München (dts) - Die Schließung von Schulen im Zuge der Coronakrise droht den betroffenen Schülern dauerhaften finanziellen Schaden zuzufügen. "Der Ausfall von Schulunterricht kann schnell dramatische Konsequenzen haben", sagte Ludger Wößmann, Leiter des Ifo-Zentrums für Bildungsökonomik in München, […] mehr

Kommentare

13Mehlwurmle03. Mai 2020
Der Schaden dürfte auch in mangelnden Ausbildungs- und Übernahmeperspektiven für die diesjährigen Abschlussjahrgänge bestehen.
12k29329503. Mai 2020
@11 : Hey, der hält mich schon für ein Fossil. Hat mich viel Ausdauer und Energie gekosten, ihn von Rap auf Rock'n'Roll zu bringen. Ok, ein paar wedelnde Geldscheine waren da auch ganz hilfreich. Seine beiden Schlagzeug-Sets waren teuer. Für sein E-Drum-Set (daheim) haben wir mit allen Erweiterungen gut 1500 € bezahlt, sein Akustik-Schlagzeug hat mit allem Klimbim mittlerweile über 2500 € gekostet. Das alles hat seine Kosten aber schon wieder mehrfach eingebracht. OHNE Steuerhinterziehung.
11wimola03. Mai 2020
@10 ... Hüstel, sage ihm, ich bin ... noch aus dem vorigen Jahrtausend ;-))
10k29329503. Mai 2020
@9 : 45 Schüler in einer Klasse? Ich soll von meinem Sohn fragen, ob das gegen keine Menschenrechtskonvention verstößt.
9wimola03. Mai 2020
Mich haben die Kurzschuljahre nicht erwischt, dafür waren wir 45 Schüler in einer Klasse ...:(. Trotzdem haben wir das ja irgendwie ... überstanden ;-)).
8k29329503. Mai 2020
@7 : Jup! Mein Bruder hat diese Kurzschujahre mitgemacht. Er ist dann Elektriker geworden. Die von ihm verkabelte Hauptanzeigetafel im Niedersachsenstadion Hannover (heute: HDI-Arena) leuchtet immer noch. Den Abstieg von Hannover 96 hat er nicht zu verantworten.
7raffaela03. Mai 2020
"Selbst ein vorab geplanter Unterrichtsausfall hinterlässt, wenn er länger anhält, tiefe Spuren. Das sei beispielsweise in Westdeutschland der Fall gewesen, als es Mitte der 60er-Jahre zur Vereinheitlichung des Schuljahrbeginns Kurzschuljahre in einigen Bundesländern gab." Oh weija. Welche Dramatik! Kollektiv verblödet sind wir also, die diese Kurzschuljahre hatten? Sind alle diese Schüler ungebildet und hängen am Sozialtropf? Der redet einen Mist...
6wimola03. Mai 2020
@5 ) Das hätte etwas. Ich klage dann ganz sicher ...
5k29329503. Mai 2020
"Jedes Schuljahr an zusätzlichem Lernen erhöht das Lebenseinkommen im Durchschnitt um rund zehn Prozent", so Wößmann. - Dann möge mir Wößmann mal die schwachsinnigen G8-Experimente erklären. Kann man die jeweiligen Kultusminister, die das verzapft haben, auf Schadenersatz verklagen?
4wimola03. Mai 2020
@3 ) Genau das ist ja "mein" Problem. Die Auswirkungen für Menschen mit weniger Bildungschancen oder einfach nur "Chancen" spielen in dem Artikel gar keine Rolle. Für diesen Personenkreis wird es jetzt und auch später deutlich schwieriger sein, den Anschluss zu erreichen. Letztlich - ja, voller vorgefasster Einstellung - leider alles wie immer.
3Wasweissdennich03. Mai 2020
@2 zu verkraften ist fast alles, was uns nicht umbringt macht uns härter, nur eine ganze Gesellschaft (erstmal eine Generation davon aber die Saat plant sich ja fort) ungebildeter zu machen hat eben Auswirkungen über Generationen und nicht nur für den Wohlstand, auch für die Lebenserwartung, für die Lebensqualität, für technische Entwicklungen, für die Umwelt...
2wimola03. Mai 2020
Naja, wenn sich der Verlust im 6-stelligen Bereich befindet, dann ist er ja auch locker zu verkraften ...
1toyo03. Mai 2020
Gut, dass ich jetzt weiß, was mir seinerzeit vermeintlich geschadet hat in meiner heutigen Finanzsituation *lol