Deutsche-Bank-Chef stellt Sozialstaat, Arbeitsmarkt und politische Stabilität zur Disposition Der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Bank, Christian Sewing, stellt zentrale Gewissheiten der deutschen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik infrage. Büroangestellte sollten künftig länger arbeiten, der […] mehr

Kommentare

8ilse_bilse19. Februar um 10:18
"Wer körperlich arbeite, sei anders zu beurteilen als Beschäftigte am Schreibtisch. „In Berufen am Schreibtisch muss man darüber sprechen, die Lebensarbeitszeit zu erhöhen“" Rallt der, dass in absehbarer Zeit fast nur noch körperliche Berufe übrig bleiben werden? Oder hält der sich selber für die unersetzliche Krone der Schöpfung und da muss das ja auch auf den Büroplebs zutreffen?
7Pontius18. Februar um 05:49
@5 Ihre "reale" Arbeitswelt beschreibst du doch: steigendes Aufgehen der Schere - sie verabschieden sich vom idealistischen Zusammen aller hin zu immer stärker werdenden Egosimen
6iknaamar18. Februar um 00:18
Die Punkte sind unbequem, aber die demografischen Zahlen lassen sich eben nicht wegdiskutieren. Mehr Arbeit pro Kopf klingt logisch, doch solche Reformen greifen tief ins Sozialmodell ein. Ohne breite gesellschaftliche Akzeptanz könnten sie politisch mehr Schaden anrichten als wirtschaftlich Nutzen bringen.
5double_u17. Februar um 20:40
Nachdem „Birne“ in seinen leider viel zu vielen Amtszeiten ordentlich umgeschaufelt hatte (Vermögenssteuer und Grenzsteuersatz) ging die Schere zwischen Arm und Reich kontinuierlich schneller auseinander. Und die, die davon profitierten, werden den Teufel tun und eine Umkehr zulassen. Stattdessen äußern sie sich so wie in dem Artikel. Schade, dass sie den Kontakt zu realen Arbeitswelt verloren haben.
4nadine211317. Februar um 15:32
"Büroangestellte sollten künftig länger arbeiten, der Kündigungsschutz für Besserverdienende gehöre auf den Prüfstand", das ist prinzipiell richtig, aber ob das so pauschal machbar ist, wage ich zu bezweifeln.
3truck67617. Februar um 08:23
Wiedermal ein Angriff derer, die viel haben, auf die Errungenschaften, die sich die, die wenig haben, in Generationen erkämpft haben. Und das ausgerechnet aus dem Banken-Millieu, wo den vielen, die wenig haben, immer wieder 'vermögenswirksame Leistungen' versprochen werden, die überwiegend den Banken 'Vermögen' verschaffen. 😠
2Pontius17. Februar um 07:48
Ja wir sollten länger arbeiten, will wir immer älter werden. Und ja wir sollten auch den Reichen in den Hintern treten, dass sie sich nicht auf unserer Arbeit immer wie bereichern und uns & die Gesellschaft hinter sich lassen...
1nonam17. Februar um 07:36
wieder mal einer der nach rekordzahlen für sein unternehmen von wirtschaftsschwäche redet; und nebenbei sich mal wieder mit der staatsanwaltschaft auseinandersetzten muss: <link>