Berlin (dts) - Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu mehr Führungsstärke in der Ukraine-Krise aufgefordert. Der Kanzler sollte anfangen, "seine Richtlinienkompetenz zu nutzen und zu führen", sagte sie […] mehr

Kommentare

5Sonnenwende10. April 2022
Strack-Zimmermann: "Ob überhaupt und wenn, ab wann der Bundeskanzler in die Ukraine reist, muss ihm allein überlassen bleiben. Ihn an dieser Stelle aus dem Warmen heraus diesbezüglich zu treiben, finde ich deplatziert." Recht hat sie. Was die Führungsstärke des Kanzler's anbetrifft: ich glaube, die hat er, aber vielleicht sollte er sie auch ab und zu mal nach außen zeigen.
4setto10. April 2022
@2 von Merkel hat man nichts verlangt? Kann ich nicht bestätigen. 2015 wurde sie auch heftig kritisiert, nur wir schaffen das, Grenzen auf und dann war sie nicht mehr sichtbar. Da wurde auch nicht gerade wenig kritisiert. Im übrigen war sie wenigstens außenpolitisch sichtbar, gefühlt meist mehr wie innenpolitisch. Bei Scholz habe ich eher das Gefühl, er zieht nur das Gehalt als Kanzler ein
3thrasea10. April 2022
Der Grat zwischen nach außen sichtbarer Führung und Basta-Kanzler ist schmal Letzteres hatten wir schon, aber ich glaube keiner will das zurück. @2 Atomstrom ersetzt kein Gas. Diese Entscheidung ist also kaum die Ursache für unsere Lage heute. Schuld waren eher mehrere Entscheidungen, die unsere Abhängigkeit von russischem Gas erhöht haben, sowie der verhinderte konsequente Ausbau regenerativer Energien.
2Rioba10. April 2022
Komisch - von der Merkel hat man nichts verlangt, auch 2014 nicht, dafür hat sie den Atomausstiegso toll hinbekommen, dass wir halt im Moment so dastehen, wie wir dastehen....
1steffuzius10. April 2022
Mein persönlicher Eindruck ist auch, dass man vom Kanzler nicht allzuviel mitbekommt. Selbst wenn vieles im Hintergrund geregelt und gesteuert wird, sollte ein wenig mehr sichtbare Führung drin sein...