Berlin (dpa) - Seit mehr als einer Woche staunt die Republik über Berlins Irrungen und Wirrungen im Kampf gegen Eis und Glätte - nun gibt es in der Winterkrise eine neue Wendung. Auf Betreiben des Naturschutzbundes (Nabu) entschied das Verwaltungsgericht Berlin, dass der private Einsatz von […] mehr

Kommentare

16satta05. Februar um 08:01
@14 Die Logik, die ich hinter dieser Argumentation vermute: Ob nun 10, 20 oder 40 t Salz verteilt werden, macht keinen Unterschied. Im Umkehrschluss: sobald ich eine t Salz ausbringe, kann ich auch 10 t verstreuen usw.
15Pontius05. Februar um 05:13
Tiere leiden meist leise, Pflanzen sterben lautlos.
14thrasea04. Februar um 20:46
@13 Ach, dann gibt es gar keinen Grund für Salzverbote, Salt verursacht keine Schäden in der Natur, für Tiere - und ja, auch an Technik wie Autos? Na gut, gegen diese Logik komme ich nicht an... Die Wissenschaft scheint das anders zu sehen als du.
13notte04. Februar um 20:42
@7 Ja genau, weil ja auch eine Million Berliner ein eigens Haus haben. Und ob nur 20 Tonnen oder 40 Tonnen verteilt werden ist für die Umwelt auch egal. Also immer noch keine Logik erkannt.
12satta04. Februar um 19:04
@11 Mal ernsthaft, ich habe einen Kollegen, der vor zwei Wochen ausgerutscht ist und seitdem krankgeschrieben. Aber dafür können die Pflanzen ja auch nichts.
11commerz04. Februar um 18:43
Sobald ich es verstanden habe, gibt es keine rechtliche Grundlage für eine Ausnahme Genehmigung. Ich kann mich da täuschen. Aber es ist zugegebenermaßen eine böse Satire, vor allem, wenn kurz vorher noch erzählt wird. Die Deutschen machen zu oft krank.
10DaSixPac04. Februar um 15:40
@7 Ja, du hast vollkommen Recht. In anderen Bundesländern geht das auch. Da hat Berlin mal wieder gepennt. Man lässt dort das Kind halt gerne mal in den Brunnen fallen, bevor man merkt, dass es anders besser wäre... Und ich verstehe grundsätzlich auch, warum Salz für die Umwelt ungünstig ist. Aber hier geht es um die Unversehrtheit der Bevölkerung. Dann doch lieber ein paar Rentner mit kompliziertesten Brüchen weniger im Krankenhaus als auf den Prinzipien rumreiten.
9Irgendware04. Februar um 14:15
Das ist doch in vielen anderen Bundesländern schon lange verboten. Komisch, dass Berlin da noch so hinter her hinkt. Andere Bundesländer haben, genauso wie @7 schon schrieb, auch in diesem besonderen Winter Ausnahmen geschaffen. So ist alles klar geregelt und keiner klagt :)
8satta04. Februar um 13:17
@3 Andersherum gefragt: Welche Menschen gehen denn aufgrund von Glätte komplett ein? Das Salz schadet durch Korrosion usw. doch gerade auch Fahrzeugen.
7thrasea04. Februar um 13:01
Ich weiß nicht, warum dem NABU hier so viel Unmut entgegen schlägt. Die Verantwortung liegt nicht beim NABU, sondern beim Berliner Senat. Der Senat kann jederzeit eine gesetzliche Grundlage für Ausnahmen vom Salzverbot schaffen. In Hamburg geht das doch auch... @6 Du fragst nach der Logik? Rechne doch die paar Kilo Salz mal auf beispielsweise eine Million Berlinerïnnen hoch. Logik erkannt?
6notte04. Februar um 12:40
Interessant, der kleine Michl darf ein paar Kilo nicht auf seinem eigenen Grund und Boden ausbringen, aber die BSR darf es Tonnenweise verteilen. Erkläre mir da mal einer die Logik.
5FetteKugel04. Februar um 12:39
Die Kosten für Brüche übernimmt der NABU? Wo ist das Gleichheitsprinzip?
4Marc04. Februar um 12:36
Theorie und Praxis werden wohl auch nochmal einen Unterschied machen.
3Herbie04. Februar um 12:36
Wenn Bäume wichtiger als Menschen sind. Na dann mal Hals- und Beinbruch lieber Nabu.
2Pontius04. Februar um 12:33
Oder kostenfreier Split von der Berliner Verwaltung
1ReneBerlin104. Februar um 12:31
Dann nehmen wir eben Speisesalz für bis zu 0,29 Euro pro Packung.