Berlin - Kurz vor dem CDU-Bundesparteitag Ende der Woche in Stuttgart fordern SPD-Politiker den Koalitionspartner auf, seine scharfe Abgrenzung zur Linkspartei aufzugeben. "Die CDU täte gut daran, ihr Verhältnis zur Linken neu zu bewerten", sagte Jochen Ott, designierter Spitzenkandidat der […] mehr

Kommentare

3tchipmunk18. Februar um 13:37
Man muss doch zu allererst bei der Linkspartei inhaltlich schauen, ob sie vereinbar ist, und kann nicht einfach so tun, dass man sie ja für Zweidrittelmehrheiten unbedingt brauche, und deshalb über unvereinbare Dinge hinwegsehen müsse. So ein Vorgehen ist ziemlich gefährlich und eigentlich undemokratisch, weil es in erster Linie dem Machterhalt dient. Außerdem überprüft die CDU ja ihr Verhältnis zur Linkspartei in gewissen Abständen.
2Irrglezia18. Februar um 13:20
"Die Gleichsetzung von AfD und Linkspartei im Unvereinbarkeitsbeschluss ist angesichts der fortschreitenden Radikalisierung der AfD längst nicht mehr zeitgemäß und verharmlost eine Partei, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall geführt wird", kritisierte Ott. ~ Das sehe ich absolut genauso.
1Sonnenwende18. Februar um 12:12
Das war zu erwarten. Ich persönlich bin ambivalent gegenüber der Linken. Ich hab leider nur allzu oft Zweifel, die Linke muss aus meiner Sicht noch weiter an ihrer Deradikalisierung von Teilen in der Partei und von assoziierten Organisationen arbeiten. Aber sie haben auch wirklich gute Ideen und seriöse Vorschläge, insofern sollte man sie wirklich mehr beteiligen.