Berlin - Die SPD-Fraktionsvizechefin Dagmar Schmidt hat sich offen für den Vorstoß aus der Unionsfraktion gezeigt, bei anfallenden Pflegekosten auch Vermögen stärker heranzuziehen. "Unsere Sozialversicherungssysteme, auch die Pflege, beruhen auf dem Solidarprinzip", sagte Schmidt der "Rheinischen […] mehr

Kommentare

8slowhandvor 20 Minuten
@7 >> Je nachdem was Hilde vorhat kann eine Hypothek aufgenommen werden. << Ich weiß ja nicht wie alt Hilde ist, evtl. ist das Haus noch belastet aber wenn sie nur eine Rente oder ein kleines Einkommen bezieht wird sie keine (weitere) Hypothek aufnehmen können.
7Grizzlybaervor 1 Stunde
@6 Da gibt es andere Möglichkeiten. Je nachdem was Hilde vorhat kann eine Hypothek aufgenommen werden. Eventuell vorhandene Erben können und sollen selbst für sich sorgen. Oder besteht ein Anspruch auf ein Erbe?
6settovor 1 Stunde
Hilde und Hans wohnen gemeinsam im Eigenheim. Hans wird Pflegefall. Muss Hilde jetzt aus dem Eigenheim in ne Wohnung ziehen, weil Haus verkauft werden muss, da Hans Pflege bezahlt werden muss???
5Grizzlybaervor 1 Stunde
Was ist falsch an der Forderung? Ich finde Grundbesitz und Vermögen sollte herangezogen werden. Die Erben können doch selbst für sich sorgen. Wo werden denn die Armen bestraft?
4Pontiusvor 1 Stunde
Die Pflege ist aktuell keine Vollversicherung, natürlich muss das Vermögen der zu Pflegenden benutzt werden. Den "Sozialismus" mit höheren Steuern und die Vollversicherung will man ja auch nicht... - dazu noch ein paar Unterstellungen und die Welt ist wieder in Ordnung.
3tchipmunkvor 1 Stunde
Das Allerwichtigste bei diesem Reformvorstoß wird jedoch konsequent verschwiegen: wo soll die Grenze beim Schonvermögen liegen? Wenn man Reiche und Vermögende heranziehen will, müsste diese ausreichend hoch angesetzt werden, sonst trifft man wieder die Ärmeren und Normalverdiener mit. Der SPD traue ich da keinen Meter, denen traue ich 5000 € oder weniger zu.
2Hebbochervor 2 Stunden
Wenn Angehörige das Haus verkaufen oder einen Kredit aufnehmen müssen um die Pflegekosten von Angehörigen zu decken, dann läuft doch da schonmal grundlegend was schief. Man sollte eher darüber nachdenken wie man die Angehörigen entlasten und nicht noch mehr zu Kasse bitten kann. Hier ist in meinen Augen eine differnziertere Heransgehenweise sinnvoll.
1tchipmunkvor 2 Stunden
Und der nächste Testballon: Im Pflegefall solle zuerst das eigene Vermögen verwendet werden, auch das Eigenheim. "Als Sozialdemokraten habe man hier vor allem die ganz normalen Menschen mit durchschnittlichen Einkommen im Blick."