Berlin (dts) - Die Monopolkommission, die die Bundesregierung in Wettbewerbsfragen berät, sieht nach der milliardenschweren Verstaatlichung von Uniper den Wettbewerb in Gefahr. Angesichts der allgemeinen Lage sei die Uniper-Verstaatlichung zwar "politisch nachvollziehbar", sagte Jürgen Kühling, der ...

Kommentare

(5) Polarlichter · 24. September 2022
Das Problem ist, dass unsere Behörden bei den größeren Dingen wie unsere Politiker sich fleißig wegducken.
(4) slowhand · 23. September 2022
Warum sieht sich die Monopolkommission nicht die Mineralölkonzerne und deren Tankstellennetze an? Da gibt es auch keinen Wettbewerb mehr, da wird gemeinsam auf hohem Niveau abgezockt.
(3) jub-jub · 23. September 2022
@2 : Genau so ist es. Die sind nicht auf der Seite der Verbraucher, sondern sie wollen ungezügelten und brutalen Kapitalismus. Solche Berater braucht man nicht.
(2) alx2000 · 23. September 2022
Diese "Kommission" hat sich mit der Aussage doch disqualifiziert - weil EIN Einkäufer/Händler unter staatlicher Kontrolle steht, entsteht weder ein Monopol, noch eine echte Einflussnahme des Staates auf den Wirtschaftsbereich "Gas". Hier klingt die Angst der Gashändler durch, dass das lukrative Geschäft mit staatl., gemeinnützigen und/oder mildtätigen Abnehmern weg fällt und dass evtl. ein Marktteilnehmer sich nicht ab Preisabsprachen, Blindhandel und anderen halbseidenen Praktiken beteiligt.
(1) jub-jub · 23. September 2022
Komplett verstaatlicht wäre besser, denn dann zählt nicht der Profit, sondern einfach nur die Versorgung mit Gas. Die Monopolkommission ist wohl ein komischer Kapitalistenverein: <link>
 
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