt für andere Rettungen. Hätten wir diesen Willen nicht würden wir noch in der Steinzeit vegetieren. Er wurde ja nicht bewusst in die Lage gebracht, aber nutzen kann man sie jetzt für Folgeaktionen
4Hatsunevor 2 Stunden
Wale die so lange auf einer Sandbank liegen, haben schwer geschädigte Innenorgane, besonders die Lunge. Wenn sie ihn da wirklich leben rausgekommen, wird er bei Freilassung ertrinken. Aber den Tod vor der Haustür will ja keiner sehen, wenn er 4 Tage später elendig in der Nordsee ertrinkt, interessiert es keinen mehr. Man sollte das Tier nicht noch länger quälen und diesem furchtbaren Stress aussetzen.
3settovor 2 Stunden
Es könne aber auch sein, dass das Tier in eine Fangmyopathie verfällt, «also in eine Art Schockstarre, bei der sich die Muskeln verkrampfen». Es könne auch schon zu geschwächt sein, um starke Reaktionen zu zeigen. «So könnte es dann wirken, als würde er den Einsatz freiwillig mitmachen oder über sich ergehen lassen.» Alles könnte, das Meeresmuseum weiß genauso wenig wie alle anderen. Das ist eine vollkommen neue Situation
2KonsulWvor 2 Stunden
Hoffentlich wird die Rettung ein Erfolg.
1Frommvor 3 Stunden
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