Berlin - Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) kann sich eine "Obergrenze" für Schüler mit Migrationshintergrund an Schulen vorstellen. Die Ministerin sagte dem TV-Sender "Welt" zu einer "Migrationsquote" an deutschen Schulen: "Das ist ein denkbares Modell." Es gebe aber auch andere Modelle, ...

Kommentare

(6) Philonous · 04. Juli 2025
Frau Prien hat wohl nur bis zum Ende der Schlagzeile gedacht. Wenn das wirklich so käme, dann hätte das die Konsequenz, dass nicht nur Schüler mit Migrationshintergrund in Stadtviertel und in Schulen in migrationsämere Stadtviertel gekarrt werden müssten, sondern auch, dass aus den migrationsärmeren Stadtvierteln nicht-migrantische Kinder in "Brennpunktschulen" verschickt werden müssten. Ob ihre Wählerschaft darauf wirklich anspringt? Ich glaube es kaum...
(5) Sonnenwende · 03. Juli 2025
@4 Nein, die Kanadier suchen sich ihre Einwanderer aus. Ohne guten Job, den sie brauchen können oder großes Vermögen oder beides, auf jeden Fall muss du für deinen Lebensunterhalt selbst aufkommen können, hast du dort kaum eine Chance.
(4) Tautou · 03. Juli 2025
"Kanada sei "extrem erfolgreich bei Pisa (...)" - Vor acht Jahren bin ich durch Kanada gereist und habe ein erstaunlich vielfältiges Land kennengelernt. Mit meinem deutschen Blick habe ich viele Einwohner für Migranten gehalten. Chinesen, Mexikaner, Inder, Italiener. Doch sie waren alle Kanadier. Von Kanada habe ich viel gelernt für's Leben und es ist schade, dass das Zusammenleben hier nicht so gut klappt. Frau Prien, vielleicht haben sie in Kanada einfach extrem erfolgreichere Politiker:innen?
(3) Pontius · 03. Juli 2025
"um die Integration zu fördern" Zynisch könnte man auch von Assimilation sprechen. @2 Und dafür braucht es Migrationsquoten?
(2) deBlocki · 03. Juli 2025
@1 Naja, wer beispielsweise mit seinen Kindern keine Bücher liest oder grammatikalisch korrekte Sätze bilden kann, ist schon ein wenig Schuld an den Defiziten der Kinder.
(1) josef28 · 03. Juli 2025
Jetzt sind also die Eltern schuld.
 
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