Saarbrücken (dts) - Die stellvertretende SPD-Vorsitzende und saarländische Wirtschaftsministerin, Anke Rehlinger, hat sich der Gewerkschaftsforderung angeschlossen, öffentliche Aufträge nur noch an Unternehmen in Tarifbindung zu vergeben. "Tarifbindung ist eine zentrale Voraussetzung der sozialen ...

Kommentare

(12) Mehlwurmle · 03. Januar 2020
Das wäre natürlich was, wenn man gleichzeitig auch sicherstellen würde, dass nach deutschem Tarif abgerechnet werden muss. Würde dann auch den Arbeitern zu Gute kommen, die vielleicht aus dem Ausland zum Arbeiten herkommen.
(11) palace · 03. Januar 2020
@9 : An die „Kleinen“ wird doch eh kaum gedacht. Man denke an die Farce der Ich-AG. Oder frag mal Deinen Friseur wie er die Grätsche zwischen Formalismus und Arbeit noch hinbekommt und wie es um seine Altersvorsorge steht. Und wenn es mal zu größeren Aufträgen kommt, ist der Staat ganz vorne mit dabei bei der Zahlungsmoral. Zum Thema der Mittelstand sei die Stütze der Gesellschaft - Er ist die Melkkuh des Staates.
(10) Marc · 03. Januar 2020
@9 ja, das kommt vermutlich noch hinzu...aber wie gesagt...ich sehe diese Forderung eh kritisch.
(9) ventures · 03. Januar 2020
@1 @2 @3 : schon mal daran gedacht, daß diese Forderung vor allem auch den kleinen Handwerksbetrieben (bis 10 MA) weh tut, da diese Kraft ihrer Größe weder einen Betriebsrat noch eine Tarifbindung haben? Und dummerweise stellen gerade diese kleinen Betriebe die Mehrheit der Unternehmen in D dar.
(8) Joywalle · 03. Januar 2020
@4 Ja und nein. Ja für die Unterschwellenvergabe, nein bezüglich Tarifvertragsbindung. In der Regel wird nur die Mindestlohnbestätigung abverlangt, was natürlich bei den meisten Branchen, zB Bauwesen ein Witz ist.
(7) Marc · 03. Januar 2020
@5 und dann hätten osteuropäische Firmen, die sich an die Tarifverträge in ihrem Land halten immer noch die Nase vorn.
(6) Marc · 03. Januar 2020
@4 genau lesen: "Der Staat müsse "Vorbild sein, es darf kein Wettbewerb um geringere Löhne mit Steuergeld geben", so die SPD-Politikerin weiter. Das Saarland werde hier mit dem geplanten "Fairer-Lohn-Gesetz" zum Vorreiter für gute Arbeit und faire Löhne." Wenn das Saarland in Deinen Augen ein STAAT ist, dann lebst Du wohl noch Anfang der 50er :P
(5) AS1 · 03. Januar 2020
Übrigens wäre die Festlegung eines Lohnkriteriums auch bei europaweiter Vergabe möglich. Es muss dann nur transparent sein, mit wieviel Prozent dieses Kriterium bei der Auftragsvergabe dann in die Gesamtbewertung einfliesst.
(4) AS1 · 03. Januar 2020
@1 @2 @3 Wer da wohl keine Ahnung hat. Ich denke, sie spricht vom Landesvergabegesetz des Saarlandes, das sehr wohl greift, wenn die Schwellen zur europaweiten Vergabe nicht erreicht werden. Allerdings ist das dann nix Neues, die meisten Länder haben ähnliche Klauseln in ihren Vergabegesetzen.
(3) Marc · 03. Januar 2020
@1 exakt so ist es...aber Hauptsache mal ohne Nachzudenken ne Forderung gestellt...
(2) palace · 03. Januar 2020
@1 : Oh, da habe ich nicht dran gedacht.
(1) Friedrich1953 · 03. Januar 2020
Die Dame hat ja wohl wenig Ahnung - die Vergabe erfolgt nach europaweiter Ausschreibung, d.h., dass eine spanische Firma gar nicht dem deutschen Tarifrecht unterliegt!
 
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