Berlin (dpa) - Umweltministerin Svenja Schulze will für mehr Klimaschutz den Kauf schwerer Autos mit hohem Spritverbrauch teurer machen - Elektrofahrzeuge dagegen sollen günstiger werden. Die SPD-Politikerin sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Ich glaube, dass es sehr gut wäre, wenn diejenigen, […] mehr

Kommentare

22thrasher66603. Februar 2020
sagt die umweltministerin, deren dienstwagen zu den umweltsündern des furparks der regierungsfahrzeuge (siehe hier: <link> ) gehört. aber passt schon...
21Han.Scha02. Februar 2020
Vor ein paar Jahren fuhr ich eine E-Klasse mit Dieselmotor mit 4,5 l/100 km. Nach knapp 2 Jahren musste ich dieses Fahrzeug gegen den ein neues desgleichen Typs eintauschen, jetzt aber mit Rußfilter. Trotz gleicher Fahrweise und besonderer Anstrengungen ist es mir in den folgenden Jahren nicht gelungen, den Verbrauch unter 5 l/100 km zu senken. (Verbrauchsangaben aus jeweils über 100.000 km Fahrleistung aus dem Bordcomputer). Fazit: Größer als 10 % Kraftstoffmehrverbrauch durch "Umweltauflagen".
20k6393202. Februar 2020
Fernreiseverkehr ist was anderes, aber im Nahverkehr sind Busse umwelttechnisch eher sogar noch schädlicher als Autos. Ausnahme: Teilweise Stoßzeiten.
19k6393202. Februar 2020
Anscheinend glauben es viele bzgl. kleine Autos und Busse nicht. Dann schaut euch mal <link> an. Quelle dahinter: <link> (Seite 2014, Tabelle A6.2) Was man dazu noch wissen muss: Das ist pro Personenkilometer - Busse fahren aber fast immer einen deutlichen Umweg, wenn Umstiege nötig sind kann man mit Faktor 2 rechnen .
18katzee01. Februar 2020
Fahrer von Autos mit hohem Spritverbrauch zahlen automatisch mehr, weil sie mehr Sprit verbrauchen, dessen Preis zum grössten Teil aus Steuern besteht. Elektroautos belasten das Stromnetz, was zur Instabilität und im schlimmsten Fall (bei zu vielen Stromabnehmer gleichzeitig) zum Blackout führen kann. Aber von Frau Schulze erwarte ich nicht, dass sie Zusammenhänge versteht. So populistisch, wie diese Frau agiert, kann man auch Lisa Neubauer zur Umweltministerin machen.
17katrin2301. Februar 2020
Also ich musste immer auch auf den Verbrauch meines neuen Autos gucken. Als einfacher Arbeiter konnte ich noch nie an meine Wünsche denken,er musste immer bezahlbar sein. Beim Kauf und Unterhalt.
16Pontius01. Februar 2020
@10 Der staatliche Eingriff lässt sich sowieso am ehesten über die Kfz-Steuern und die Besteuerung des Sprits realisieren, da haben die Hersteller keinen Einfluss. Mit der CO2-Abgabe ab 2021 und der Befreiung von der Steuer für E-Autos hat der Staat schon etwas eingegriffen. Ob es am Ende ausreichend Einfluss zur Reduktion der Treibhausgase hat, wage ich zu bezweifeln. Allerdings ist es die richtige Richtung.
15k6393201. Februar 2020
@14 : Wobei man da entweder den Altbestand ausklammern muss - oder den nicht so reichen Arbeitern & Familien, die auf das Auto angewiesen sind, Kompensationen oder Unterstützung für den Kauf eines neues Autos anbieten. Sonst fühlen die sich nämlich zu Recht veräppelt.
14Wasweissdennich01. Februar 2020
@10 hohe Steuern auf Fahrzeuge mit hohen Verbrauch und sehr niedrige bis keine Steuern auf Fahrzeuge mit wenig Verbrauch wäre nicht schwer umsetzbar und die Hersteller müssen das eh in die Preisgestaltung einfließen lassen - wäre ich dafür, genauso wie das man als Umweltministerin einen Kleinwagen oder Elektroauto fährt
13Wasweissdennich01. Februar 2020
@11 das es "nur" 16 Prozent sind heißt noch lange nicht das man da nicht relativ leicht relativ viel einsparen kann
12thrasea01. Februar 2020
Die Aussage, dass vor allem der Verkehrssektor für das Erreichen der Klimaziele liefern muss, ist deswegen richtig, weil alle anderen Sektoren bereits geliefert haben. Der Verkehrssektor ist der einzige, der gegenüber 1990 die klimaschädlichen Emissionen nicht senken konnte: <link>
11AS101. Februar 2020
Die Aussage, daß vor allem der Verkehrssektor für das Erreichen der Klimaziele liefern muß, ist falsch. Der Anteil des Verkehrs an den CO2-Emissionen liegt in Deutschland bei 16 Prozent.
10Grizzlybaer01. Februar 2020
Wie will sie das realisieren? Die Preisgestaltung ist doch immer noch Sache der Hersteller!
9GeorgeCostanza01. Februar 2020
Gilt das dann auch für die Audi S8 oder 7er BMWs für die Damen und Herren aus Berlin? 🤔 Kann mir kaum vorstellen, dass die zur Abwechslung mal mit gutem Beispiel vorangehen.
8Pontius01. Februar 2020
@7 abgegolten? Ist vielleicht etwas übertrieben. Klar verursacht ein SUV gegenüber einem Kleinwagen höhere Kosten sowohl bei der Anschaffung als auch beim Unterhalt.
7satta01. Februar 2020
Wie @1 schon schrieb, solche umständlichen Konstrukte mit Quersubventionen verstehe ich auch nicht. Dabei finde ich solche Boliden auch meist recht sinnfrei. Aber jedes kg CO2 wird doch genau abgegolten über die Spritpreise, egal ob den Ausstoß ein Kleinstwagen oder ein riesiger SUV verursacht hat, da für die Wirkung unerheblich. Und gerade was E-Autos angeht, benötigen die meisten sicherlich keinen 600 km-Reichweite-Akku sondern würden mit etwa der Hälfte im Alltag vollkommen ausreichen.
6setto01. Februar 2020
ohne weitere Worte: <link>
5k6393201. Februar 2020
Wenn es ein E-Auto der Kompaktklasse gibt, das realistische 300 km fahren kann und max. 20k€ kostet - ich würde sofort zuschlagen. Wobei ich eher einen gebrauchten für 5-10k€ kaufen würde.Ich fuhr lange einen Saxo unt mittlerweile einen Mercedes A Klasse von 2006 - wobei letzteres schon quasi Luxus ist, und ich den nur genommen hatte, weil die Alternativen damals mau waren. Ein Dacia Sandero in E-Version könnte tatsächlich was sein.
4k6393201. Februar 2020
@1 : Die Herstellung der Batterien wird immer umweltfreundlicher - mittlerweile rentiert sich das nach 60.000 km. Zumal das meiste eher auf das Konto von immer größeren Kisten und Interieur geht.
3k6393201. Februar 2020
@1 : Wenn man das auch für Busse einführen würde (die unterm Strich max. minimal besser sind als kleine Autos), und zusätzlich das unsägliche völlig ungesicherte Stehen in Bussen endlich mal verbieten würde (und sei es nur für Schüler) wäre der ÖVPN plötzlich um _einiges_ teurer.
2ircrixx01. Februar 2020
Oh wie sich Klein Svenja sich das so vorstellt ... Prämien zahlen ist was gänzlich anderes als ihr vorgeschlagenes Transfersystem. Letzteres bedürfte wohl einer Verfassungsänderung.
1BigDaddy301. Februar 2020
Tun sie doch schon, wenn der Wagen wirklich mehr verbraucht, zahlen sie auch erheblich mehr Steuern für den Treibstoff. Im übrigen kann ein kleines Auto auch erheblich mehr verbrauchen, wenn nämlich jede unnötige Fahrt damit gemacht wird. Im übrigen sollten Elektrofahrzeuge dann endlich auch nach der Umweltverschmutzung besteuert werden, die sie während der Produktion verursachen. Aber das ist von unseren Politikern eben eine rein ideologische Diskussion ohne Sachverstand.