Peking (dpa) - Neue Proteste in der nordwestchinesischen Unruheprovinz Xinjiang: Nach den blutigen Unruhen vom Sonntag mit mehr als 150 Toten protestierten am Morgen in Gegenwart ausländischer Journalisten in der Provinzhauptstadt Ürümqi mehrere hundert muslimische Uiguren. Als sie von der ...

Kommentare

(7) sohnes · 07. Juli 2009
@Seelenquell : Der Unterschied wird wohl darin begründet sein, dass Iran noch keine Nukes hat, China dafür aber eine recht große Armee?
(6) k42800 · 06. Juli 2009
Von den Tibetprotesten wissen wir ja schon, dass die Gewalt von Tibetern ausging, ehe das Milität eingriff.Ich wage die These,dass eine nicht unbedeutende Anzahl der Opfer auch diesmal Han-Chinesen sind.Warten wir mal ab!
(5) Perlini · 06. Juli 2009
China gegen Moslems - einige der wenigen Fälle, wo Moslems Sympathien von der Weltöffentlichkeit bekommen sollten. </zynismus aus>
(4) Die_Mama · 06. Juli 2009
Wo bleiben denn die Kommentare, die ein Eingreifen der westlichen Staaten fordern, so wie es für den Iran ja geschieht? Anscheinend ist ja eine Diktatur, wenn sie nicht religiös untermauert ist, weit weniger schlimm. Messen die User hier vielleicht mit zweierlei Maß? Aber genau wie im Iran, kann nur das Volk die Verhältnisse ändern. Jeder Eingriff von außen führt nicht zu stabilen Verhältnissen.
(3) Hannover96 · 06. Juli 2009
Das ist der Punkt an dem man merkt wie Macht und Geld korrumpieren. Mit solchen Milliarden-Deals legt man sich selber einen Knebelvertrag auf, welcher besagt das Geld mehr Wert hat als Menschenleben. Und wenn sie Öffentlichkeit zu laut schreien sollte (!), dann wird ein Opferlamm gesucht und man wartet bis Gras über die Sache gewachsen ist.
(2) Stiltskin · 06. Juli 2009
Von der Regierung wird man mit Sicherheit keinen öffentlichen Protest vernehmen, ist doch China einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands. Was zählen denn da 140 Tote, wenn Milliardengewinne auf dem Spiel stehen? Tja, und ein Teil der Userschaft wird sich nur dann zu Wort melden, wenn es wieder einmal gilt, die USA oder Israel zu verurteilen. Es ist nun einmal so, es wird meist mit zweierlei Maß gemessen, und nur wenige sind bereit oder in der Lage, beide Augen offenzuhalten.
(1) k49782 · 06. Juli 2009
Wo bleibt eigentlich hier Frau Merkel mit einer eindeutigen Aussage das man hinter Uiguren stehen würde. Sonst sagt man ja uch zu allem ungeprüftem seinen Senf. Sieht mir hier etwa vielleicht wie u.a. Frau Merkel mit zweierlei Maßstäbe misst?
 
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