Berlin (dts) - Führende Gesundheitspolitiker der im Bundestag vertretenen Parteien starten einen Neuanlauf für ein einheitliches Rauchverbot in Deutschland. In einer vertraulichen Sitzung berieten Parlamentarier von SPD, Grünen, Linke, FDP und CDU am vergangenen Donnerstag über ein bundesweites […] mehr

Kommentare

4Die_Mama02. Februar 2011
@3 : Sicher ist es heuchlerisch. Ginge es dem Staat um die Gesundheit, statt um die Einnahmen, dann könnte er problemlos die Tabaksteuer verzehnfachen. Schlagartig würden unzählige Menschen gesünder leben und den Staat gehen die Einnahmen verloren. Das will der Staat aber nicht. Es müssen immer soviele Raucher übrig bleiben, das die erhöhte Steuer sie Aufhörer kompensiert. Bisher hat der Staat sich einmal verrechnet und da war dann das Gejammer groß. Nicht heuchlerisch?
3TILK02. Februar 2011
@1 : Das ist überhaupt nicht heuchlerisch. 'Gutes' wird subventioniert, 'Schlechtes' wird besteuert oder ganz verboten. Sobald Tabak ganz verboten ist, nimmt der Staat auch nichts mehr durch die Tabaksteuer ein. Bis dahin ist die Tabaksteuer das einzige, was uns vor dem Qualm schützt. Heuchlerisch wäre zB, wenn Politiker sich für gesunde Ernährung einsetzen würden, aber konsequent gegen die Einführung einer rudimentären Kennzeichnung von Lebensmitteln, zum Beispiel in Form einer Art Ampel, wären.
2Tommyy02. Februar 2011
Ich wünsche mir unseren Altkanzler zurück, da würde es sowas nicht geben und den Euro in seiner jetzigen Form auch nicht.
1Spock-Online02. Februar 2011
Dann runter mit der Tabaksteuer. geht ja nicht an, dass der Staat einerseits immer mehr verbietet, aber trotzdem heuchlwerisch die Hand aufhält. Und dass der Tabakanbau in DE subventioniert wird (und der Tabak anschließend in Russland verbrannt wird), sollte man dann ebenfalls abstellen. Wenn es dem Staat um unsere Gesundheit gehen würde, müsste man den Gebrauch, Import, Handel und die Herstellung von Tabakswaren in DE verbieten. Aber dann hätte man ja auch keine rauchende Melkkuh mehr..