Berlin - Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linke) dringt nach einer Morddrohung gegen ihn auf eine stärkere Regulierung digitaler Netzwerke. Der Linken-Politiker hatte am Dienstag die E-Mail einer Person bekommen, die sich darin "Kommunisten Jäger" nennt, über die das "Redaktionsnetzwerk […] mehr

Kommentare

12World4Cats15. Juni 2025
@10 und da schon ist man auf Messers Schneide. Schnell kann man dann argumentiere, dass die freie Meinungsäußerung in Gefahr ist. Letztlich wie ich in 11 schrieb
11World4Cats15. Juni 2025
Aber Thrasea, es geht ja nicht darum, wie ich es durchsetzen wollte, sondern was machbar ist. Es gibt nunmal nichts, was aus rechtlicher Sicht gegen Hass spricht. Man kann den ganzen Tag rumlaufen und äußern, dass man die Iren hasst oder die Dänen und es wird nichts passieren. Aus moralischer Sicht liegt das anders, keine Frage.
10Pontius15. Juni 2025
Moderation muss doch nicht erst eingreifen, wenn es Straftatbestände sind. Das kann bzw. das muss schon zuvor geschehen - und die Anzeige sollte sogar vom Betreiber gestellt werden und nicht vom Betroffenen...
9thrasea15. Juni 2025
@7 Stimmt. @8 Ich finde die Straftatbestände nicht unbedingt unklar. Ich frage mich nur, wie dieses geltende Recht nach deinen Vorschlägen in @4 durchgesetzt werden soll, wenn allein auf einen Post schon 100 Hasskommentare folgen?
8World4Cats15. Juni 2025
Ich verachte Hasskommentare genauso, egal ob von links oder rechts oder sonstwie, nur gibt es, ohne klare Straftatbestände, rechtlich wenig Möglichkeiten.
7Pontius15. Juni 2025
@6 Ja für den Teil der E-Mail passt der Postvergleich vielleicht noch, für den Rest der Meldung mit den Hasskommentaren nicht. Und er fordert ja nicht Email-Anbieter zu regulieren, sondern die Konzerne hinter den sozialen Medien...
6thrasea15. Juni 2025
@4 "Man könnte aber auch die Polizei einschalten, Strafanzeige stellen" - das hat Ramelow gemacht, siehe Meldung. "Ermittlungen vorantreiben, Nutzerdaten usw. rausgeben lassen" - das ist doch Ramelows Forderung - die Plattformen sollen verpflichtet werden, die Ermittlungen zu unterstützen und Nutzerdaten herausgeben. Das scheint derzeit international nicht zu funktionieren.Wie soll "dein" Ansatz funktionieren, wenn die Plattformen nicht kooperieren? @5 Hier war es eine E-Mail, da wird nicht mod.
5Pontius15. Juni 2025
@4 Seltsamer Vergleich, denn für die Post gibt es ein Postgeheimnis. Und für Soziale Medien gibt es Moderationsrichtlinien - wer so etwas veröffentlicht, der ist eben mit dran...
4World4Cats15. Juni 2025
Natürlich, erstmal regulieren, dann verbieten und die Firmen in die Pflicht nehmen. Man könnte aber auch die Polizei einschalten, Strafanzeige stellen, Ermittlungen vorantreiben, Nutzerdaten usw. rausgeben lassen... Hätte die Deutsche Post einen solchen Brief zugestellt, käme niemand auf die Idee die DP in die Haftung zu nehmen.
3slowhand14. Juni 2025
Die Tech-Konzerne scheinen weltweit eine Art Narrenfreiheit zu haben. Es darf kriminalles, rassistisches, hetzerisches und beleidigendes gepostet und weitergeleitet werden was das Zeug hält ohne irgendwelche Repressionen befürchten zu müssen. Steuerlich werden sie auch geschont obwohl sie Milliarden an Umsatz generieren. Warum wird das zugelassen?
2Irrglezia14. Juni 2025
Die Art der Artikulation lässt ja schon vermuten, dass es sich dabei um jemanden mit kognitiver Minimalausstattung handeln dürfte.
1uahh14. Juni 2025
Recht hat er, das geht zu weit!