Berlin (dpa) - Florian Wirtz verzichtet in der Nationalmannschaft so lange auf eine Prämienerhöhung, bis DFB-Kollegin Giulia Gwinn die gleiche Bezahlung erhält. Was in Deutschland wie ein illusorisches Gedankenspiel klingt, ist in Dänemark Realität. Die skandinavischen Fußballer setzten sich […] mehr

Kommentare

46Pontius07. März 2025
Und bezüglich des "proof me wrong" habe ich in #39 schon. <link> deutet doch schon darauf hin, dass Querfinanzierung notwendig ist. Denn Querfinanzierung vom Amateur- zum Profisport hat die ersten Punkte aufgebaut, aber ich wiederhole mich...
45Pontius07. März 2025
<link> - obwohl das Interesse gar nicht so weit über den anderen Sportarten liegt: <link> Woran liegt das denn? Und wie überträgst du das auf das Thema hier?
44Pontius07. März 2025
@42 Also mein Punkt ist und bleibt derselbe, der ändert sich nicht. Ich beantworte deine Fragen und auf welche bin ich denn eingegangen? Es gibt beliebtere Sportarten als Fußball? Habe ich etwas verpasst? Nein doch nicht: <link> Und dass Fußball überproportional vorkommt, weiß ich, denn ich habe es ja auch schon geschrieben:
43tripleeight07. März 2025
Es bestehen Ungleichheiten, aber keine ungerechtfertigte Benachteiligung. Es ist berechtigt, dass diejenigen mehr erhalten, die mehr einbringen. Was skandinavische Verbände entscheiden, basiert auf anderen Grundlagen und Zahlen und ist deren eigene Sache. Frauenfussball ist für die breite Masse uninteressant --> proof me wrong!
42tripleeight07. März 2025
@39 Immer neue Argumentationsversuche, auf die unsinnigen vorher wird nicht mehr eingegangen. Und verstanden wird auch absichtlich nichts... klingt sehr nach Diskussion a la SED-Kaderschmieden. Frauenfussball hat mehr TV-Zeiten als andere, beliebtere Sportarten erhalten --> überproportional. Herrenfussball hat querfinanziert und tut es immer noch. Auf Vereinsebene noch mehr als auf Verbandsebene --> keine Berechtigung für irgendwelche Forderungen.
41Pontius07. März 2025
anders - Hauptsache Männers first, Bedenken second...
40Pontius07. März 2025
Und wenn das Kosten für das Kaffeeservice von den Herren gestellt wurde, dann ist alles prima. "überproportionalen TV-Zeiten" Frauenfußball kommt öfters im TV als das der Herren? Ja Fußball kommt überproportional im TV vor - auch der der Frauen, zumindest gegenüber anderen Sportarten. Wobei mit "ist der Sport für die breite Masse uninteressant" nennst du Fußball eh uninteressant. "Es bestehen ja keinerlei Ungerechtigkeiten" Das sehen sowohl die Skandinavier (als auch ich und andere) wohl etwas
39Pontius07. März 2025
@37 Die Scheuklappen, daher korrigiere ich mal: "Alles was der DFB für die Herren-Nationalmannschaft ausgegeben hat, kam aus dem Herrenfussball" kam aus dem Vereinsfußball, vor allem aus dem Amateurbereich. "das rechtfertigt keinerlei Querfinanzierung und Umverteilungsfantasien" doch auch und das nicht nur für den Amateurbereich: <link>
38tripleeight06. März 2025
Herrenbetriebs finanziert. Und auch nach vielen Jahren Förderung, überproportionalen TV-Zeiten und vielen Titeln ist der Sport für die breite Masse uninteressant geblieben. Natürlich hat der Frauenfussball weiterhin eine Berechtigung, aber wieso sollte er weiter querfinanziert werden. Das hast Du immer noch nicht erklärt. Wieso? Nicht "aber die können es sich ja leisten".... Es bestehen ja keinerlei Ungerechtigkeiten, es wird den Damen ja Geld (über-)proportional zu den Einnahmen ausgezahlt.
37tripleeight06. März 2025
@34 Kennen und man sieht es ja auch, dass dies üblich ist. Andere Mannschaften des Vereins werden nur selten und anlassbezogen unterstützt. Ist absolut üblich bei den Ultras und noch mehr bei den "normalen" Fanclubs. Alles was der DFB für die Herren-Nationalmannschaft ausgegeben hat, kam aus dem Herrenfussball.... das rechtfertigt keinerlei Querfinanzierung und Umverteilungsfantasien. Die Förderung der letzten Jahrzehnte für den Frauenfussball wurde auch bereits aus den Einnahmen des
36Pontius06. März 2025
Monetär aufzuwiegen".
35Pontius06. März 2025
Entwicklung nun dazu führt, dass sich das Konstrukt selbst trägt (Vergleiche mit erfolgreichen Musizierenden deren mittelmäßige Alben wegen der Verselbstständigung trotzdem Charterflüge darstellten), dann ist der Zeitpunkt doch ideal um etwas zurück zu geben bzw. bestehende Ungerechtigkeiten zu vermindern. Und zu deinen "höhere Prämien für eine höhere Bezahlung" halte ich zum einen mit "stärkere Schultern können mehr tragen" entgegen und steche mit "die Ehre für Deutschland zu spielen ist nicht
34Pontius06. März 2025
@30 also die Ultras aus meinem Umfeld haben zu ihrer Zeit alle Mannschaften des Vereins unterstützt - so wie es ihre Namensherkunft als fanatische Fans des Vereins auch vermittelt. Wenn du andere kennst, dann mag das einen Teil des Disput erklären. Der andere bezieht sich auf die Einnahmen und ich wiederhole es gern nochmals: der DFB hat durch andauernde Unterstützung die Herrennationalmannschaft in die jetzige Situation gepampert - vor allem mit den Beiträgen der Mitglieder. Wenn diese
33tripleeight06. März 2025
@31 Dieser kapitalistische Ansatz beisst sich aber mit dem Inhalt seiner Kommentare ;)
32tripleeight06. März 2025
... falsch verstehen. Der sportliche Erfolg der Mannschaft ist nur ein Baustein für die Höhe der generierten Einnahmen. Und nur mit generierten Einnahmen, können auch Prämien gezahlt werden. Das Thema hast Du wieder vermieden. Höhere Einnahmen --> höhere Prämien/Bezahlung. Das ist das Kernthema und das ist absolut fair.
31Sharif06. März 2025
@30 : Pontius kommentiert nur für Lose ;)
30tripleeight06. März 2025
@28 Du hast halt keinerlei Ahnung oder willst nur trollen... wie so oft. Die Ultras gehen weder regelmäßig zur zweiten Mannschaft (U19, U21 o.ä.), noch zu den Damenmannschaften. Ebensowenig zur Hockeyabteilung oder den Handballern (wenn vorhanden). Frauenfussball war verboten, wie sich aber zeigt, ist der zeitliche Vorsprung nicht der entscheidende Punkt. Selbst massive Quersubventionierung hat keinen nennenswerten, dauerhaften Vermarktungserfolg gebracht. Auch Erfolg willst Du immer wieder...
29Pontius06. März 2025
in den letzten Jahrzehnten zu bewerten?
28Pontius06. März 2025
@27 "Ultras der Männer" Aha, ich dachte das wären Ultras der Vereins. Aber da zeigt sich doch die Fehlsicht auf, die kritisiert wird. "ein vermeintlicher zeitlicher Vorsprung kompensiert werden konnte" Glücklicherweise war Fußball für Frauen nie verboten. "Die Aufgabe ist bei beiden Fussballspielen und damit Einnahmen zu generieren." Den Part der Satzung des DFBs habe ich vergeblich gesucht. Und da immer wieder auf den Erfolg hingewiesen wird: WIe ist denn das pampern der Nationalmannschaft
27tripleeight05. März 2025
und es wurde trotzdem weniger berichtet. Wenn sich viele Leute wünschen, dass sich was an der Bezahlung ändert, müssten sie ins Stadion gehen, alles gucken, was im TV angeboten wird und Fanartikel kaufen, SoMe follows da lassen usw. Passiert aber nicht, bis auf absolute Ausnahmespiele wie HSV-Bremen im DFB-Pokal, wo aber einfach die Ultras der Männer das Spiel gepusht haben und den Support stellen, den die normalerweise anwesenden Zuschauer nicht hinbekommen.
26tripleeight05. März 2025
-> es ist super simpel, es ist fair und es ist logisch. Wie man sich da überhaupt gegen stellen kann, ist mir schleierhaft. Dazu gab es ja viel Jahrzehnte Unterstützungszahlungen, damit ein vermeintlicher zeitlicher Vorsprung kompensiert werden konnte. Es hat sich nur gezeigt, dass es nicht rein zeitlicher Natur war, sondern das Produkt an sich weniger beliebt ist. Der ÖRR hat lange Zeit auch massiv mehr berichtet, als es das Zuschauerinteresse abbildet. Herrenhandball hatte weit mehr Zuschauer
25tripleeight05. März 2025
@24 Es spricht auch niemand von unterschiedlichen Aufgaben, aber von unterschiedlichem Erfolg dabei. Die Aufgabe ist bei beiden Fussballspielen und damit Einnahmen zu generieren. Der sportliche Erfolg ist dafür ein Faktor, aber nicht allein entscheidend. Der Vermarktungswert ist nicht durch Titel erreicht, sondern durch Reichweite und die dafür generierten Zahlungen. Die Einnahmen sind bei den Männern um ein Vielfaches höher, also wird auch eine höhere Prämie dafür ausgeschüttet. ->
24Pontius05. März 2025
als Litfasssäule herumzulaufen - sondern wie bei den Frauen das Runde ins Eckige zu bringen. Auch hier kann ich keine unterschiedlichen Ausgaben erkennen.
23Pontius05. März 2025
@20 Aber ihr habt ein Grundgehalt, das gleich ist? Der Erfolg ist die Vertretung Deutschlands im Fußball - also eigentlich müssten die Ausgaben zwischen den Geschlechtern genau umgekehrt sein! Und zum Thema Umverteilung: Der DFB als eingetragener Verein hat die Aufgabe der Organisation der Nationalmannschaften und der Ligen, das kann demnach kaum solch unterschiedlichen Kosten für Männlein und Weiblein bedeuten. Dazu ist die Aufgabe der Herren-Nationalmannschaft nicht Werbungen zu drehen und
22tripleeight05. März 2025
@14 Verkraftbar vielleicht. Aber warum sollte man es tun? Es wurde bereits viel querfinanziert, in den Vereinen wird es das immer noch massiv. Wirtschaftlich ist die Frauenbundesliga uninteressanter als die 3. Liga der Herren. Wieso soll hier krampfhaft ein Ausgleich geschaffen werden, der noch nicht einmal nachhaltig ist.
21tripleeight05. März 2025
@12 das Interesse an der Herrenmannschaft war beim letzten Turnier aber wieder hoch und damit die Vermarktbarkeit. Zudem haben die Summen, die im Sponsoring unterwegs sind, über die letzten Jahre immer zugenommen, gleichzeitig aber auch die Kosten/Ausgaben. Man muss die Steigerung der Einnahmen also relativ zu anderen Verbänden und den Kosten sehen. Und da ist es weniger rosig
20tripleeight05. März 2025
@15 Ja, ich bekomme mehr als die Frau neben mir - WENN - ich dem Unternehmen mehr einbringe. Meine Erfolgsbeteiligung ist prozentual hoch und damit werde ich an meinem Beitrag an den Einnahmen des Unternehmens gemessen. Das kann natürlich auch andersherum ausfallen. Und das ist nicht nur im Consulting üblich, sondern auch im Vertrieb usw. Und wo ist dabei das Problem? Es ist ja nicht im Geschlecht begründet... das wollt ihr halt nur gerne so auslegen.
19Pontius05. März 2025
@17 Sorry @10 war gemeint
18Polarlichter05. März 2025
@16 Ich habe doch in den Folgekommentaren meine Position genauer dargelegt, für die die es bereits anders deuteten.
17Polarlichter05. März 2025
@15 Verstehe deinen Kommentar nicht. Ich habe nicht Equal Pay gefordert, steht bereits im Eintrag davor. Sondern eher, dass man bei der Entwicklung der Mehreinnahmen, die nun mal vorliegt, es durchaus verkraften kann, ein bisschen mehr in andere Bereiche wie Frauenfußball oder auch für Menschen mit Beeinträchtigungen weiterzugeben. Der Fußball in den Vereinen ist auch nicht ein Synonym für den DFB.
16Sharif05. März 2025
@14 mann könnte Deine Aussage in 5 durchaus so verstehen. Sind ja wirklich himmelweite Unterschiede in der Einnahmenseite.
15Pontius05. März 2025
@9 sind die weiblichen und männlichen und alle dazwischen und außerhalb Models denn im selben Verein? Wenn nicht, dann ist diese Analogie am Thema vorbei. Bekommst du mehr oder weniger als dir Frau neben dir im Beruf? Ist zwar auch nur etwas näher an der Realität aber warum nicht erstmal so?
14Polarlichter05. März 2025
@13 Moment, wann habe ich von gleicher Bezahlung gesprochen? Das habe ich an keinster Stelle gefordert. Nur, dass man es durchaus verkraften könnte, ein wenig mehr in Frauenfußball zu investieren.
13Sharif05. März 2025
@12 : Es geht um die Nachfrage nicht explizit um die Leistung. Selbst wenn die Damen jedes Spiel gewinnen und die Herren immer nach der Gruppenphase rausfliegen, ist die Nachfrage bei den Herren um ein vielfaches größer und daher der Einahmentopf ebenso. Das die Damen trotzdem querfinanziert werden ist doch schön - aber gleiches Geld? Das wäre abstrus
12Polarlichter05. März 2025
@11 Die Leistungen der deutschen Nationalelf waren nun auch eher überschaubar, wenn man sich die Einnahmenseite des DFB "real" anschaut, kann ich dies in "Zahlen" jedoch nicht sehen.
11tripleeight05. März 2025
@9 Wenn die Leitung gerade schlecht ist und damit das Interesse an der Nationalmannschaft, wird ein Sponsorenvertrag für 5 Jahre schlechter dotiert. Was hast Du für komische, naive Vorstellungen?
10tripleeight05. März 2025
@5 Der Frauenfussball wird seit vielen Jahren querfinanziert auf Verbandsebene. Die TV-Gelder für eine WM waren so niedrig, dass nicht mal die Kosten für Trainingslager, Reisen usw. reinkamen. Sponsoren und Männerfussball haben das aufgefangen. Ich wiess nicht warum dort noch mehr Umverteilung gefordert wird. Die weiblichen Models finanzieren die männlichen auch nicht quer. Erfolgreiche Sänger/innen nicht die weniger erfolgreichen usw. usf.
9Polarlichter04. März 2025
@8 Naja, die Sponsorenvertråge, die Fernsehvertråge und Co. haben oft lange Laufzeiten. Eher die Ticketeinnahmen und Einnahmen aus dem Bekleidungsgeschåft sind schwankender, je nach Jahresform.
8storabird04. März 2025
@7 Wenn die Truppe schlecht spielt, verdient der DFB nicht so viel, als wenn sie gut und erfolgreich spielen. Heißt, der DFB ist finanziell abhängig von der Männer-Nationalmannschaft.
7Polarlichter04. März 2025
@6 Es ist nicht die Truppe sondern der DFB, der Einnahmen erzielt. Tickets, Fernseheinnahmen, Trikots, etc.
6storabird04. März 2025
@5 Aber die Truppe auf dem Platz sorgt für die Einnahmen. Ausserdem wird die Truppe von den Vereinen bezahlt und nicht vom DFB. Der DFB schüttet nur Prämien aus und da macht der DFB bei großen Frauen-Turnieren Verlust.
5Polarlichter04. März 2025
Wobei man die Einnahmen der Herren auch nutzen kønnte, um das Ganze etwas auszubalancieren. @4 Es ist ja der DFB, der die Einnahmen verzeichnet, und nicht die Truppe auf dem Platz selbst.
4storabird04. März 2025
@1 Man kann nur das ausgeben was man auch einnimmt. Und im Frauensport sind die Einnahmen halt nicht so hoch.
3Sharif04. März 2025
@1 Was genau?
2tripleeight04. März 2025
@1 Chrstoph Breuer gibt doch eine klare Begründung warum dies so ist. Was ist daran unfair, wenn jemand nach seinem Beitrag für den Arbeitgeber bezahlt wird? Bei jedem Vertriebler ist dies so, Consultants werden auch oft an der Verrechenbarkeit gemessen. Das ist fairer als so mancher Tariflohn, der nicht die Leistung, sondern die Betriebszugehörigkeit belohnt...
1Polarlichter04. März 2025
Absolut unfair.