Berlin (dpa) - Die SPD will Ärzte bei zu langen Wartezeiten für einen Termin mit bis zu 25 000 Euro und zwei Jahren Entzug der Zulassung bestrafen. Die niedergelassenen Ärzte sollen verpflichtet werden, gesetzlich Versicherte vorrangig zu behandeln, heißt es in einem Gesetzentwurf, der am Montag der […] mehr

Kommentare

10wundertuetchen07. Februar 2011
@6 dem kann ich nur zustimmen. Aber irgendwas schein ich falsch zu machen. Selbst bei meinem Neurochirurgen (und die sind nicht so häufig "gesät") muss ich max 15 Minuten warten, bis ich drankomm. Und ich bin alle 14 Tage beim Arzt wegen chronischen Krankheiten. Und nein, ich bin auch Kassenpatient.
9newilu07. Februar 2011
Es kann und darf nicht sein das Kassenpatienten wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Das ist nicht nur Diskriminierend das ist auch verwerflich wenn dem nicht bald ein gesetzlicher Riegel vorgeschoben wird!
8Stiltskin07. Februar 2011
'Normale Wartezeiten' trotzt Termin, von einer halben Stunde, sind längst die Regel. Ärgerlich wird es aber, wenn man trotzt Termin, 3,4 oder mehr Stunden( selbst erlebt) im Wartezimmer hängt. Strafen verhängen ist Unsinn, Ärzte drängen leider in die großen Städte, wo es ein Überangebot gibt. Ich habe in der näheren Umgebung Facharzte (fast) aller Kategorien. Es wäre aber zu überlegen, Anreize zu schaffen, damit sich ausreichend Ärzte, zu Beginn ihrer Tätigkleit, auch auf dem Land niederlassen.
7petcas07. Februar 2011
Lach,die SPD mal wieder.Da bin ich ja froh, das diese Partei keine größeren Probleme in Deutschland sieht,als die Wartezeiten bei den Ärzten.Lieber Gott,wie erbärmlich ist dieser Haufen geworden?
6hansdiewurst107. Februar 2011
Was ist denn das für ein unausgegorener Mist der SPD? Nehmen wir mal an, in einer kleineren Stadt müsste es vier HNO-Ärzte geben, um die Bevölkerung ordentlich zu versorgen. Es sind tatsächlich aber nur drei vorhanden. Dann dauert es logischerweise länger, um einen Termin zu bekommen, gerade wenn dann noch jemand im Urlaub oder selbst krank ist. Dann soll also den anderen Ärzten die Zulassung entzogen werden, weil es zu wenig Ärzte gibt. Wo sollen die Leute dann hin gehen? Ins SPD-Wahlbüro?
5Oli140407. Februar 2011
Wie wäre es denn, wenn man die niedergelassenen Ärzte von der ausufernden Bürokratie entlasten würde? Die hätten dann mit Sicherheit freie Kapazitäten, um mehr Patienten behandeln zu können...
4virgo_ferrum07. Februar 2011
Wenn man das Gesundheitssystem grundlegen reformieren würde, müßten niedergelassene Ärzte nicht um am Leben zu bleiben, die Privatpatienten vorziehen. Es ist doch logisch, das in unserem jetzigen System diejenigen bevorzugt werden, die Kohle in der Hand haben. So wurde es auch mit Hilfe der SPD geplant. Die SPD hat schon lange den Boden unter den Füssen verloren und versucht nun mit Hilfe jedes noch so dünnen Strohhalms ein paar Wählerstimmen abzugrasen.
3Hebalo1007. Februar 2011
@2 , eine Stunde Wartezeit empfinde ich als angemessen, die sind selbst drin, wenn man einen Termin hat. Wenn man bei uns unangemeldet zum Orthopäden möchte, wartet man in der Regel bis zu 6 Stunden.
2smarty196607. Februar 2011
Das finde ich ganz richtig, denn es ist eine Zumutung wenn man bei einem Arzt warten muss nur weil er ständig Privatpatienten vorzieht. Ich mußte deswegen über 1Std. warten und bin dann gegangen.
1dagda07. Februar 2011
Das kenne ich schon in Form der Kassenärztlichen Vereinigung, mein Orthopäde (ich war da 22 Jahre) macht nun nur noch Private...