Dresden (dpa) - In Dresden haben sich bis zu 1000 Menschen einem Aufzug von mehreren hundert Neonazis in den Weg gestellt. Auf einer Kundgebung der Rechtsextremen bezeichnete sich der vorbestrafte Neonazi und Holocaust-Leugner Gerhard Ittner selbst als «überzeugten Nationalsozialisten» und […] mehr

Kommentare

132fastHunter12. Februar 2017
@12 : Und anstelle das gesamtdeutsche Problem als solche zu benennen und einheitlich anzugehen ist es sinnvoll, Fingerpointing zu betreiben? Warum es diese Zustände gibt, wurde ja nun hinlänglich untersucht. So richtig etwas unternehmen will aber keiner, solange man sagen kann "Aber die dort sind noch viel schlimmer." Keiner kehrt vor seiner eigenen Haustür. Bin ich der Einzige, der das kritisch sieht?
12Urxl12. Februar 2017
@11 : Natürlich ist es ein gesamtdeutsches Problem, aber: In Sachsen oder Ostdeutschland insgesamt brennen (im Verhältnis) mehr Flüchtlibngsunterkünfte, hat die AfD größere Stimmenanteile und gehen mehr Spinner gegen die "Islamisierung des Abendlandes" auf die Straße als im Westen.
112fastHunter12. Februar 2017
@10 : Spätestens wenn die AfD in diverse westdeutsche Landtage einzieht, bzw. die Stimmenverteilung der AfD bei der Bundestagswahl aufgezeigt wird, kann keiner mehr behaupten, dass dies nur ein sächsisches Problem sei. Wegschauen und negieren ist nunmal leichter. Da braucht man sich selbst keine Lösungen einfallen lassen :D
10HansDampf4912. Februar 2017
Man hat zumindest das Gefühl, es konzentriere sich auf Dunkeldeutschland. Dass das aber ein Gesamtdeutsches Problem ist, ist "leider" nicht von der Hand zu weisen.
92fastHunter12. Februar 2017
Das ist wie mit den Hooligans im Fußball. Lange zeit wurde dies als "Problem" der ostdeutschen Clubs abgetan. Dabei haben auch etablierte, westdeutsche Erstliga-Clubs bewiesen, dass sie teils noch viel schlimmer sein können. Siehe letztens das Spiel Dortmund gegen Leipzig. Es ist eben nicht gut ein Problem in irgendeine ländliche Region zu verorten und zu meinen, man müsse nicht deutschlandweit etwas dagegen unternehmen. Blindes Auge und so.
82fastHunter12. Februar 2017
@6 : Der Großteil der Pegideaten kommt auch aus dem Umland nach Dresden gepilgert. Zudem hat(te) Pegida zu ziemlich allen anderen Großstädten ihre eigenen Ableger, teils deutlich radikaler. @7 : Habe ich das Gegenteil behauptet? Aber in den Medien und in der Bevölkerung stellt sich niemand hin und behauptet, dass Sachsen Linksradikal sei. Und genau gegen diese verschobene Sichtweise sollte mal etwas unternommen werden.
7colaflaschi12. Februar 2017
@4 ... da gebe ich dir Recht mit, aber das ist doch auf der Gegenseite nicht anders ^-^ ... Wir haben hier doch auch so ein paar "Forenspezialisten", die ich darunter zählen würde, die fahren ja auch irgendwie gefühlt jedes WE zu irgendwelchen Krawall Demos der linken :D
6Urxl12. Februar 2017
@4 : Du meinst also, auch bei den PEGIDA-Märschen kommen fast alle von außerhalb? Doch wohl eher nicht ...
5sibelkes11. Februar 2017
@4 ...ja da hast Du recht und ich weiß auch ,dass die von sonstewoher anreisen. Aber in Sachsen entwickelt sich das allmählich zum Mekka der Rechten .Das muss unterbunden werden.
42fastHunter11. Februar 2017
@3 : Was heisst denn "in Sachsen"? Die werden aus allen Landesteilen zu solchen Veranstaltungen rangekarrt.
3sibelkes11. Februar 2017
Man kann bloß hoffen , dass die das mit den Rechten in Sachsen bald in den Griff bekommen.
2k1213411. Februar 2017
Wer hört sowas?
1webstarmedia.eu11. Februar 2017
Extremismus ist nicht gut egal von welcher Seite.