Berlin (dpa) - Top-Verhandler von CDU, CSU und SPD ringen angesichts einer in Umfragen immer stärker werdenden AfD weiter um die Finanzierung zentraler Projekte einer schwarz-roten Koalition. «Um die AfD wieder kleiner zu machen, kommt es darauf an, dass wir jetzt liefern. Dass wir einen […] mehr

Kommentare

21Pontius07. April 2025
@20 Nö aber in die Vergangenheit. Wann gab es die letzte Alleinregierung und wie war die Ausgangslage zuvor? Wann gab es die letzte Alleinregierung mit gesetzgebender Mehrheit? Bis zur nächsten Wahl kann man also schon die Zukunft einigermaßen gut prognostizieren. Es sei denn es kommen Außerirdische an, denn es ist nicht mehr 1932 - und die AfD bietet keinerlei Lösungen...
20Devil-Inside06. April 2025
@19 . Du kannst also in die Zukunft sehen? Das finde ich Klasse. Wozu also all diese Diskussionen um Kriege, Schulden, Umweltschutz usw. Fragt Pontius. Der hat auf alles bereits die Antwort, denn er kennt die Zukunft.
19Pontius06. April 2025
@18 Die Chancen stehen 0.0% für die nächste Wahl. Kannst du auf deine Liste schreiben.
18Devil-Inside06. April 2025
@15 : Sowas ähnliches sagte man vor ein par Jahren über den Einzug in den Bundestag. Vor ~100 Jahren dachte keiner, dass es mal eine NSDAP an der MAcht gäbe...Ich wäre vorsichtig mit solchen Aussagen.
17Dr_Feelgood_Jr06. April 2025
@16 Kompromissbereitschaft wird aber gerne als Schwäche und lösungsorientiertes Verhandeln als untätiges Geschwafel abgetan. Allerdings frage ich mich, was die Anhänger der blauen Partei bezüglich einer Koalitionsbildung mit der CDU erwarten. Weidel und Höcke geben den Ton an, während Merz, Spahn, Dobrindt und Söder brav hinterher dackeln und Pfötchen geben?
16suse9906. April 2025
@9 : In einer Koalition kommen nun einmal Punkte aller Beteiligten ins Programm. Das nennt man Kompromiss um zusammen arbeiten zu können. Und ich bin mir nicht sicher, wer was letztlich befürwortet und was nicht. Es sitzt ja niemand von uns in der Ecke und spielt Mäuschen bei den Verhandlungen. Nur weil Merz und Co vor der Wahl große Töne geäusstert haben, kann da so einiges auf deren Mist gewachsen sein. Und Geld wird halt gebraucht. Wo es letztlich landet? Abwarten.
15Pontius06. April 2025
@14 Aber die AfD hat keinerlei Chancen auf die absolute Mehrheit - warum sollte man sich also in Vorsicht nehmen? Oder führst du schon Listen?
14Devil-Inside06. April 2025
@13 : Wenn die AfD bei der nächsten Wahl nicht verboten ist und mehr als 50 oder gar 66% erreichte, brauchen die den anderen Mist nicht...also nicht so vorschnell äußern. Anhand der Ampel sieht man, dass es auch geht, eine aktuelle Regierung vor Ablauf von 4 Jahren neu zu wählen...
13commerz06. April 2025
Die AfD kann auch mit mehr stimmen keine Regierungsbeteiligung erreichen. Bis jetzt gilt das Wort von Merz: mit denen nicht
12Pontius06. April 2025
@11 Nope hast du nicht gesagt - hast du dir vielleicht gedacht, aber geschrieben hast du anderes. Und wer die wirtschaftliche Notwendigkeit des Sondervermögens nicht im Vorfeld erkannt hat, dem ist auch nicht anders zu helfen als es jetzt ein SPDsches Gießkannenmonster zu nennen.
11Polarlichter05. April 2025
@10 Ich habe nicht gesagt, dass sie alles übernehmen sondern gewisse Punkte 1:1 übernehmen, die schwierig sind für Konservative zu akzeptieren. Dazu gehört auch das Sondervermögen im Gießkannenprinzip. - Dass die AfD zu wählen eine sehr schlechte Idee ist, brauchen wir nicht explizit erwähnen. Dass ich diese Partei verbieten würde und bis heute die Angst vor einem Verbotsverfahren der SPD nicht nachvollziehen kann unter Faeser. haben wir schon ausgiebig diskutiert.
10Pontius05. April 2025
Ich behaupte das BSW würde genauso schlecht abschneiden wie zur Wahl. Und wenn sich heimatlose konservative Wähler bei der AfD einfinden, dann Heureka - wobei noch besser ist die Andeutung, dass im Sondierungspapier fast ausschließlich SPD-Punkte stünden...
9Polarlichter05. April 2025
Ich sehe eher eine ungünstige Symbiose aus Sicht der CDU. Ja, ein Teil der Wähler weist rechtere Tendenzen auf, aber auch ein anderer Teil, der konservative Teil der Wähler schwimmt zunehmend in einem Vakuum. Man sieht ja anhand der Verhandlungen mit der SPD, dass Merz und Söder nahezu 1 zu 1 SPD-Forderungen übernehmen, damit die Schwesterparteien auch deutlich nach links manövrieren.
8Devil-Inside05. April 2025
Man wählt halt Alternative(n)- ich wettte dass auch BSW jetzt mehr Prozente bekäme-und nicht die Parteien, die die Wähler eins ums andere Mal verprellen.
7Pontius05. April 2025
@6 Dass trotzdem vor allem die AfD profitiert zeigt jedoch, dass die Verschiebung nach Rechts - auf dem Wahlkampf der Union basierend - weiter besteht.
6tastenkoenig05. April 2025
Naja, was ist denn seit der Wahl passiert? Wahlversprechen wurden gebrochen und ein riesiges Schuldenpaket auf den Weg gebracht. Auf der anderen Seite konnte die neue Regierung noch nichts liefern, da sie noch gar nicht gebildet ist. Natürlich rutscht insbesondere die Merz-Union, die unverständlicherweise manchem als Hoffnungsträger galt, in den Umfragen ab.
5colaflaschi05. April 2025
"Sechs Wochen nach Bundestagswahl zieht die AfD mit CDU/CSU in einer Umfrage gleich." ... Diese Nachrichten sind maximal beunruhigend und verunsichern mich zutiefst. Wir dürfen nicht vergessen, dass es sich bei der AfD um eine Partei handelt, die vom Landesamt für Verfassungsschutz als gesichert Rechtsextrem eingestuft worden ist. <link>
4Irrglezia05. April 2025
@3 Das "andere schlecht machen" ist leider einer der Grundpfeiler konservativer Politik.
3suse9905. April 2025
Spahn: «Es muss dem Land wieder besser gehen. Das ist das, was uns hier alle beschäftigt und wo wir versuchen, gute Kompromisse zu finden.» Nur hat die Union und auch Spahn wohl vergessen, wer "das Land" ist und wer das Vertrauen der Bevölkerung so massiv verspielt hat. Die Haudrauf-Mentalität etlicher Politiker (Union u.a.) in den letzten Jahren hat ein sehr schlechtes Vorbild abgegeben. Sich selbst zu profilieren indem man andere schlecht macht, ist jedenfalls nicht gut fürs Land.
2Dr_Feelgood_Jr05. April 2025
@1 ist halt die Frage, was ein CSU-Experte wie Dobrindt unter "dicke Klopper" versteht. Da kann es auch um Windenergie, Cannabis und Schwarzfahren gehen. 😐
1Pontius05. April 2025
Da spricht Dobrindt aber ungehörig über seinen Food-Blogger-Chef. Und wenn in letzter Zeit so viele Einigungen auf den Weg gebracht wurden, warum wurden die noch nicht öffentlich diskutiert? Das deutet wenn eher dicker Klopper für die Bevölkerung hin...