Berlin (dts) - Patientenschützer und Sozialverbände sind alarmiert, weil Hausärzte keine genauen Angaben über das Alter der Corona-Geimpften machen. "Der Impffortschritt bei der Risikogruppe wird nicht mehr öffentlich abgebildet", sagte Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, […] mehr

Kommentare

12setto10. April 2021
@6 Nur weil du (anscheinend) dich nicht an die Vorgaben halten würdest, traust du dies auch deinem Hausarzt zu oder wie soll man dich verstehen.
11K1005610. April 2021
Man könnte auch einfach sagen, die Hausärzte sollen ihre älteren Patienten anschreiben wenn sie sich nicht von selber melden. Das wird schließlich bei Vorsorgeuntersuchungen, die anstehen, auch gemacht. Und ganz verrückter Gedanke - man könnte den Hausärzten auch einfach mal vertrauen, dass sie einen guten Job machen wollen und das Golfclub Klischee stecken lassen.
10K1005610. April 2021
"sofort anzuweisen, die Daten täglich zu sammeln und weiterzugeben" - und genau das ist das Problem in Deutschland. Daten sammeln und weitergeben und Impfreihenfolgen und was weiß ich nicht alles scheint wichtiger zu sein als einfach zügig zu impfen. Mein Hausarzt meinte eh schon, dass das alles total viel Bürokratie sei, mit normalen Impfungen nicht zu vergleichen, und dass er deshalb froh sei, dass eine Mitarbeiterin demnächst aus dem Mutterschutz kommt.
9commerz10. April 2021
die Ethik und die Verteilung des Impfstoffs ist durch Ankündigung von Privilegien etwas verschoben worden. Wenn eine Gruppe verständlich bevorzugt werden soll, sollte diese Gruppe auch sich mit denen solidarisch zeigen für die es keine Möglichkeit gibt.
8suse9910. April 2021
Es war von Anfang an klar, dass viele der "ganz Alten und Kranken" nicht geimpft werden können, die zuhause gepflegt werden, nicht mobil sind und/oder mit den Vergabemethoden überfordert. Und dass es bei einigen Arztpraxen zu unschönen Situationen kommen wird, sobald diese impfen dürfen und können. Wieder einmal müssen wir darauf vertrauen, dass es nur wenige schwarze Schafe gibt, die alle anderen in Verruf bringen. Mehr Statistik und Bürokratie werden aber nicht helfen, die Menschen zu impfen.
7Hannah10. April 2021
@1 : Dein Haus(!)arzt hat dich noch nie behandelt? Okeyyy. Denn wenn doch, dann hat er deine Daten, indem er die KK-Karte eingelesen hat. Und er hat auch deine Vorerkrankungen, wenn er dich behandelt hat. Jeder Patient hat eine Akte. Für mich klingt dein Kommentar wie Geschwurbel. Hauptsache meckern, Hauptsache dagegen. Woran erinnert mich das heute nur?
6KonsulW10. April 2021
@2 der Hausarzt kennt mich schon. Aber ob er die Impfauswahl trifft oder nur die Registrierungsliste abgearbeitet wird, das ist die Frage.
5k1213410. April 2021
@1 mein Hausarzt braucht keine Date von mir, er kennt mich ja auswendig...
4tobias198510. April 2021
@3 : Das kann man nicht so verallgemeinern. Mein Hausarzt (privat), schreibt folgendes: "Bitte geben Sie Name, Geburtsdatum und einen eventuellen Priorisierungsgrund an. Sobald wir Impfstoff zur Verfügung haben rufen wir Sie in der vorgeschriebenen Priorisierungsreihenfolge an." Hier wird sich also sehr wohl an die Regeln gehalten. Schwarze Schafe gibt es immer und überall.
3BOOTBOSS10. April 2021
Bei unserem Mehrklassensystem ist das wohl eher die Regel als die Ausnahme. Schon bei der Terminvergabe kommt Privat vor GKV dann wohl bei der Impfung erst recht, ausserdem haben auch Hausärzte Familie und Freunde aus dem Golf-Club, die dann gleichzietig auch noch Privatpatienten sind
2tobias198510. April 2021
@1 : Sollte dein Hausarzt nicht dein Alter und deine Vorerkrankungen kennen? Man kann ja durchaus den Hausärzten zutrauen, dass sie selbst die Termine nach den Regeln vergeben. Und wenn nicht genug Nachfrage da ist, kann es ja auch an Jüngere gehen, bevor das Zeug wie in den Impfzentren einfach nur rumliegt.
1KonsulW10. April 2021
Habe mich auch beim Hausarzt registrieren lassen. Weder nach Alter oder Vorerkrankungen wurde gefragt. Das sagt schon alles.