Washington (dpa) - Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz reißen die Massenproteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA nicht ab. In der Hauptstadt Washington erwartete die Polizei am Samstag Demonstrationen unter anderem vor dem Weißen Haus, vor […] mehr

Kommentare

25Chris198607. Juni 2020
Das Beispiel bezieht sich jetzt auf einzelne Personen aber wenn z.B. ein Schwarzer bei jedem Kontakt mit der Polizei in den USA immer von einem weißen Polizist verprügelt wurde, würde er beim nächsten Kontakt mit einem weißen Polizisten, auch wenn es eine völlig andere Person ist, mit einer ganz anderen Haltung in das Gespräch gehen als gegenüber z.B. einem schwarzen Polizisten. Würdest du abstreiten, dass das so wäre?
24Chris198607. Juni 2020
@23 Das magst du jetzt so schreiben, in der Realität reagierst du garantiert anders. Sieht man ja auch hier in der Diskussion. Du hast dir, mir gegenüber, bereits ein negatives Bild in der Vergangenheit gebildet und unterstellst mir, trotz einer objektiven und wertungsfreien Argumentation, ich wolle Rassismus rechtfertigen oder verharmlosen. Wäre ein und der selbe Text von z.B. einem Lehmann oder Roscommon gekommen, wärst du nicht mit einer so harten Unterstellung in die Diskussion eingestiegen
23gabrielefink07. Juni 2020
@22 Wenn er mich anspricht, dann wird er genauso behandelt, dann reden wir. Siehe @19. Wenn er aggressiv auf mich zugeht, spielt die Kleidung, das Aussehen und die Herkunft auch keine Rolle, dann bin ich weg.
22Chris198607. Juni 2020
@18 @19 Auch du urteilst garantiert unterbewusst. Du würdest mit einer Person, die mit Glatze und Bomberjacke dich auf der Straße anspricht garantiert anders umgehen als mit einer normal, unauffällig gekleideten Person, obwohl beide für dich vollkommen Fremde sind.
21k3362007. Juni 2020
Die Proteste sind nicht wegen des Mordes ausgebrochen sondern weil in den USA seit Jahrzehnten systematisch Rassismus stattfindet.
20Chris198607. Juni 2020
@17 Die Diskussion begann damit ob Rassismus jemals vollständig auszurotten ist und meine Aussage zur Diskussion ist: Nein, Rassismus lässt sich niemals vollständig ausschalten weil... und dann die entsprechenden Argumente dazu. Ein bestimmtes Verhalten zu erklären ist keine Verharmlosung. Du würdest dem Autor einer wissenschaftlichen Arbeit über die Ursachen von Pädophilie auch nicht vorwerfen, diese zu verharmlosen.
19gabrielefink07. Juni 2020
Ich habe mir übrigens auch einen "Reflex" anerzogen: Erst die Person einmal kennen lernen und dann urteilen!
18gabrielefink07. Juni 2020
Und wenn es dieses "automatische" Verhalten tatsächlich gibt, sollte jeder hart daran arbeiten, diesen "Reflex" zu verlieren, bevor er ihn an die nächste Generation weiter gibt!
17gabrielefink07. Juni 2020
@16 Ich habe diese Diskussion sehr wohl verfolgt und die Art, wie Du versuchst rassistisches Verhalten zu verharmlosen, und wie Du versucht, Deine Argumente zu verteidigen, ist nicht falsch zu verstehen!
16Chris198607. Juni 2020
@15 Hast du mal den Diskussionsverlauf hier verfolgt? Wahrscheinlich nicht, sonst kann es nicht dein Ernst sein so einen Schwachsinn zu vermuten. Der Tod von Floyd war eine völlig unverhältnismäßige polizeiliche Härte, deren Ursprung sehr sicher in einer rassistischen Einstellung fußt.
15gabrielefink07. Juni 2020
@14 Du willst uns hier jetzt erzählen, der Tod von Floyd ist mit "unterbewusstem alltägliche Rassismus" zu erklären oder sogar zu rechtfertigen? Die Polizisten konnten gar nicht anders handeln? DEIN ERNST JETZT???
14Chris198607. Juni 2020
@13 Die Vorsicht vor dem Unbekannten ist ein grundlegender Wesenszug eigentlich jedes Lebewesens. Sie zu überwinden ist ein bewusster, aktiver Akt und natürlich möglich, da habe ich niemals etwas anderes behauptet. Aber der "alltägliche Rassismus" ist eben nicht immer ein bewusst böswilliger Akt sondern Teil dieser natürlichen, unterbewussten Reaktion. Um diese Reaktion zu hinterfragen und zu überwinden bedarf es auch erstmal dem Verständnis, dass jeder dieses Verhalten hat.
13Hannah07. Juni 2020
@12 : Auch unterbewusste Reaktionen kann man hinterfragen, indem man sie sich erstmal bewusst macht. Deine Kommentare dagegen klingen so, als wenn Rassismus etwas ist, wogegen man nichts tun kann. Es liegt in der Natur der Sache? Die Gedanken sind eingebrannt? Die Menschen sind quasi hilflos solchen anerzogenen "Reflexen" ausgeliefert? Das finde ich wirklich traurig. Ich versuche jedenfalls, nicht so hilflos zu sein, sondern mir meine "Reflexe" bewusst zu machen und zu hinterfragen.
12Chris198607. Juni 2020
@8 Natürlich kann das hinterfragt werden und man kann auch versuchen das bewusst zu unterdrücken aber wie in meinem Beispiel von 11 schon angesprochen, wenn das mal eingebrannt ist, passiert das auch unterbewusst.
11Chris198607. Juni 2020
@6 Jeder Mensch handelt so. Triffst du einen Fremden bei einer Demo gegen die Coronamaßnahmen, tritts du ihm garantiert anders gegenüber als bei z.B. einem Osterfriedensmarsch. Und wie gesagt, die Summe der Erfahrungen bildet dieses Verhalten und wenn man z.B. in einer Familie aufwächst, die dauernd gegen Schwarze hetzt, brennt sich das ebenfalls ein, unabhängig davon ob man jemals einen getroffen hat. Ob das wieder raus zu bekommen ist sehr schwer.
10toyo06. Juni 2020
Es kann auch sein, dass er bevor er eine Niederlage welcher Art auch immer hinnimmt, einen Bürgerkrieg anzettelt, um seine ganze Macht zu demonstrieren. Bei solchen Menschen weiß man nie :(
9toyo06. Juni 2020
Herrlich die Frau, die Bürgermeisterin: "Da gibt es keine bösartigen Hunde und unheilvollen Waffen", konterte sie eine Drohung Trumps. "Da ist nur ein verängstigter Mann." <link> . Ob der Mann Angst hat, sei mal dahin gestellt. Ich denke, er ist in seiner kranken Gedankenwelt gefangen.
8Hannah06. Juni 2020
@3 : Reflex, aha. Und weiter? Ich bin ja der Meinung, dass ein Mensch, der denken kann, auch solche "Reflexe" hinterfragen könnte. Und auch seine Handlungen entsprechend anpasst. Wer allerdings aus "ich kenne kaum Rothaarige, und mit denen, die ich kenne, habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht" den Schluss zieht "alle Rothaarigen sind scheiße (und die muss ich härter anfassen als andere Leute)" - ja, das sind halt Rassisten. Genau das ist Rassismus.
7Stiltskin06. Juni 2020
Das einzige was wichtig ist- hier ist erneut ein Mensch durch unverhältnismäßige Anwendung von Gewalt zu Tode gekommen. Und Trump hat nichts besseres zu tun, als durch Äußerungen Öl ins Feuer zu gießen, Demonstrierende gegen Polizeigewalt zu verumglimpfen, und allen Enstes darüber zu schwadronieren, das Miltär auf die Demonstranten loslassen zu wollen. Wohltuend dagegen der Polizeichef von Houston, der Trump auffordete den Mund zu halten, wenn er nichts sinnvolles zu sagen habe.
6Dr_Feelgood_Jr06. Juni 2020
@3 Wer "so" tickt, hat bei der Polizei nichts zu suchen. Und Moment mal: Du willst Rassismus ernsthaft als natürlichen Reflex abtun? Es gibt "genügend" Menschen, die, um beim Bild zu bleiben, Schwarze hassen, obwohl sie noch nie einem begegnet sind.
5k3362006. Juni 2020
Mal sehen, ob es irgendwann besser wird.
4gabrielefink06. Juni 2020
Der Polizist hat neun Minuten auf Floyd gekniet, drei weitere Polizisten haben zugesehen. Die vier konnten ihm in dieser Zeit keine Handschellen anlegen und ihn gemeinsam festhalten oder ins Polizeiauto setzen? Da fragt man sich schon, warum wurde so gehandelt?
3Chris198606. Juni 2020
@1 Es liegt ja in der Natur des Menschen bei fremden Personen eine erste Beurteilung aufgrund der vorliegenden Informationen (Aussehen/Verhalten etc.) zu treffen. Sind die eigenen Erfahrungen negativ, im Zusammenhang mit diesem Bild, wird immer eine bewusste oder unbewusste Abneigung/Vorsicht etc. mitschwingen im Kontakt mit dieser Person. Das lässt sich auch nicht abschalten weil es ein natürlicher Reflex gepaart mit den bisherigen Erfahrungen ist.
2Troll06. Juni 2020
Zu der Polizeirechtsreform: Ich finde, die Polizei muß schon die Möglichkeit haben, unmittelbaren Zwang anzuwenden. Nur es muß verhältnismäßig sein. Und wenn einer schon ruhig am Boden liegt, keinen Widerstand leistet und offensichtlich schon ernsthafte Probleme hat, ist das nicht mehr verhältnismäßig. Ein rassistischer Hintergrund ist dem Fall, dem das zu Grunde liegt, ja offensichtlich. Schade, daß es nicht so ist, daß Polizisten umfangreiche Festsetzungstechniken angemessen anwenden können.
1Grizzlybaer06. Juni 2020
Rassismus komplett ausrotten wird nie gelingen. Da müsste schon ein Wunder geschehen.