Berlin (dpa) - Vor dem Hintergrund der russischen Invasion in der Ukraine wächst der Druck auf den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD). Mehrere Mitarbeiter wollen sich nach Medieninformationen von Schröder trennen. CDU-Generalsekretär Mario Czaja forderte das Ende von Schröders […] mehr

Kommentare

26k29329502. März 2022
@25 : Schröder hats geschafft, durch seine "Agenda"-Politik zahlreiche altgediente SPD-Mitglieder zu vergraulen - auch mich.Und die SPD hat immer noch nicht gelernt, sowohl Schröder als auch die ganze "Agenda 2010" in die Tonne zu kloppen.
25Stiltskin02. März 2022
Zu Beginn seiner Amtszeit habe ich an Schröder geglaubt. Aber ziemlich schnell wurde mir deutlich gemacht, wie unsozial seine Politik ist. Und nun sitzt er in drei, bald vier russischen Unternehmen im Aufsichtsrat, und hat außer einer halbherzigen Forderung zur Beendigung des Krieges durch Schweigen geglänzt. Es macht wütend, ihn in einer Partei zu wissen, die mit Brandt und Schmidt zwei großartige Kanzler vorzuzeigen hatte. Gut, dass Vereine/ Institutionen ihm die Ehrenmitgliedschaft entziehen.
24Mike_102. März 2022
@23 na ja nennenwerte.... keine Ahnung im Auge des Betrachters finde ich auf die schnelle keine, aber Schröder war für mich nie wirklich ein Kanzler..... und rassistisch würde ich das nicht nennen, ein Monster ist schließlich eine Utopiefigur aber auch das ist sogar noch schmeichelhaft für einen "Menschen" der ein Volk durch diesen Angriff quasi vernichten will, es ausradieren will selbst seine Werte und seine Geschichte soll nach seinen Worten verschwinden......
23knueppel02. März 2022
@22 Was waren denn seine nennenswerten Politischen Errungenschaften? "Russen-Monster"? Ich mag Putin sicher auch nicht, aber ist das nicht ein bisschen rassistisch?
22Mike_102. März 2022
Ja dieser Mann hat zwar was für Deutschland bewegt, zwar nicht das allermeiste, aber wenn ich allein an seinen Abgang denke und auch an das schon damals dicke Best-Friend-Verhältnis zu diesem Russen-Monster sowie das nun schon lange zögern oder aussitzen einer klaren Positionierung sehe ich für die Currywurst schwarz, dann kann er gleich bei seinem Best-Friend-Monster bleiben..... das ganze ist eine farce......
21k3362001. März 2022
Immerhin hat er noch seine Hagebutten.
20Stiltskin01. März 2022
@18 : Besser hätte man es mit wenigen Worten nicht schreiben können.
19Dr_Feelgood_Jr01. März 2022
@14 kapier(t) es endlich: Man durchaus Putin shice finden, muss aber noch lange kein Freund der USA sein und ist es auch nicht automatisch. Aber Putin-Anhänger und romantisierende UdSSR-Verklärer können anscheinend halt nur schwarz und weiß. Arm.
18oells01. März 2022
@16 Sagen wir es klar und deutlich: Schröder war (und ist) für Putin ein nützlicher Idiot, der ihm in der westlichen Welt manche Tür öffnete.
17Stiltskin01. März 2022
2. Insofern finde ich die Entscheidung seiner Mitarbeiter folgerichtig, ihm den Rücken zu kehren. In diesem Zusammenhang ist es auch ein Unding, dass Schröder jedes Jahr aus Steuergeldern alimentiert wird. Nach dem Gesetz mag das zwar korrekt sein, ist aber nur schwer zu verstehen.
16Stiltskin01. März 2022
1. Ich war immer ein überzeugter SPD Wähler, die für mich für soziale Gerechtigkeit stand. Das hat sich allerdings geändert, als Schröder quasi in die Demontage des Sozialstaates (Agenda 2010) einstieg. Seine dicke Freundschaft mit Putin war mir von Beginn an suspekt, und ich war fassungslos als er Putin ob seiner expansiven Politik als "Lupenreinen Demokraten" titulierte. Es war einfach nicht genug, Putins Politik nur zu kritisieren. Er hätte konsequent alle Verbindungen auflösen müssen.
15Shoppingqueen01. März 2022
Mit Rückgrat Schröder den Rücken kehren...
14Gung7701. März 2022
Kann es sein, daß in den Kommentaren jeglicher Anstand zugunsten unserer allmächtigen Gönner aus Amerika über Bord geworfen wird? Seit wann und warum sind die Ukrainer unsere besten Freunde? Und glaubt hier jemand, dass die Ampel nicht auch ihre Interessen verfolgt? Die SPD wurde mit geringer Mehrheit gewählt und hat sich kompetente Mitstreiter gewählt.
13DJBB01. März 2022
nennt sich das dann nicht ein v mann?
12Wesie01. März 2022
@8 : Das sind alles Personen, die nicht ihren Job verlieren (das könnte man ja denken). Sie haben ein "Rückkehrrecht" und werden wieder anderweitig "untergebracht".
10k29329501. März 2022
Nur für den Fall, dass sich jemand fragt, was die Beiden wohl verbindet: Schröder wurde von einer alleinerziehenden Putzfrau in Hannover aufgezogen, sein Vater ist im Krieg geblieben; Putin stammt aus den Armenvierteln Leningrads. @6 : Naja, der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht - und jetzt ist er eben gebrochen.
9KonsulW01. März 2022
Vollkommen richtige Entscheidung!
8Friedrich195301. März 2022
Respekt vor diesen Personen und ihrer Haltung!
7setto01. März 2022
Hut ab vor den Mitarbeitern, während unsere Regierung einen Tritt bekommen sollte. hier werden Leute deswegen entlassen <link> ( vollkommen richtig)aber dem Typen wird sogar noch das Personal vom Steuerzahler finanziert. Da wären Konsequenzen angebracht
6knueppel01. März 2022
@1 Dieser "Wertekompass" war die letzten Jahre wohl im Schlafmodus. Jemand mit einem Minimum an Moral, würde es nicht in Erwägung ziehen, für jemanden wie Schröder zu arbeiten.
5k25495301. März 2022
das ist toll, eine super sache
4Sidi01. März 2022
Die Landesregierung sollte Schröder zu einer unerwünschten Person erklären.
3Wollvieh01. März 2022
Schröder hat sich halt den falschen Freund ausgesucht und sollte sich nicht nur von diesem distanzieren, sondern auch mit denselben Sanktionen belegt werden (Einzug seines Vermögens, keine staatlichen Gelder mehr erhalten usw.) Wenn er für die Russen arbeiten will (Ämter in der Vorstandschaft u.ä.) soll er schauen, dass er seine Kohle von dort bezieht und am besten auch nach Russland auswandern, sein Freund Putin nimmt ihn doch bestimmt gerne auf bei seinen Qualitäten.
1oells01. März 2022
Gut, dass es noch Menschen gibt, deren Wertekompass richtig eingenordet ist!