Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr mehr als eine halbe Milliarde Euro für externe Berater ausgegeben. Nach Angaben des Finanzministeriums haben das Kanzleramt und die 14 Bundesministerien zusammen mindestens 548,5 Millionen Euro in Sachverstand von außen investiert. Fünf […] mehr

Kommentare

43Urxl01. Februar 2020
Um @42 beizupflichten: Keine absolute Spitzenkraft aus Wissenschaft oder Wirtschaft arbeitet in einem Ministerium in der Ebene unter den Abteilungsleitern, weil man dort z.B. 6000€ im Monat verdienen kann und in der freien Wirtschaft mindestens das Doppelte.
42AS101. Februar 2020
@41 Habe ich nicht verstanden. Nochmals meine Aussage: Die Expertise muß eingekauft werden, weil der Öffentliche Dienst als Arbeitgeber zu unattraktiv ist. Und was diese 548,5 Mio Euro anbelangt, so halte ich das angesichts des Volumens des Bundeshaushalts für absolut angemessen. Das sind nicht mal 0,2 Prozent.
41Emelyberti01. Februar 2020
@34 Wie bitte,wo hast du das denn her?Natürlich haben Berater keinen acht Stunden Tag,aber dafür haben die ihre Sätze und es werden Verträge abgeschlossen und wie Minijobber werden die ganz und garnicht bezahlt.Das sind doch keine niederen Angestellten,die bestimmen über unsere Steuergelder,was wo ausgegeben werden kann.Da du ja offenbar ein"schlaues Kerlchen"bist,erzähl uns mal wie in einem Jahr dann eine halbe Milliarde Euros zusammen kommen.
40Emelyberti01. Februar 2020
@37 Habe ich von der Groko geschrieben?Aber ein Beispiel,Energiekosten,Grundst euer und die vielen Flickenteppiche,Pflege,Renten, Vor allem die Maut.Hatte Mutti doch versprochen,mit mir nicht.leider nur mit Gerichtsurteil nicht,und mit diesen CSU Experten,Abgasskandal.
39Jewgenij01. Februar 2020
Wer kann uns den Koste-Nutzen und Schaden von den Regierungsberatern als Übersicht darstellen.
38naturschonen01. Februar 2020
Und wieviel wurde vom Arbeits- und Sozialministerium ausgegeben?
37Urxl31. Januar 2020
@33 : Was konkret hat die große Koalition im Koalitionsvertrag versprochen und bisher so gar nicht eingehalten? Behaupten kannst du ja viel, aber nun werde mal konkret!
36AS131. Januar 2020
@35 Eigentlich sind die Berater unter anderem auch dafür da, unnötige Kosten - vor allem Folgekosten - zu vermeiden.
35O.Ton31. Januar 2020
Wenn man Geld ohne Ende hat, ist es ja egal.
34AS131. Januar 2020
Interessant, wie die Sache hier so gesehen wird. Eines ist sicher: bei der exzessiven Ausweitung der Staatstätigkeit in den letzten 46 Jahren in quasi jedem Bereich wird es auch zukünftig ohne externe Expertise nicht gehen. Denn viele Spezialisten würden keinesfalls fest in den Behörden arbeiten, dafür zahlt der Öffentliche Dienst einfach zu schlecht. Und diese schlechte Bezahlung trifft auch auf die höchste Exekutivebene zu.
33Emelyberti31. Januar 2020
@28 Natürlich leisten auch Ministerien ihren Beitrag,(bevorzugt Lobbyarbeit)die Erfahrung zeigt aber das sie selten leisten was sie versprechen bis zur nächsten Wahl,dann geht das Prozedere von vorne los.Darüber könnte ich einen ganzen Roman schreiben,was den Bürgern alles schon vorgelogen worden ist.Es hat sich die Jahrzehnte nichts geändert,nur der Wortlaut ist ein anderer geworden.
32Emelyberti31. Januar 2020
@29 Der Andy hat den Schlamassel von Dobrindt übernommen und anstatt diesem Theater ein Ende zu setzen hat er dem Ganzen die Krone augfgesetzt.Sich über Gesetze und noch nicht gesprochene Gerichtsurteile einfach hinweg zu setzen,mit Verlaub noch dümmer geht nicht.Jeder Politiker hat Berater, ohne Ausnahme,er muss allerdings die Ratschläge nicht befolgen,schließlich ist Herr Scheuer CSU und damit besonders prädestiniert,in welche Richtung kannst du dir aussuchen.
31O.Ton31. Januar 2020
Nötig oder nicht, wenn etliche Ministeriums wegen Berater über 100 Mio. für ein Halbjahr brauchen, kann jemand durchaus kritisch werden, finde ich.
30Urxl31. Januar 2020
@28 : Und es ist ja schön, dass du dich schon länger als ich mit Politik beschäftigt hast, aber durch meine Arbeit habe ich schon während eines Projekts in einem (Landes-)Ministerium gearbeitet, kenne die Abläufe zumindest in dem einen Ministerium und kann einschätzen, was dieses Ministerium fachlich leisten kann und wofür man eben Hilfe von außen benötigt. Und nein, ich bin kein Berater oder ähnliches, ich wurde nur von einer untergeordneten Behörde abkommandiert.
29Urxl31. Januar 2020
@28 : Ich glaube, dass insbesondere Scheuer bei der PKW-Maut auf Berater verzichtet hat und das Projekt durch die CSU-Stammtischparolen befeuert durchziehen wollte. Das Ergebnis ist bekannt. Ich glaube auch, dass sicher ein Teil der Beraterkosten einzusparen sind, aber man kann bei weitem nicht auf sie verzichten. Am Beispiel Scheuer sieht man, dass dies noch teurer würde.
28Emelyberti31. Januar 2020
@23 Also gut,du hast Physik studiert und weil du nicht alles weist holst du dir Rat,aber eine halbe Milliarde zu verschwenden,da stößt einem die Unwissenheit unserer Politiker aber sehr sauer auf,weil der Schaden am Ende größer ist als der Nutzen.(Scheuer+v d Leyen) Übrigens ich kenne die Strukturen besser als du denkst,ich habe mich schon mit Politik beschäftigt,da hast du noch als Quark im Schaufenster gelegen.
27Urxl31. Januar 2020
@26 . Uns geht es erheblich besser als in allen anderen vergleichbaren Industrieländern, oder kennst du ein vergleichbares Land, in dem es der Bevölkerung besser geht? Und die Annahme, ein Minister müsse sich nur mit einer Sache beschäftigen, dann bekommt er es schon gelöst, ist objektiv dumm. Siehe mein Beispiel unten.
26k9726231. Januar 2020
@25 : Zu Deinen überflüssigen Beleidigungen willst Du Dich nicht äußern? Ich muss mir nur ansehen, was die Politiker in den letzten 15 Jahren "geleistet" haben, das reicht, um negativ über sie zu denken.
25Urxl31. Januar 2020
@24 : Dir ist schon klar, dass Minister in einer Woche selten unter 70 Stunden arbeiten, oder? Eine Sache zu verstehen ist etwas völlig anderes als eine Sache auszuarbeiten und Fakten zu liefern (siehe das KKW-Beispiel). Oft braucht man die absoluten Experten, sprich Professoren von Universitäten usw. Ich verstehe dein Bild von Politikern nicht. Du unterstellst direkt oder indirekt Faulheit und Abzocke. Warum immer nur negativ?
24k9726231. Januar 2020
@22 : Deine Beleidigungen schaden einer sachlichen Diskussion! Ist es hier wirklich gar nicht mehr möglich, einen Kommentar abzugeben, ohne dumm ("dümmlich") angemacht zu werden? Nur, weil der "Provinz-Sparkassendirektor" so viel verdient, heißt das noch lange nicht, dass man nur dafür bezahlt wird, in sein Dienstzimmer zu gehen und zu unterschreiben, was einem vorgelegt wird. Wofür werden sie denn sonst bezahlt, wenn nicht dafür, die Themen, über die sie entscheiden, auch zu verstehen?
23Urxl31. Januar 2020
Es ist doch so einfach zu begreifen! Beispiel: Ich habe selbst Physik studiert. Bin ich Minister und soll entscheiden, wie viel höher als die entnommene Flusswassertemperatur beim Kernkraftwerk die Temperatur des wieder in den Fluss zurückfließenden Kühlwassers höchstens sein darf, dann hilft mir mein Studium gar nichts. Dann brauche ich den Rat eines oder mehrerer Experten=Berater, die ich für den Rat natürlich bezahlen muss.
22Urxl31. Januar 2020
@21 : Erstens werden sie gar nicht so fürstlich dafür bezahlt (weniger als jeder Provinz-Sparkassendirektor). Und zweitens: Glaubst du ernsthaft, man müsse sich mit einem Thema nur ein wenig beschäftigen, dann versteht man es schon? Denk mal über den Unsinn genauer nach, den du hier von dir gibst. Diese dümmliche miese Stimmungsmache schadet dem Land mehr als alles andere.
21k9726231. Januar 2020
@12 : Wenn Du für Deinen Verein Fachleute beschäftigst, bezahlst Du sie auch. Die Minister werden fürstlich bezahlt, da wäre es schon angemessen, sich mit dem anstehenden Thema selbst zu beschäftigen, statt einfach jemand anderen von fremdem Geld dafür zu bezahlen, die eigene Arbeit zu machen.
20Urxl31. Januar 2020
@19 : Dass nicht alle Beraterverträge sinnvoll sind, habe ich nie bestritten. Man sollte nur nicht so tun, als ob es völlig schwachsinnig wäre, Berater zu holen.
19anddie31. Januar 2020
@18 : Das mag zwar stimmen, aber bei der Anzahl an Beratern und der Tatsache, dass die Verträge teilweise über 4 Jahre gehen und dann auch wieder neue Anschlussverträge kommen, stellt sich schon die Frage, ob das ein zielführender Umgang mit Steuergeldern ist.
18Urxl31. Januar 2020
@17 : Diese Frage spiegelt auch eine erschütternde Unwissenheit über die politische Arbeit wider. Ich versuche es noch einmal ganz langsam: Berater sind nichts anderes als bestens bezahlte Leiharbeiter. Wenn ich ein zeitlich begrenztes Projekt habe, für das ich mehr Personal und mehr Expertise benötige, dann kaufe ich mir diese ein. Ist das so schwer? Nebenbei: Staatssekretäre sind die Behördenleiter, parlamentarische Staatssekretäre die Stellvertreter des Ministers.
17gunty31. Januar 2020
@16 und wofür sollen dann die Heerscharen von Staatssekretären dienen???
16Urxl31. Januar 2020
@13 : Nein, der Vergleich ist genau richtig. Es geht darum, sich Expertise bei Dingen einzukaufen, für die man auf Grund der Seltenheit keine eigene hat. Dass möglicherweise nicht jeder Berater notwendig ist, steht auf einem anderen Blatt, aber dass können weder du noch ich genau beurteilen. Du oder auch @6 haben offenbar keine Ahnung, wie Strukturen in einem Ministerium sind und wie die Arbeit dort gegliedert ist und funktioniert.
15Oldie4231. Januar 2020
Die Zahl der externen Berater könnte schon drastisch reduziert werden wenn an den Entscheidungsstellen tatsächlich Personen sitzen würden die Sachverstand mitbringen. Tatsächlcih sitzen iim Parlament eine große Anzahl von Lobbyisten, die ohne Sachverstand von Beratern zugetextet werden was für die Bevölkerung gut ist. Dabei geht es denen doch haptsachlich nur darum um den eigenen Anspruch durchzusetzen . Schreuer ist da das beste Vorbild
14Emelyberti31. Januar 2020
@11 Also die DB ist eher für besser Verdienende und Geschäftsleute,wenn mir da was nicht passt kann ich wechseln.Mir ist auch nicht bekannt,dass man in Aufsichtsrat einen Berater braucht.
13Emelyberti31. Januar 2020
@12 Brauchen wir wirklich so viele Spezialisten die Milliarden verschlingen?Viele Köche verderben ohnehin den Brei.Das mit der Werbung ist ein schlechter Vergleich.Es geht hier um Leistung und Gegenleistung.(Steuergelder)Es gibt doch genug Beispiele für Geldverschwendung im Bund,alles mit dem Sachverstand der Berater.Hallo und alles ohne Konsequenzen.Mach das mal bei deinem Arbeitgeber,was der wohl dazu sagen würde.
12Urxl31. Januar 2020
@6 : Bist du tatsächlich so naiv? Der Minister muss kein Fachmann sein, dafür hat er im Ministerium seine Leute. Aber auch da können nicht nur Spezialisten sitzen. Wenn ich für meinen Verein ein Flyer zur Werbung rausbringen will, dann gehen die Inhalte an eine Werbeargentur, die das Design macht und das viel besser kann als ich. Das brauche ich 1-2 mal im Jahr. Ähnlich ist das im Ministerium auch. Die haben nicht für jede Aufgabe, die selten anfällt, einen Spezialisten.
11Muschel31. Januar 2020
@6 Herr Gabriel wird auch Berater brauchen bei seiner neuen Tätigkeit, aber da geht es offensichtlich um den Namen nicht um Kompetenz. Ich nehme eine neue Stelle und habe keine Ahnung, also bestelle ich einen Berater, juchu, schön wäre es.
10anddie31. Januar 2020
@3 : Es spricht ja nichts dagegen, wenn für kurzfristige Themen da mal ein paar Berater dabei sind. Bei der ähnlichen News für 2018 war auch eine Anzahl an Beratern genannt worden. Für das Geld, was da aber pro Berater gezahlt wurde, muss ein normaler Durchschnittshaushalt min. 7-8 Jahre lang arbeiten.
9diddll31. Januar 2020
ja ja für so ein schwachsinn ist genung geld da aber für eine ordentliche rente reicht das geld nicht die sollten sich alle da oben mal so richtig schämmen .
8O.Ton31. Januar 2020
Hach, sie schwimmen im Geld wie Dagobert.
7ircrixx31. Januar 2020
Wenn Helmut Schmidt seinerzeit bei der großen Sturmflut solche Berater gebraucht hätte, stünde die Nordsee heute bis zum Hartz.
6lone_wolf31. Januar 2020
Wenn in der Politik Menschen tätig wären, die sich auch damit auskennen würden z.B. ein Landwirt als Agrarminister, ein Richter als Justizminister oder ein Arzt als Gesundheitsminister, dann bräuchte es keine externen Berater. Nebenbei könnte man den Ausdruck "externe Berate" auch durch "Lobbyisten" ersetzen. Denn um was anderes handelt es sich höchstwahrscheinlich nicht.
5Emelyberti31. Januar 2020
Mann o Mann,was haben wir für Fachidioten als Politiker(innen)
4k49921831. Januar 2020
@1 es scheint etwas ziemlich arg faul im Staate zu sein
3Urxl31. Januar 2020
@2 : @1 : Euch ist schon klar, dass ein Ministerium nicht für jedes Thema einen Experten fest einstellen kann, insbesondere wenn es kein wiederkehrendes Thema ist?
2Guru1622454031. Januar 2020
Wenn man zu blöd für sein Amt ist, braucht man logischerweise Berater.
1holzer_231. Januar 2020
Die Zahlen scheinen die Sachkompetenz der Führung des jeweiligen Ministeriums widerzuspiegeln.