München (dpa) - EU-Energiekommissar Günther Oettinger schließt eine staatliche Übernahme des Atomgeschäfts der Energiekonzerne in Deutschland nicht aus. Der Gedanke sei aber nur vertretbar, wenn man damit auch die Rücknahme von Klagen gegen Deutschland verbinde, sagte Oettinger im Bayerischen […] mehr

Kommentare

8Folkman13. Mai 2014
Es würd' mich wirklich wundern, wenn die CDU/CSU hier nicht einknicken und hinter verschlossenen Türen einen faulen Kompromiss - um nicht Riesenskandal zu sagen - ausklüngeln würde. Atom-Fuchs & Co. werden's schon richten...
7k4861213. Mai 2014
@5 egal wer im Moment dem ganzen eine Absage erteilt es wird sicher so kommen, das der Steuerzahler dafür aufkommt und das liegt ganz einfach daran, das dies der Steuerzahler sehr gern macht und sich förmlich darum reist....
6Stiltskin13. Mai 2014
Wenn man Oettingers Aussage liest,muß man sich umwillkürlich fragen, auf wessen Gehaltsliste er steht- Eon, EnbW, RWE, EWE, oder Vattenfall. Vor dem Hintergrund der immensen Gewinne, die die Energiewirtschfaft aus der Kernenergienutzung erziellt hat, sollte diese folgerichtig auch weiteren Kosten aufkommen. Aber womöglich läufts wie meist- die Gewinne werden privatisiert, die Folgekosten sozialisiert- oder anders ausgedrückt, dem Steuerzahler aufgehalst.
5k1759512. Mai 2014
Frau Hendricks hat sich klar dazu geäußert und den dreisten Vorschlag der KKW-Betreiber abgelehnt. Da kann Herr Öttinger reden, wie er will. Wer täglich eine Million € mit einem KKW verdient, der soll auch für die Folgekosten einstehen.
4setto12. Mai 2014
@2 , Oettinger ist nicht bekloppt sondern nur sehr gut geschmiert
3k3138012. Mai 2014
Man achte nur darauf, wie sich die RAG im Ruhrgebiet mit 2,5 Millarden und einer Stiftung aus den Ewigkeitsschäden gekauft hat. Vorsichtigen Schätzungen nach, bleiben da rund 250 Milliarden in den nächsten 50 Jahren am Steuerzahler kleben. Die Nummer hier stinkt doch genauso....
2Redigel12. Mai 2014
Der Oettinger is bekloppt... Lieber keine Milliarden Entschädigung an die Energiekonzerne im Worstcase zahlen, aber dafür den Atomschrott etc. nehmen, der wohl eher Billionen kosten wird. Man will wohl keine privaten Energiekonzerne, die auf Ewig ein Minus als Posten in den Büchern halten... @1 : Man kann die Kosten abschätzen anhand der DDR-Meiler. ABER: Die Endlagerung ist unkalkulierbar. Und es waren keine Millionen Subventionen, sondern je nach Rechengrundlage 40-200 Milliarden Euro. ^^
1k1195612. Mai 2014
Und der Rückbau ist ein vertretbares Risiko (finanziell gesehen)? Es weis keiner, wie viele Milliarden das kosten wird. Warum sollten sich die Konzerne, die sich 50 Jahre lang ihren Arsch haben vergolden lassen mit Atomstrom, der zu Zigmillionen von Steurgeldern subventioniert wurde, nun aus der Verantwortung stehlen dürfen? Es wäre aber bezeichnend für die D und EU Politik, das sich Megakonzerne komplett aus ihrer sozialen Verantwortung freikaufen können und alle Risiken bei den einfachen Steue