Berlin (dpa) - Ungeachtet der Bedenken von Unfallforschern lehnt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer verpflichtende Tests für ältere Autofahrer klipp und klar ab. «Einen Verkehrstest für Senioren wird es mit mir nicht geben», sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. «Aus der […] mehr

Kommentare

7k29329506. Februar 2019
@6 : Ja, kann man so machen. Die Fahranfänger sehen das garantiert ein. Nur haben wir mindestens 2 Generationen, die meinen, sie wären unsterblich, unverwundbar und sowieso die besten, erfahrensten Autofahrer der ganzen Welt, weshalb sie sich schwer damit tun werden, das überprüfen zu lassen. Satirisch aufbereitet sieht das so aus: <link>
6raptor23096106. Februar 2019
Richtig: Wenn schon überprüft werden muss - dann richtig: Sehtest alle ... Jahre (Stichwort "Nachtblindheit", nach Erwerb des Führerscheins eine Brille verschrieben: nachträglich eintragen im Führerschein! ...), Theoretische Fragen, wer z.B. Vorfahrt hat, Sicherheitsabstand ... und praktischer Test: wer nicht mehr einparken kann, wer nie blinkt, wer drängelt, rast, ... Wie gesagt: entweder macht keiner einen Fahrtest oder alle machen ihn.
5k29329506. Februar 2019
@4 : Du meinst, so wie das in den USA gehandhabt wird, also dass man seinen Führerschein alle 5 bis 10 Jahre verlängern lassen muss? Ja, die Idee find ich nicht schlecht. Das wäre ein gangbarer Weg auch für Deutschland.
4raptor23096106. Februar 2019
Mal eine kurze Frage: Was hat eine statistische „Mehrheit“ von Senioren-Unfällen mit einem vorgeschriebenen Fahr-Test zu tun? Statistisch gesehen begehen Männer mehr Vergewaltigungen – müssen deshalb dann auch alle Männer DNA-Proben abgeben? Noch muss jedem einzeln seine Schuld nachgewiesen werden, bevor er anders behandelt wird als andere Bürger. Entweder jeder Autofahrer und jede Autofahrerin muss zum Fahr-Test – oder keiner. Keine Nachweispflicht nur für Senioren!
3k29329506. Februar 2019
@1 : Leider nein. Die ADAC-"Statistik", nach der Senioren weniger Unfälle verursachen als sie Bevölkerungsanteil haben, lässt außer acht, dass Senioren seltener und viel weniger Kilometer fahren als Jüngere. Misst man die Senioren nach ihrem Anteil am Verkehrsaufkommen, sind sie unfallträchtiger als erfahrene Erwachsene zwischen 25 und 65.
2K-illa06. Februar 2019
Äpfel, Birnen und Tomaten. Der Scheuer ist halt be"scheuer"t... Die Ursache der Unfälle von jungen Fahrern dürfte Überschätzung und Rücksichtslosigkeit sein. Das ist damit schwer zu vermeiden/testen. Bei älteren Fahrern/innen/inten ist das einfache Untauglichkeit (gesundheitlich)! Und das lässt sich prüfen und damit Unfälle vermeiden.
1k38074806. Februar 2019
im Unfallvergleich schneiden sicher die Alten (ab wann ist man eigentlich alt?) besser ab als die Youngster von 18-30 Jahren