@2
Ob er sie nun aus Steuermittel bezahlt oder an der Kasse ist doch egal. Wo ist da jetzt Gier? @6
Den viertel Cent für die Gurkenschale werden die meisten gar nicht mitbekommen. Bei größeren Verpackungen wird das dann erst etwas fassbarer.
Dann werden sich die Verbraucher doch hoffentlich überlegen ob sie viel Luft in großen Plastiktüten oder Plastikschachteln kaufen und ob die Gurke noch eine Plastikschale braucht. Das sind nur 2 Beispiele von Vielen.
Ich zweifle ehrlich gesagt daran, daß diese Abgabe der richtige Weg ist, um die Umwelt zu retten. Dadurch werden wahrscheinlich nur Dinge teurer für den Endkunden. Mehr Sinn würde es machen, wenn z.B. Unternehmen, die Einweg-Verpackungen in Verkehr bringen, dafür sorgen müßten, daß mindestens eine bestimmte Prozentzahl davon auch wirklich recycled und wiederverwendet werden. Tatsächlich endet ja das meiste recyclebare Material in der Müllverbrennung, weil neues Plastik halt billiger ist.
Unsere reGIERung hat uns aber zugesichert, dass die Kosten für den Endkunden so gering sind, dass wir sie nicht einmal bemerken werden. Na - ob das wirklich so praktiziert wird ?
Das wird auch Zeit. Es wird einfach viel zu viel Plastik verwendet und auch sehr verschwenderisch damit umgegangen. Die Abbauprodukte machen uns auch noch krank.
Einige Hersteller und Restaurantketten haben immerhin schon mal begonnen verstärkt wieder auf Papier und Mehrweg zu setzen. Mit höheren Materialpreisen sollten die Wirtschaftlichen Vorteile dann auch deutlich auf der Hand liegen.