Berlin (dts) - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund bezweifelt den Nutzen der zahlreichen Klagen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen Städte, in denen Schadstoff-Grenzwerte überschritten werden. Die DUH stelle sich als "Retter des Klimas in den Städten" dar und versuche, "ihre Ziele in den […] mehr

Kommentare

7dkmod20. November 2018
Die Problematik ist doch nicht der Dieselverkehr (Bremsen und Abrieb von Straßen und Reifen zählen auch), sondern das Mobilitätsverhalten allgemein. Fast alle Autos sehe ich mit nur einer Person besetzt. Schiffe werden (noch) nicht reguliert, Raucher nicht über Feinstaub aufgeklärt. Beim Thema Stickoxide sieht es jedoch wirklich schlecht für die Dieselfahrer aus...
6Philonous20. November 2018
@5 : ...und genau dieser Deutsche Städte- und Gemeindebund ist dafür maßgeblich mitverantwortlich.
5anddie20. November 2018
Ohne die Klagen der DUH würde unsere Politik aber immer noch nichts unternehmen, um die Grenzwerte einzuhalten. Das Aussitzen der letzten Jahre hat ja erst zu diesen ganzen Klagen geführt.
4testuser11220. November 2018
@2 : Natürlich, auch die Flugzeuge und die Tanker tragen zum Problem bei. Ich glaube jedoch, die Anzahl der Kaminbenutzer in Großstädten, die den Kamin zum Heizen und zur Warmwasserbereitung nutzen müssen, ist relativ überschaubar. Bei den Fahrverboten für Dieselfahrzeuge wäre ich auch noch viel radikaler und würde es auf die Umweltzonen der Städte ausweiten. Eine Verlagerung auf naheliegende Strecken macht nur wenig Sinn. Der Dieselpreis sollte auf 3€/l steigen, dann gäbe es keine Diskussionen..
3Philonous20. November 2018
@2 : Immerhin ein erster Schritt. Städte sind Orte für Menschen, nicht für Autos.
2dkmod20. November 2018
@1 leider sind die Umfahrungen nicht immer außerorts was Ihre These leider relativiert. Gerade in Großstädten verlagert sich das Problem dann nur um wenige hundert Meter und trifft dann die nächsten. Das es so massiv auf die Dieselfahrzeuge geschoben wird ist auch relativ unsinnig, da wenn man es genau betrachtet, jeder Kaminbenutzer deutlich mehr zum Problem beiträgt. <- Auf den Einzelfall betrachtet!
1Philonous20. November 2018
"...nicht abnimmt, sondern sich nur auf die Umgehungsstraßen verteilt" - exakt. Das tolle an Umgehungsstraßen ist ja, lieber Herr Landsberg, dass dort kaum Personen herumlaufen und den Toxinen ausgesetzt sind...