Berlin (dpa) - Die Bundesregierung setzt nach dem Aus für eine Reihe von Atommeilern auf mehr Ökostrom und forciert den Ausbau der Stromleitungen. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) kündigte an, dass dazu bis zu 3600 Kilometer neue Leitungen nötig seien. Grüne, Umwelt- und Naturschützer haben […] mehr

Kommentare

6commerz20. März 2011
@4 - mich ärgert auch der dauernde Griff in meine Tasche. Auch hier wird von Kostenerhöhung gesprochen, aber wieviel Steuergelder für den Atommüll-Transport und "Entsorgung" (wir wissen nicht wohin) dann nicht mehr benötigt werden lese ich leider nicht.
5Kojak20. März 2011
Ich hab heut morgen n interessantes Interview gesehen mit nem Prof vom Frauenhofer. Komischerweise sagte der das es möglich sei bis 2020 komplett Atomstromfrei zu sein, ohne extra Kohle oder Gas, ohne Versorgungsengpässe, ohne Stromimporte und vor allem ohne Preiserhöhungen. Wenn natürlich nur Lakaien der Industrie in der Politik sitzen funktioniert das ganze nicht.
4dream040320. März 2011
"Die Mehrheit der Bundesbürger ist bereit, mehr für Strom zu bezahlen"...nun, mich haben die nicht gefragt, ich bin nicht dazu bereit, muss es aber seit Jahren tun. Zur Euroeinführung 2002 zahlten wir 8!!! Cent, jetzt sind es bereits 20. Ich finde, dies wäre eine Diskussion Wert und nicht, ob nun Ökostrom oder Atomstrom. Erhöhen tun die so oder so, egal, ob jetzt Kraftwerke abgeschalten werden oder nicht. Der Dumme ist wieder der Bürger, der keine Wahl hat.
3FichtenMoped20. März 2011
Um alles so schnell wie möglich zu realisieren, erfolgt die Realisierung sicher durch Überlandleitungen und nicht mit Erdkabeln, wie von den Stromversorgern gewünscht. Dieses ist auch einer der Gründe, warum es seit Streit beim Leitungsausbau an der Küste gibt und damit die gewünschte Verzögerung. "Im Interesse des Gemeinwohls" passiert doch sowieso nichts, sonst wären alle Netze staatlich (Gas, Wasser, Strom, Telefon, ...) oder wir hätten z.B. Transrapidstrecken (Ost-West, Nord, Süd), etc.
2Memphis20. März 2011
Die FDP, kurrupter Handlanger der Industrie! Ich mein, erstmal kann die Regierung nicht einfach die Länder entmündigen und wo Stromkabel verlegt werden, da sollten die Länder schon mitentscheiden, schließlich obliegt ihr auch die weitere Sicherstellung, dass Wartungen oder Beschädigungen behoben werden! Und es hat ja auch Gründe, dass sich teilweise Menschen und Länderregierungen gegen bestimmte Trassen entscheiden, da jetzt Zwang aufzubauen ist da wohl der falsche Weg!
1klamm20. März 2011
"Netzausbaubeschleunigungsgese tz" WTF