Berlin (dpa) - Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) drückt bei den Reformen für mehr Wirtschaftswachstum in Deutschland aufs Tempo. «Es muss schnell gehen», sagte Spahn dem «Handelsblatt». «Wenn wir die Wirtschaft nicht in Schwung bringen, verliert diese Koalition ihre Akzeptanz», sagte er mit Blick […] mehr

Kommentare

31Pontius04. Februar um 16:50
Ich wiederhole gern nochmal: "das BIP um stabile 3.25% gewachsen ist." - Wir haben also ein gewisses Maß an Wachstum. Weiterhin bleibt die Frage offen: wie viel sind denn "nahezu 50%" Steuern & Abgaben für die Mittelschicht?
30Dr_Feelgood_Jr04. Februar um 09:54
@28 da bin ich ja beruhigt, dass ich Kapitalismus mit Kapitalisten verwechsele. Übrigrens habe ich geschrieben, dass die Mittelschicht die "Unterschicht" (weiter) auspressen will, statt das nötige Kleingeld von denen einzufordern, für die Kleingeld Kaffeekasse ist. Da kann auch gerne der Staat den "Vermittler" machen.
29tchipmunk04. Februar um 08:32
@27 Was hat es für einen Sinn, Dir als sozialistischen Wachstums-Endgegner zu erklären, warum wir ein gewisses Maß an Wachstum brauchen?
28tchipmunk04. Februar um 08:29
@25 Kernantrieb des Kapitalismus ist nun mal die Gewinnerzielungsabsicht. Du verwechselst allerdings Kapitalisten, die andere ausbeuten um Gewinn zu machen, mit denen, die für Kapitalisten arbeiten und sich ausbeuten lassen müssen. @26 Also irgendwie klingst Du, als würdest Du Dich nicht gerade zur Mittelschicht zuordnen. Wo steigert denn die Mittelschicht ihren Profit? Die Löhne sind eher unterdurchschnittlich gestiegen, im Vergleich z.B. zu den Vermögen aus Kapital.
27Pontius04. Februar um 05:20
Ich wiederhole gern nochmal: "das BIP um stabile 3.25% gewachsen ist." - außerdem wie viel sind denn "nahezu 50%" Steuern & Abgaben für die Mittelschicht?
26Dr_Feelgood_Jr03. Februar um 21:20
@23 wenn die Mittelschicht an die Belastungsgrenze kommt, kann sie sich ja hervorragend mit denen zusammenschließen, die bereits an der Belastungsgrenze sind. Sonst "profitiert" die Mittelschicht nämlich nur noch von völlig unmotivierten Mitarbeitern, die nicht sehr hilfreich sein werden, den eigenen Profit zu steigern.
25Dr_Feelgood_Jr03. Februar um 21:16
@24 Kapitalismusimmanenter Antrieb ... Das kannst du gerne mal denen erzählen, die jetzt schon Überstunden kloppen, damit sie entweder über die Runden kommen, oder ihren Job behalten oder direkt beides. Und das zunehmend auch noch, während andere ihnen sagen, sie müssen jetzt noch mehr leisten, damit die Zugstrecke da hinten repariert werden kann, weil man selber die Gewinne ja für was anderes braucht.
24tchipmunk03. Februar um 20:57
@21 Ein gewollter oder politisch erzwungener Verzicht auf Wachstum führt letztlich zu einer Mangelsituation, wenn keine Erzielung von Gewinnen mehr möglich ist. Dann fällt der kapitalismusimmanente Antrieb weg, die benötigten Güter unter gewissen Anstrengungen herzustellen, wenn es dafür keinen Gewinn als Belohnung gibt. Außerdem sind da noch unsere ganzen Schulden, die Zinsuhr läuft ja weiter. Auch dafür braucht es Wachstum, wenn man nicht in der Hyperinflation enden will.
23tchipmunk03. Februar um 20:46
@22 Naja, stimmt schon irgendwie, aber der "jammernasige" Mittelstand ist eben selbst auch von den Reichen "da oben" abhängig und es ist auch menschlich, dass er auf die "unten" schaut, wo er denkt, dass er die "durchfüttern" muss. Der Mensch ist so. Ändert aber nichts daran, dass die Mittelschicht an ihre Belastungsgrenze kommt.
22Dr_Feelgood_Jr03. Februar um 20:41
@20 Und wenn der jammernasige Mittelstand nach oben, statt nach unten treten würde, wäre auch schon eine Menge erreicht.
21Dr_Feelgood_Jr03. Februar um 20:40
@20 Warum sollte ein Verzicht auf Wachstum (zwangsläufig) zur einer Mangelsituation führen? Wenn an dem so wäre, sind wir eh gekniffen, weil es keinen unendlichen Wachstum geben kann, höchstens ein Maximum an arm und reich. Da müssen wir uns perspektivisch schon was anderes einfallen lassen, als diese ollen BWL-Rezepte.
20tchipmunk03. Februar um 20:29
@19 Das Abwenden vom Kapitalismus wird nicht die Lösung sein. Der Verzicht auf Wachstum wird auch nicht die Lösung sein, da dann nur noch um die bestehenden Güter in einer Mangelsituation gezankt wird. Wir kennen das doch gut aus der DDR. Hauptproblem ist, dass Milliardäre und Großkonzerne im Verhältnis, viel zu wenig bis gar keine Steuern zahlen und die Mittelschicht mit nahezu 50% Steuern und Abgaben auf ihren Arbeitslohn restlos überfordert ist.
19Dr_Feelgood_Jr03. Februar um 20:19
@18 Du meinst also: Besser Gewinne für (plakativ betrachtet) die "da oben", damit wenigstens die fein raus sind - wenn auch auf Kosten der "da unten"? Das nennt man Kapitalismus. Und wer sagt denn, dass man zur Problemlösung an öffentliches Vermögen muss? Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit privatem Vermögen, und zwar von jenen, die davon reichlichst haben? Spooky, was?
18tchipmunk03. Februar um 18:59
@17 @16 Und dann macht es *peng* beim downloaden. Auf Wachstum zu verzichten wird das Problem "Gewinne privatisieren / Verluste sozialisieren" lösen? Wenn es keine Gewinne mehr gibt, dann besteht das Problem weiterhin, dann wird halt öffentliches Vermögen und öffentliche Güter privatisiert und nur der Mangel sozialisiert. Man nennt das Sozialismus.
17Pontius02. Februar um 13:10
Wir müssen wachsen. WACHSEN. WACHSEN!!!
16Dr_Feelgood_Jr02. Februar um 12:41
@11 Du meinst jene Infrastruktur, die jetzt auf einmal, wo sie komplett ausgepresst ist, wichtig ist? Na, dafür hängt sich der kleine Mann ja gerne noch mehr rein. Hätte man alles günstiger haben können, hätte alles so weit gar nicht kommen brauchen. Aber da hat man das Geld lieber "unter sich" verteilt. Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren, 5 Euro fürs Phrasenschwein. Wachstum ... Klar.
15Pontius02. Februar um 12:28
Ich wiederhole: Tricks downloaden hat noch nirgends funktioniert, die Gewinne haben sich alle die Besitzenden eingesteckt.
14Dr_Feelgood_Jr02. Februar um 12:07
@13 Aha. Und gegen welche Konkurrenz soll man im Niedrigpreissektor antreten - und mit welchen Produkten? Signifikante Preissenkungen bei VW-Produkten sind ja wohl nicht zu erwarten.
13ausiman102. Februar um 11:38
@10 ) Wenn kostengünstiger Produziert wird kann die Firma kostengünstiger die Ware verkaufen und der Staat kassiert das durch die Mwst entsprechend mit.
12Pontius02. Februar um 05:53
@9 Trickle-Down hat noch nie und nirgends funktioniert, sondern nur dafür gesorgt, dass die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter aufgegangen ist. @11 Dann ist ja gut, dass das BIP um stabile 3.25% gewachsen ist.
11tchipmunk02. Februar um 01:14
@10 Weil wir ohne Wachstum unseren Wohlstand nicht erhalten können und die Herausforderungen bei der Modernisierung unserer Infrastruktur und bei der Verteidigung nicht bewältigen.
10Dr_Feelgood_Jr01. Februar um 23:53
@9 wie soll das denn dem Staat zugute kommen, wenn die deutsche Wirtschaft um Steuersenkungen bettelt und die womöglich auch bekommt? Dann können wir es auch lassen wie es ist und weniger produzieren/verkaufen.
9ausiman101. Februar um 23:42
@6 ) Den Ausländischen Investoren geben wir Geld und die eigene Wirtschaft wird nicht unterstützt ??? Wenn die eigene Wirtschaft durch Steuersenkungen kostengünstiger Produzieren kann dann kann auch die Ware "Made in Germnay " auch wieder verkauft werden und damit Geld verdient werden , was auch dem Staat zugute kommt !
8Philonous01. Februar um 18:06
Hey, Jens! Mal unter uns Pastorentöchtern: Tempo in Reformvorhaben zu bringen ist eine der Hauptaufgaben des Fraktionsvorsitzenden des Seniorpartners einer Koalition. Lass uns mal schauen, wer diesen Posten inne hat... --- Siehste selber, oder?
7Dr_Feelgood_Jr01. Februar um 16:23
Ach, wie gerne würd ich, als Pöbel outen mich. Den Pofalla machen, das wär schön, kann ich den Jens doch nicht mehr sehn.
6Pontius01. Februar um 09:21
Ach, ich fühl es! Keine Tugend ist so recht nach meinem Sinn; Stets befind ich mich am wohlsten, wenn ich damit fertig bin. Dahingegen so ein Laster, ja, das macht mir viel Pläsier; und ich hab die hübschen Sachen lieber vor als hinter mir. @5 Und wie gedenkst du die fehlenden Einnahmen auszugleichen?
5ausiman101. Februar um 09:14
Steuererleichterung für ausländische Investoren, die sollen die Steuerlast für die vorhanden Firmen endlich senken und wenn es nur für ein paar Jahre ist, das würde auch schon helfen.
4tchipmunk01. Februar um 09:12
Draussen ists ganz kalt und klirr, sodass mich dünkt er redet wirr.
3Pontius01. Februar um 08:34
Aus faulen Eiern werden keine Küken.
2tchipmunk01. Februar um 08:28
Und der Pontius voller List, will dass es bleibt, wie alles ist.
1Pontius01. Februar um 08:13
Jens und Moritz, gar nicht träge, sägen heimlich mit der Säge, Ritzeratze! voller Tücke, an Friedrichs Stuhle und dem Herbst der Reformen...