Potsdam (dts) - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung fordert schärfere Klimaschutz-Maßnahmen der Politik. Das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, sei nicht außer Reichweite, doch es werde eng, sagte der Direktor des Instituts, Ottmar Edenhofer, am Montag im RBB-Inforadio. […] mehr

Kommentare

11setto04. April 2022
Mittlerweile bekomme ich echt nen Hals, wenn ich lese einkommensschwache Haushalte unterstützen. Der Mittelstand soll alles mögliche finanzieren: Dämmung, Heizung usw. Klar gibt es wenigstens etwas Förderung, aber auch da ist das Geld endlich. Bald ist der Mittelstand auch im einkommensschwachen Bereich angekommen
10Folkman04. April 2022
@7 : Ich sehe durchaus auch die Gefahr, dass das Ganze am Ende - am ehesten durch den Einfluss der FDP - nicht wirklich sozial ausgestaltet wird, was für die gesellschaftliche Akzeptanz in wirksamen Klimaschutz natürlich ein riesiges Problem darstellen würde. Aber thrasea und FDP? Der war gut.
9thrasea04. April 2022
@7 Ich weiß nicht, wo du in @4 ein Motto "nicht gelesen, zu wenig Wissen, etc." erkennen willst. Kann es sein, dass du meine Kommentare mit Vorurteilen liest? ;-) Ich finde auch nicht, dass ich FDP-Politik "verschönen" würde. Da kennst du mich wirklich schlecht. Ich sage doch ganz deutlich, dass ein großer Teil des versprochenen sozialen Ausgleichs noch fehlt und noch umgesetzt werden muss. Das bedeutet für mich aber nicht, dass ein CO2-Preis von vornherein unsozial wäre und massiv belastet.
8DocTrax04. April 2022
Wie wollen die jetzt den Amis, den Chinesen den Russen das co2 bepreisen? Ziemlich dummes Geschwätz
7Polarlichter04. April 2022
Du kommentierst andere ewig nach dem Motto "nicht gelesen, zu wenig Wissen, etc.". Die arme Schicht profitiert doch kaum von der von dir verschönten FDP Politik. Die letzten Jahre haben die Ungleichheit maaiv verschärft, nicht umgekehrt. Das ist Schönfärberei, diese Tropfen auf den heißen Stein. Und nein, ich bin nicht arm, aber ehrlich. Diese Politik dieser Jahre ist nicht sehr ausgewogen...
6thrasea04. April 2022
@5 Wo siehst du ein Vorurteil? Ich habe schon den Eindruck, dass die dts öfter mal populistisch berichtet. Ja, ich finde es äußerst wichtig, die im Wahlkampf versprochene pro-Kopf-Pauschale (FDP "Klimadividende", Grüne "Energiegeld") endlich umzusetzen. Diese Entlastung ist m. E. unabdingbar für die Akzeptanz eines CO2-Preises. Es gibt ja verschiedene Berechnungen und Studien, nach denen einkommensschwache Haushalte dabei eher noch mit einem Plus herauskommen könnten.
5Polarlichter04. April 2022
@4 Vorurteile sind deine Stärke. Die versprochenen Entlastungen reichen doch oft nicht aus...
4thrasea04. April 2022
@3 Edenhofer fordert auch eine finanzielle Entlastung und Abfederung der steigenden Kosten insbesondere für einkommensschwache Haushalte – das war der dts aber vermutlich zu unwichtig für die Meldung. Man könnte ja dann nicht so sehr darüber schimpfen. @1 Wenn CO2-Bepreisung nicht die Lösung sind – was ist dann die Lösung? Immerhin wurde gestern ja endlich beschlossen, dass Eigentümer bzw. Vermieter einen Anteil des CO2-Preises selbst tragen müssen.
3Polarlichter04. April 2022
Das wird viele finanziell massiv belasten...
2DJBB04. April 2022
es gibt natürlich eine große Zahl von Detailfragen, zu denen noch eine Menge Forschungsarbeit zu leisten ist. Auch wie Staaten, Wirtschaft und Gesellschaft am besten auf den menschengemachten Klimawandel reagieren sollten, lässt sich trefflich streiten es ist eher eine politische als wissenschaftliche Debatte
1jub-jub04. April 2022
CO2-Bepreisung ist nicht die Lösung. Als Wohnungsmieter habe ich z. B. gar nicht die Möglichkeit die Heizungsart zu bestimmen oder eine Solaranlage aufs Dach zu machen. Mit eigenem Haus wäre das was anderes.