Berlin - Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) fordert ein härteres Vorgehen gegen chinesische Versandhändler, die aus seiner Sicht in großem Stil geltende Regeln im deutschen und europäischen Onlinehandel umgehen. "Diese Billigpakete aus China machen viel zu viele Probleme: Spielzeuge, die ...

Kommentare

(8) thrasea · 12. Dezember 2025
@7 Ich denke, wir liegen tatsächlich nicht so weit auseinander. Nach diesem Post verstehe ich auch den Hintergrund deiner Kritik. Nachvollziehbar, wenn man den Aspekt des Verpackungsregisters isoliert betrachtet. Ich verstehe auch, dass das System dich als Versender quält. Bei der Meldung und Schneiders Äußerung geht es aber um wesentlich mehr (unsichere Geräte/Produkte, Schadstoffe) Ausbleibende Zahlungen für Verpackungsentsorgung dürfte dabei noch das kleinste Problem sein.
(7) tchipmunk · 12. Dezember 2025
@6 Danke, dass Du mir zustimmst. Jedoch verweist Schneider zur Lösung unsinnigerweise lediglich darauf, die derzeitige Zollbefreiung für Billigpakete zu beenden. Nur führt das ja nicht automat. dazu, dass sich dann ausnahmslos alle im Verpackungsregister anmelden. Wie das gehen soll, darauf hat Schneider keine Antwort, wenn nur deutsche Händler bei Fehlverhalten sanktioniert werden, und chinesische nicht. Mal davon abgesehen, dass der Zoll eh nicht jedes einzelne Paket kontrollieren kann.
(6) thrasea · 11. Dezember 2025
@3 Ja eben. Das passt nur nicht zu deinem Vorwurf, Schneider scheine Unsinn zu erzählen. Ich wüsste nicht, was an seinen hier wiedergegeben Aussagen falsch sein sollte.
(5) tchipmunk · 11. Dezember 2025
Zusammengefasst kommt dieses Bürokratiemonster "Verpackungsregister" seinem eigenen Auftrag nicht oder nicht ausreichend nach, nämlich Transparenz zu schaffen, wenn solche eklatanten Überprüfungslücken bestehen und ca. 1 Million chinesische Händler eingetragen sind mit unklarem Zahlungsstatus. Vielleicht sollte man dieses Verpackungsregister wieder abschaffen und eine andere Lösung finden. Oder der Geschäftsleitung des Registers ein hohes Bußgeld auferlegen...damit diese ihre Arbeit macht.
(4) Wolf · 11. Dezember 2025
Oh die Finanzparasiten sind wieder in Aktion. Beim Ladestrom an öffentlichen Ladesäulen sind es bis zu 8 Finanzparasiten, verzeihung Firmen die sich an den Gebühren bereichern. Jetzt muss natürlich auch noch unter dem Vorwand "MI-MI-MI" - soviel Müll bringen die - auch hier schnell noch der Abgreif-Tentakel der Finanzparasiten zulangen. aber so sind sie nun mal - die Faschisten zerstören statt aufzubauen, Statt Vorwärts soll es wieder rückwärts gehen.
(3) tchipmunk · 11. Dezember 2025
@2 Steht doch drin: "Eine Sprecherin des Registers "LUCID" machte auf Anfrage der Zeitung deutlich, dass sich zwar eine Million chinesische Versender eingetragen hätten, die Mehrzahl der Versender jedoch wohl nicht. Auch lasse sich nicht kontrollieren, ob die vorgeschriebene Müllgebühr bezahlt werde." Das Register kann ja nur bei denen kontrollieren, die sich eingetragen haben. Wie will es die kontrollieren, die sich nicht eintragen, von denen hat es keine Kenntnis, wer das überhaupt sein soll.
(2) thrasea · 11. Dezember 2025
@1 "Die Aussage, dass man beim Verpackungsregister nicht wisse, ob die dort registrierten alle ihre Gebühren bezahlen" - das steht doch gar nicht im Text, wenn man ihn genau liest? M. E. bezieht sich das Nichtzahlen auf die, die sich nicht registrieren, oder die viel zu geringe Mengen / Handelsvolumen angeben. Denn im Gegensatz zu deutschen Händlern können die aus China kaum kontrolliert werden...
(1) tchipmunk · 11. Dezember 2025
Schneider scheint hier Unsinn zu erzählen. Im Verpackungsregister LUCID kann man sich nur anmelden bzw. Datenmeldungen abgeben, wenn man seine Gebühren an ein zugelassenes Entsorgungssystem bezahlt hat und eine Lizenznummer hat. Die Aussage, dass man beim Verpackungsregister nicht wisse, ob die dort registrierten alle ihre Gebühren bezahlen, kann so nicht stimmen. Und deutsche Händler werden per Datenabgleich streng kontrolliert, ob die gemeldeten Mengen korrekt sind. Ansonsten hohe Strafen.
 
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