Berlin (dpa) - Im Kampf gegen die hohen Strompreise will die SPD die Energieversorger bei einem Wahlsieg notfalls zu Tarifsenkungen zwingen. «Wir werden die Anbieter dazu verpflichten, ihre Grundversorgertarife an die Bundesnetzagentur zu melden», heißt es in einem Zehn-Punkte-Plan, den […] mehr

Kommentare

34k29329516. August 2013
@33 : Beim Atomstrom und beim Kohlestrom zahlt die Differenz der Steuerzahler. Auch nicht besser.
33galli16. August 2013
@32 stimmt,für Investoren lohnt es sich.Auch wenn der Strompreis fällt bekommen sie das garantierte Geld,Verbraucher zahlt die Differenz
32Folkman16. August 2013
@31 : das ist wohl wahr, wenn man die EEG mal mit den Subventionen für Kohle oder Atomstrom vergleicht... Und dennoch wird man als Endverbraucher auch beim "guten Ökostrom" das Gefühl nicht los, dass man regelrecht gemolken wird. Man muss sich nichts vormachen: kaum jemand würde in Solar oder Wind gehen, wenn es sich nicht so wunderbar finanziell lohnen würde. Umwelt und Nachhaltigkeit interessieren dabei nur am Rande, wenn überhaupt...
31k4861216. August 2013
...die sinvollsten Energiegewinnungsformen müssen richtig transparent sein.Wäre es anders(alle Energieträger mit transparenter Förderung) könnte jeder sehen,wie die Preise wirklich sind ...Da sind 5,3 Cent EEG je kw/h eigentlich ganz harmlos....
30k4861216. August 2013
@29 teuer deswegen,weil ja nicht in Massen verkauft wird.@28 natürlich hat Rot/grün das EEG verabschiedet.Warum auch nicht?Damals war es richtig und wichtig.Auch heute ist es noch wichtig.Das Problem ist weniger die Einführung,sondern die Änderungen,die seit dem gemacht wurden.- Es wäre aus Sicht einiger Leute besser,wenn man die "erneuberen Energien"(ebenso wie alle anderen Energieträger bis jetzt)intransparent gefördert hätte über die Steuern.Leider bekommen alle Geld aus dem Steuertopf nur...
29k29329516. August 2013
@28 : Der grundlegende Fehler beim EEG ist die Vorrangigkeit der Einspeisung gegenüber dem Eigenverbrauch, weil eben dadurch die Netzkapazitäten benötigt werden. In der Tat wäre Speichern besser als Einspeisen. Die Technik dafür ist da, sie ist nur noch zu teuer.
28katzee16. August 2013
Nett von Herrn Steinbrück, dass er den Strompreis um einen halben Cent senken will. Wäre das EEG nicht im Jahr 2000 unter der Rot-Grünen-Regierung Schröder verabschiedet worden, hätten wir das Problem heute nicht. Die nachfolgenden Regierungen (schwarz-rot, rot-gelb) haben den Wahnsinn dann weitergetrieben. Energiewende. Toll! Aber wie die alternativen Energien sinnvoll genutzt waren können, wie der Strom gespeichert werden soll und wo die Leitungen herkommen sollen, weiss keiner.
27neWoutsider15. August 2013
@26 O.o München ist die deutsche Stadt mit den höchsten Mieten. <link> Wenn du da nur 10% deines Gehalts für Miete und Nebenkosten brauchst, verdienst du nicht grad wenig Geld.
26enrico01a15. August 2013
Nun für so eine "Bruchbude" zahlst du selbst in München auch nicht viel mehr (seit der Wende lebe ich in München) und hier verdient man wirklich erheblich mehr.
25k4861215. August 2013
@24 so und jetzt sagste den Jungs und Mädels hier,was deine "Bruchbude" gekostet hat,damit die sich ein Bild machen können. Altbauwohnung mit Außentoilette 45 Mark im Monat zuzüglich etwa 8 Mark an Strom?Einkommen zwischen 550 und 950 Mark sind also keine 10% für Miete und Nebenkosten.Na kommt das hin?Wie gesagt nicht nur du hast in der DDR gelebt....
24enrico01a15. August 2013
Ja wenn Du in der Partei warst oder sonst irgendwie "Gut" standest mit der Partei haste sicher auch ne Plattenwohnung gleich erhalten. Ich musste aber fast in meiner ganzen Kindheit wenn ich aufs Kloh musste die Wohnung verlassen und Dusche und Bad gab es auch nicht und wir heizten mit Kohlen. Die ersten Jahre lebte ich sogar in einer Wohnung die so schimmlig war dass die Zimmerdecke runterbröckelte und die Ameisen in der Küche ein und aus gingen....klar waren da die Wohnungen relativ billig...
23k4861215. August 2013
@21 ich sag mal so-in einem Plattenbau war das Klo drinn und beheizt.Die Wohnung kam 110 Mark für 4 Zimmer inkl. der Nebenkosten, ein Bröttchen zwischen 5 und 10 Pfennig und Brot war so billig das man es an die Schweine verfüttert hat und ja ein Fernseher ist ein Luxusartikel-dazu gehört nunmal alles was nicht Lebensnotwendig ist bzw. war und nicht nur du hast in der DDR gelebt es gab auch 17 mio. andere Leute.Mit Kohlen heizen hier heute noch ganz viele und das 20 Jahre nach der DDR im "Westen"
22enrico01a15. August 2013
und Fernheizung gabs in den älteren Wohnungen auch nicht, bis 2 JAhre vor der Wende mussten wir noch mit Kohlen heizen.
21enrico01a15. August 2013
@16 du meinst also ein Fernseher ist ein Luxusartikel ? Ja bei uns in der DDR war des sicher so, da wurden Dinge diese bei euch hier im Westen als Selbstverständlich galten wie Luxusartikel behandelt. Ich weiss noch ganz genau wie es war dass man vor den Intershops und Dilikatläden stand und sich dort nix kaufen konnte.Ja die Wohnung war billig, aber dafür war das Kloh auch nicht in der Wohnung sondern draussen und die Decke kam fast runter so schimmlig war die Wohnung...
20k4861215. August 2013
@5 was ist denn "reiches grünes Klientel"? Wohl eher sehr sehr sehr selten ;-) Hier <link> sind ein paar interessante Fakten,von einer seriösen Quelle,da stehen ein paar richtig schöne Sätze drinn. ZB. Seite 21/22 ....
19neWoutsider15. August 2013
@18 Ich rutsche hier gleich vor lachen vom Stuhl! xD Stark!
18k29329515. August 2013
@15 : Schon mal die DDR-Fernsehwerbung gesehen "Fernseher: 7000 Mark ... Auto: 30000 Mark ... in den Westen reisen: unbezahlbar. Es gibt Dinge, die kann man nicht mit MasterCard kaufen, dafür gibt's VISA!"? ^^
17neWoutsider15. August 2013
@5 Das Problem sind die bereits gekauften und verbauten Module. Wenn man jetzt die Vergütung senkt, muss man als Investor befürchten das es auch jederzeit wieder passieren könnte. Das ist ein größeres Risiko für Investoren. Und zum reichen grünen Klientel: Wo willst du das Geld lieber sehen? Bei einem Öl Scheich bei dem es weniger wahrscheinlich ist das er dieses Geld in Deutschland bzw Europa ausgibt oder bei irgendwelchen deutschen Bonzen, die es eher wieder in unsere Volkswirtschaft bringen?
16k4861215. August 2013
@15 meinste das er das nicht weis oder warum schreibste das nochmal?Es geht darum,was man will,in der DDR waren "Grundbedarfssachen" billig und Luxusartikel teuer.Die Frage die sich jeder stellen muß ist: "Was will ich?"
15enrico01a15. August 2013
@14 man verdiente auch erheblich weniger. Fernsehgeräte in Schwarz-Weiss kosteten mehrere Monatsgehälter und Farbfernsehgeräte gabs ja erst so ziehmlich am Ende, kostete fast 4000-7000 Mark, ein Trabi hatte man Wartezeit von bis zu 20 Jahren und kostete dann auch ca. 20000-30000 Mark...
14k29329515. August 2013
@12 : Ja, der Verbraucher hatte in der DDR keine Wahl, aber sein Brot war billiger und seine Wohnung war das auch - verglichen mit der BRD, wo der Verbraucher die Wahl hatte. Nicht das Monopol ist schlecht sondern sein Mißbrauch. Die Art und Weise, wie in der DDR diese niedrigen Preise zustande kamen, ist was anderes. Diese Preise hatten ja auch nen Zweck.
13Folkman15. August 2013
Leider dürfte das nichts als - immerhin recht intelligenter - Stimmenfang sein, da die SPD es einfach nicht durch das Tal der Tränen schafft. Steinbrück ist schon ein Fuchs, das muss man ihm lassen....
12i-ben-i15. August 2013
@11 Genau: Das was der Verbraucher will! Bei einem Monopol hat der Verbraucher aber keine Wahl. DDR - "Planwirtschaft" - konnte der Verbraucher auch nicht wirklich entscheiden.
11k29329515. August 2013
@10 : Das hängt davon ab, was der Verbraucher will. Will er billig und sonst nix: Siehe Wohnungen und Brot in der DDR.
10i-ben-i15. August 2013
@9 das ist doch glasklar: monopole (egal ob staatl. oder privat) sind immer immer gut für den verbraucher :D
9ichundich15. August 2013
@8 zum letzten Satz: ehrlich, wie beim Wasser? Deutschland ist Weltmeister: Beim Wasserpreis <link>
8HansDampf4915. August 2013
@2 : Das liegt aber nicht wirklich an den erneuerbaren Energien. Das liegt im Gros am Verkauf des Energiemonopols des Staates an private Investoren. Und wenn man denen dann auch noch 20 Jahre gewisse Summen garantiert....ganz egal, was der Strommarkt so macht, dann sind das Gelder, die eigentlich die Leute zahlen sollten, die diesen Mist verzapft haben. Läge die Energieversorgung in der Hand des Staates sähe alles anders aus....
7enrico01a15. August 2013
Hinter den Kulissen läuft es wohl sehr viel eher darauf hinaus wie auch in diesem netten kleinem 1,5 minütigem Trickfilmchen zu sehen ist :-D <link>
6enrico01a15. August 2013
Klar...alles VOR den Wahlen, vorher hatten sie wohl kene Inspiration dazu ? Statt dessen sind diese an den Strompreisteurerungen selbst mitverantwortlich...wer den Wahlbetrügern glaubt ist selber schuld..."nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzker selber"
5ichundich15. August 2013
@4 hä? Gewinn = Einnahmen - Ausgaben. Wenn die Ausgaben (Modulpreise) sinken, steigt doch der Gewinn der Investoren, hier vorzugsw. grünes, reiches Klientel. Diesen zahlen widerum alle über die EEG-Uml.
4neWoutsider15. August 2013
@3 Weshalb durchgeknallt? Trittin hat doch recht. Weniger Vergütung=weniger Investitionen durch geringeren Anreiz=weniger Arbeitsstellen und Steuern. Das Problem ist nicht die Vergütung, sondern das man endlich die Stromtrassen und Speichermöglichkeiten wie zB Pumpspeicherkraftwerke baut.
3ichundich15. August 2013
@2 genau. Aber wer wollte die Vergütungen anpassen aufgrund billiger Modulpreise? Google: "senkung einspeisevergütung" als 1.: Grünen im Bundestag, Jürgen Trittin, hatte der Bundesregierung vorgeworfen, durch die Senkung der Einspeisevergütung die Planungssicherheit der Solarbranche zur gefährden und Jobs zu vernichten. ### Total durchgeknallt der Sheriff.
2galli15. August 2013
Gewinner sind die Investoren und Betreiber der Erneuerbaren Energieanlagen.Bekommen 20 Jahre immer Geld ,egal ob der Strompreis niedrig ist.Verbraucher zahlt
1k1759515. August 2013
Egal wie man es dreht und wendet - die Energiewende kostet Geld. Das Geld kann jedoch nur von jedem einzelnen Bürger erarbeitet und bezahlt werden. Egal, ob über Steuern (führt zu Steuererhöhungen), Belastung der Wirtschaft (führt zu Preiserhöhungen!) oder direkt über den Strompreis, die Rechnung zahlt immer der Bürger. Politiker, die uns etwas anderes weis machen wollen, versuchen uns zu belügen.