Berlin (dpa) - Ein «grünes Label» für Atom- und Gaskraftwerke ist aus Sicht des Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Michael Roth, nicht mehr abzuwenden. Mit Blick auf einen Vorschlag der EU-Kommission, wonach Investitionen in Atom- und Gaskraftwerke übergangsweise als […] mehr

Kommentare

7satta09. Januar 2022
@6 Dabei muss man aber sagen, dass das aktuelle finnische Kraftwerksprojekt nicht gerade als Aushängeschild für die weitere kommerzielle Nutzung der Kernenergie in Europa dienen kann. Und Wasserstoffgas muss auch in Zukunft unter hohem Energieaufwand aus Wasser gewonnen werden, ich bezweifle daher, ob diese Nutzung zukunftsfähig sein wird.
6Chris198609. Januar 2022
@5 Die Gaskraftwerke, um die es hier geht, müssen vorbereitet sein auf den Einsatz mit Wasserstoff. Ein Gaskraftwerk, das nur Erdgas verarbeiten kann, bekommt kein "grünes Label". @1 Die Grünen in Finnland sind z.B. pro Kernkraft.
5satta09. Januar 2022
Gaskraftwerke müsste man schon mit Biogas betreiben, alles andere ist Etikettenschwindel was Nachhaltigkeit angeht, wenn auch besser als z.B. Braunkohle.
4wazzor09. Januar 2022
@3 Natürlich sind sie dagegen. Aktiv, wie die Österreicher, machen sie aber nichts. Unsere wollen nicht Klagen. Ich war davon ausgegangen das unsere auf die Barrikaden gehen aber es bleibt relativ ruhig. Auch von den derzeitigen Parteivorsitzenden ist nicht viel zu hören.
3Pontius09. Januar 2022
@2 <link>
2wazzor09. Januar 2022
@1 Ich glaube unseren Grünen ist das so ziemlich egal, kaum etwas von ihnen über dieses Thema gehört. Die Österreichischen Grünen, die mit der Konservative ÖVP regiert, hat ja schon angekündigt das sie vor das EuGH ziehen wollen, da ist mehr Widerstand. Unsere sind froh dass sie ein paar Pöstchen bekommen haben.
1jub-jub09. Januar 2022
Dann müssen die Grünen kämpfen oder sich selbst abschaffen.