Jerusalem (dpa) - Vor seiner historischen Rede in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Verantwortung der Deutschen im Kampf gegen heutigen Antisemitismus betont. Nach einem Gespräch mit Überlebenden des Holocaust sagte er an diesem Mittwoch in ...

Kommentare

(13) Wawa666 · 27. Januar um 00:17
Ich frage mich: Woher kommt diese permanente Opferhaltung, dieser Glaube, ständig beschuldigt und bevormundet zu werden? Und dann das Beharren darauf, selbst, wenn man ihnen argumentativ zeigt, dass sie sich bloß so fühlen?
(12) Wawa666 · 27. Januar um 00:16
Ich finde dieses wiederkehrende Muster irgendwie bemerkenswert. Es ist immer dieselbe Richtung, aus der die Klagen kommen, man würde irgendwie unterdrückt oder in eine Ecke gestellt werden (es gäbe in Deutschland keine Meinungsfreiheit, man dürfte nichts gegen Israel sagen, man würde grundlos als Rechter beschimpft, man würde heute noch für den Holocaust persönlich beschuldigt, man würde pausenlos gezwungen werden, sich damit zu beschäftigen,...), obwohl die Realität ganz anders aussieht.
(11) tastenkoenig · 26. Januar um 22:04
Warum sollte man Israel nicht kritisieren dürfen? Solange man sich dabei keines Antisemitismus bedient, ist das vollkommen in Ordnung. Kriegen manche aber leider nicht hin.
(10) corneliusnepos · 26. Januar um 21:51
Ach ihr armen Israelkritiker, müsst immer sagen, man dürfe Israel nicht kritisieren, bevor ihr dann was macht - genau, Israel kritisieren.
(9) Wawa666 · 25. Januar um 16:25
Ich verstehe ja das Problem. Bin selber auch der Meinung, dass es bei Politikkritik keine Denk- und Sprechverbote geben darf, weil Missstände ausgesprochen werden müssen. Man darf nicht einfach schweigen, und ja, es gibt auch genug Israeli - in allen möglichen Ländern, auch in Israel selbst - die nicht zufrieden mit der Landespolitik sind und verschiedene Dinge kritisieren. Aber geht es darum, bei einer Rede bei Yad Vashem? Und nicht um plumpen fremdenfeindlichen Antisemitismus, wie zur NS-Zeit?
(8) AS1 · 23. Januar um 08:50
Dabei gibt es sowohl in Israel selbst als auch vor allem in den Vereinigten Staaten viele Juden, die sehr kritisch mit dem Staat Israel umgehen. Und denen kann man wohl kaum Antisemitismus vorwerfen.
(7) AS1 · 23. Januar um 08:48
@5 Darum geht es aber nicht. Antisemitismus ist leider wirklich auf dem Vormarsch, was absolut unverständlich ist, denn er beruht ja auf Behauptungen und pseudowissenschaftlichen Theorien, die längst auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet sind. Es geht um die automatische Verknüpfung von Israelkritik mit Antisemitismus, die vor allem hier in Deutschland ständig praktiziert wird. Gerade auch der Zentralrat der Juden in Deutschland tut sich damit keinen Gefallen.
(6) tastenkoenig · 23. Januar um 00:58
@5: Nein, davon gibt es leider mehr als man ertragen kann. Ich hab auf Aussagen wie z.B. in #1 Bezug genommen.
(5) Wawa666 · 23. Januar um 00:48
Auch, wenn man zwischen sachlicher und berechtigter Kritik an einem Staat und plumpem Hass aufgrund von Religion und Nationalität selbstverständlich differenzieren muss, hoffe ich doch, dass hier niemand leugnen will, dass es auch wirklich stinknormalen, nazistisch motivierten Antisemitismus gibt. Der heute auch wieder auf dem Vormasch in manchen Kreisen ist.
(4) AS1 · 22. Januar um 20:55
@3 Ein grosses Problem, das mir auch immer wieder sauer aufstößt. Ist auch hier auf klamm anzutreffen. Israel bietet durch völkerrechtswidriges Verhalten auch reichlich Angriffsfläche für Kritik, aber wenn man die äußert, ist man ein Antisemit. Da wird sofort die grosse Keule herausgeholt. Ich habe es inzwischen aufgegeben, mich da ständig zu rechtfertigen.
(3) tastenkoenig · 22. Januar um 20:48
Ob ich's noch erleben werde, dass Antisemitismus nicht mehr mit Kritik an israelischer Politik in einen Topf geworfen wird? Ich fürchte nein.
(2) 2fastHunter · 22. Januar um 18:37
@1: Nur weil jemandem ein Leid zugefügt wurde, darf man ihn nicht mehr kritisieren und muss ihm alles durchgehen lassen? Gerade unter Freunden sollte man kritikfähig sein.
(1) corneliusnepos · 22. Januar um 18:19
Es wäre schön, wenn sich die Regierenden das auch mal zu Herzen nehmen würden und in Zukunft von der Billigung der ganzen anti-israelischen UN-Resolutionen Abstand nähmen.
 
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