Wow, echt also, nun wird da echt gefordert, mal eben so in etwa 20 Mio. Menschen hier in DE "wegsperren", wo geht das noch alles hin? Derzeit frag ich mich echt, wie tief müssen einige noch sinken, haben Null Skrupel. Das alles kann ja gar nicht mehr angehen.
Da wird zur Oma gegangen, anders wird das Auto vollgepackt wie letzten SA mit Grillzeug und Bier, da weiste ja wos hingeht. Ich geh mit einem unserer Hunde und Oma kommt mit Enkel am Rad an und ich muss in die Wiese gehen um Abstand zu halten, sie macht es nicht usw. Es wird sich trotz allem nicht daran gehalten von vielen. Bei alle dem denk ich mir zeitweise echt, wozu mach ich das alles eigentlich, wenn es jetzt immer noch welche gibt, die meinen, eh shitegal. Es ist einfach nur traurig.
thrasea, ich habe auch keine Kinder, nur 2 Hunde und ne Katze, trotzdem verstehe ich diese Problematik. Ich sehe genug in meinem Umfeld/Freunde, was da passiert grade. ;-) Früher war es anders, da war Frau zu Hause, Mann ging arbeiten. Heute gehen beide Elternteile meist arbeiten, deshalb weiß man nun nicht vohin mit den Kids. Es gibt auch viele Alleinerziehende, die sonst auf Oma/Opa zählen konnten, geht nun auch nicht, wenn man sich an die Regeln hält. Sehe ich hier aber auch teilweise anders.
Ich verstehe diese Problematik nicht so ganz. Manchmal habe ich den Eindruck manche Menschen haben ihre Kinder nur um zu sagen wir sind Eltern. Schulen und Kitas sind 5 Wochen geschlossen. Allein die Sommerferien dauern 6 Wochen. Klar können die Kinder dann raus auf den Spielplatz, toben und zusammen spielen aber wir haben doch keine Ausgangssperre. Liegt es vielleicht an den Eltern die sich nicht mehr richtig mit ihren Kids beschäftigen können? Was haben frühere Generationen ohne Kita gemacht?
thrasea ja, ich weiß, was Du meinst. Meine Nachbarin ist Lehrerin und hat ein kleines Kind, was in die Kita müsste. Noch ist sie zu Hause, soll aber bald wieder arbeiten gehen, ihr Mann arbeitet die ganze Zeit. Sie weiß auch noch nicht, wie es klappen soll. Wie gesagt, ich verstehe diese Problematik.
raffaela, genau das meinte ich vorhin "Schlussendlich arbeiten ja auch genug Risikopatienten noch." Ich habe in meinem ganz nahen Umfeld 3 ehemalige Krebspatienten, die ne Op hatten und wieder arbeiten gehen, Kids haben, eine Fam. versorgen müssen. Soll man die bis es nen Impfstoff gibt wegsperren, weil Risikogruppe? Und recht hast Du, Autohäuser, die sowieso auch meist noch ne Werkstatt haben, die waren immer offen, haben verdient also. Möbelläden ect. hätten auch noch in 2 Wochen gereicht.
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Das hast du perfekt zusammengefasst, besser hätte ich meine Erwartung nicht ausdrücken können :-)
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Einverstanden. Ja, es sollte eine ausgewogene Diskussion geführt werden. Die fehlt mir bisher aus den genannten Gründen. @
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Wir selbst haben ja nicht mal Probleme. Im Gegenteil, es geht uns gut, wir können noch arbeiten, und mit den Kids klappt es auch. Sie sind alt genug dafür. Ich denke nur an die Eltern mit Kleinkindern, die teilweise wirklich nicht wissen, wie sie das noch stemmen sollen. Und in diese Richtung - Kita - gibt es noch so überhaupt keine Perspektive. Einfach ignoriert.
zu finden. Ich habe nicht ein Leben lang geschuftet, damit ich jetzt zugunsten der Wirtschaft abtreten kann oder in Quarantäne verblöde. Wir können, um die fragile Lage nicht zu gefährden, nicht einfach alles wieder öfffnen. ICH persönlich hätte eigentlich gedacht, dass die Schulen und Kitas als erstes wieder öffnen. Natürlich unter gewissen Voraussetzungen. Wäre jedenfalls wichtiger gewesen als Autohäuser und Möbelgeschäfte oder Schuhläden. Das ist meine Meinung.
An der ganzen Diskussion, wie schwierig diese Entscheidungen sind… Auf die Eigenverantwortung der Bevölkerung würde ich nicht unbedingt setzen.
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Ich kann natürlich verstehen, dass du als Familienvater da andere Interessen hast als ich, die ich demnächst in Rente gehe. Es sollte aber eine zwischenmenschliche Diskussion geführt werden, bei der sowohl Riskikopatienten wie auch junge Familien mit eingezogen werden. Es kann ja auch nicht angehen, dass man die Alten und Kranken jetzt wegsperrt und die Wirtschaft hochfährt. Schlussendlich arbeiten ja auch genug Risikopatienten noch. Und Asthmatiker sind auch unter Kindern nicht zu knapp...
thrasea, ich habe es gelesen, wusste aber schon vorher, wie Du es gemeint hast. Es ist derzeit eine Mammutaufgabe, wenn man Kids hat, keine Frage. Nur andererseits haben wir alle ein/mehrere Probs. derzeit. Ob es nun Kids sind, man mit Kurzarbeitergeld über die Runden kommen muss oder "nur" Risikotyp" ist ect.. Es fordert uns alle, nur müssen wir es einfach hinbekommen, es bleibt uns nichts anderes übrig, leider.
Ich muss diesem Appell von 6 Prominenten einfach diesen offenen Brief von mehr als 600 WissenschaftlerInnen entgegenhalten.
<link> Das drückt ganz gut aus, was ich in @8 gemeint habe.
Ja, wir haben eine wirt. Krise, aber was nützt es denn, wenn die Wirtschaft einfach weiter machen würde, aber viele Menschen sterben? Dann ist keiner mehr da, der die Wirtschaft nützen könnte. Zusätzlich "sehr weit von dem Limit unseres Gesundheitssystems entfernt", soll heißen wir sollen ans Limit gehen und Leben riskieren? Die Maßnahmen waren nicht zuviel, sonst würden wir derzeit nicht da sein, wo wir nun sind. Sonst hätten wir Zustände wie in Italien, Spanien es war. Wäre das besser?
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Wir haben nicht nur eine Wirtschaft sodern auch Menschenleben die es wert sind, dass man sie erhält!! Die Maßnahmen waren nicht zu viel. Oder wieviele Tote hättest du denn gerne? Die Infiziertenzahlen dürften sich bei 700 000 - 1 Mio bewegen, da nicht alle getestet sind. Also mal langsam mit deinem Enthusiasmus. Es geht nur nach und nach mit den Lockerungen - wurde doch gebetsmühlenartig schon vor 3 Wochen so angekündigt. Jetzt kommt dies, dann abwarten, dann kommt jenes. Und Tests, Tests!!
Also ich finde die Aussage: Risikopatienten und ältere Menschen unter Quarantäne zu stellen auch nicht prickelnd. Die sperren sich seit Wochen selbst weg. 7 Mio Diabetiker, ~ 2 Mio Krebserkrankte, neue nicht dazu gerechnet, 23-30 Mio m. z. hohem Blutdruck, 1,5 Mio Herz-Kreislaufpatienten. 8 Mio. Asthmatiker und 17,5 Mio Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Das sind alles Risikopatienten. Alkoholiker und Raucher sind da noch nicht eingerechnet. Wo sollen die hin die nächste Zeit?
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Wir haben eine wirtschaftliche Krise durch die harten Maßnahmen und die kostet nachher Millionen Menschen die Existenz, wenn wir jetzt nicht langsam mal wieder zurückdrehen. Die aktuellen Zahlen zeigen doch, dass die bisherigen Maßnahmen quasi zu viel waren. Wir sind sehr weit von dem Limit unseres Gesundheitssystems entfernt und die akuten Fälle sinken weiter.
Aktuell sind wir alle irgendwie "weggesperrt", nicht nur die Kids. Wir müssen einfach Geduld haben, alles zu überhasten, nur weil es nun so einigermaßen klappt, ist falsch. Ansonsten fällt es uns dann wahrscheinlich auf den Kopf. Dann haben wir alles, was bis jetzt von uns allen gemacht wurde, total umsonst gemacht.
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Ich kann deine Interpretation und Sorge verstehen. Niemand möchte weggesperrt werden. Aktuell ist es aber leider so, dass Kinder weggesperrt werden. Die haben gar keine Lobby.
Die med. Krise ist nur jetzt unter Kontrolle wegen der ganzen Maßnahmen, die wir machen. Wenn alles wieder auf hätte, ist das wahrscheinlich nicht mehr so und was dann? Eines scheint immer noch nicht klar zu sein. Nicht nur Ältere/ Risikogruppen können an dem Virus sterben, auch ganz normale, gesunde Menschen sind schon daran gestorben. Nur das wird anscheinend bei diesen ganzen "wichtigen" Forderungen immer vergessen.
"die harten Quarantänemaßnahmen auf Menschen mit Vorerkrankungen und Ältere über 65 Jahre zu konzentrieren." Heißt, die "Alten" und Risikomenschen sperren wir weg. Was macht dann zb. ein Risikotyp, der arbeiten geht, seinen Job kündigen? Das ist genauso bescheuert wie der Vorschlag von Gauland, verschiedene Einkaufszeiten für Ältere/Risikogruppen und weniger Gefährdete zu machen.
Gibt sicher gleich einen Gegenappell anderer Prominenter zur Aufrechterhaltung des Lockdowns.
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Die medizinische Krise ist aktuell komplett unter Kontrolle, es genesen seit einiger Zeit mehr Menschen als sich neu infizieren, die akuten Fälle sind sehr gering, gemessen an der Kapazität, die unser Gesundheitssystem hat. Die Krise ist aber mittlerweile auch eine wirtschaftliche Krise geworden und hier muss man genauso mit höchster Vorsicht unterwegs sein.
3k408300
24. April 2020
heißt es abwarten - sehn mer mal
ich kann die Nervosität durchaus verstehen. Dennoch: Wir sind noch lange nicht über den Berg. Die Krise ist längst nicht überstanden.Bin mir ziemlich sicher, dass wir bis Ende Juli, wenn nicht sogar bis Ende des Jahres, mit dieser Pandemie zu kämpfen haben.
1k189965
24. April 2020
"Volkswirtschaft" ???