Berlin/Davos (dpa) - Zwei Jahre nach der Liechtenstein-Affäre prüft der Fiskus den Ankauf brisanter Bankdaten möglicher deutscher Steuersünder in der Schweiz. Ein Informant will den Steuerbehörden zum Preis von 2,5 Millionen Euro Daten von angeblich bis zu 1500 Deutschen verkaufen. Sie sollen […] mehr

Kommentare

10Archmage31. Januar 2010
doppelmoral hoch sieben... da die politiker inzwischen ihr "illegales" geld in china lagern, kann man doch anderswo die daten kaufen, auch wenn jegliche moral dabei außer acht gelassen wird, trifft ja keinen politiker.... ach ne politiker haben ja eh nur legales geld aus vorlesungen, diäten, pensionen und nebeneinkünften.... die brauchen sich ja keine sorgen machen da sie ja während der amtszeit geschützt sind vor ihrer eigenen dummheit und danach sind sie einfach keine deutschen mehr :P
9northingyou31. Januar 2010
will der Staat etwa Hehlerware kaufen??? Also er würde sich dann strafbar machen..^^ na wie auch immer, ich habe kein Konto in der Schweiz ;)
8Memphis31. Januar 2010
@6 : Na, es sollen deiner Meinung nach also Steuersünder unbestraft bleiben? Weil dank des schweizerischen Bankgeheimnisses gibt es so einfach keine andere Möglichkeit - eigentlich sollte man meinen, dass die Schweiz selbst ein Interesse hat, dass die Bankkunden diese Konten nur legal verwenden. Da die Schweiz sowas aber nicht macht, muss sich Deutschland um seine schwarzen Schaafe auf solch unpopuläre Weise kümmern! Und gerade da sehe ich die Glaubwürdigkeit des Staates, da er nicht wegschaut!
7bigbengel31. Januar 2010
@6 : Sowas gibts doch schon mindestens seit Kohl nicht mehr. Und da es immer schlimmer wird kann man auf den/diesen Staat auch bald sche....en...
6Spock-Online31. Januar 2010
Ein Staat soll sich keiner illegalen Hehlerei bedienen um andere Verbrechen aufzuklären. Wo bleibt da die Integrität und Glaubwürdigkeit des Staates? @8 : Sicherlich sollten Kriminelle bestraft werden, aber dazu muss man dann nicht selbst kriminell werden.
5Big_Frog31. Januar 2010
Ich halte nichts davon,denn wir sollten weiter ein Rechtsstaat sein,dass sehen die Roten und Grünen zwar anders,denen kann man in rechtlichen Fragen auch nicht über den Weg trauen,denn sie haben sogar rückwärtig wirkende Gesetze eingeführt.Steuerhinterziehun g zeigt nur,dass unser Steuersystem nicht gerecht ist.Es regen sich immer die auf,die nichts oder sehr wenig Steuern bezahlen.
4Troll31. Januar 2010
Eine Schande, daß die Daten überhaupt gekauft werden müssen. Da gibt es jemanden, dem sind Straftaten in enormen Ausmaß bekannt. Den würde ich vorladen, und als Zeuge vernehmen. Der hat die dann gefälligst rauszurücken oder er gehört in Erzwingungshaft. Wobei die andere Frage natürlich ist, wie er an die Infos gekommen ist und ob die dann überhaupt vor Gericht verwertet werden dürfen. Als Staat sollte man kein Geld für Infos ausgeben, bevor nicht klar ist, daß die auch verwertet werden dürfen
3Stiltskin31. Januar 2010
Der Schutz persönlicher Daten wird ins Gegenteil verkehrt, wenn man sich darauf beruft, Datenschutz habe auch für Wirtschaftkriminelle zu gelten. Wer der Gesamtheit der Steuerzahler schweren Schaden zufügt, hat das Recht auf Geheimhaltung seiner Bankdaten verwirkt.
2BlackBandit31. Januar 2010
heißes thema: einerseits würde durch den kauf der datenklau wirklich angeregt werden. andererseits würde ein nicht-kauf die steuerflucht fördern. ... gut das ich bei diesem thema nichts entscheiden muss ;-)
1igel_131. Januar 2010
da werden wohl etliche politiker bei sein