Berlin (dpa) - Mit einem Vorschlag für eine Reform des Staatsangehörigkeitsrechts hat der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz führende Vertreter von Grünen und SPD gegen sich aufgebracht. «Friedrich Merz spielt bewusst mit dem rechtspopulistischen Feuer und ist als Kanzler aller Deutschen nicht […] mehr

Kommentare

32Dr_Feelgood_Jr07. Januar 2025
@31 Das kann uns die Mitforistin sicher erklären. Warten wir mal, ob da was kommt.
31Polarlichter07. Januar 2025
Eine Gesellschaft aufweichen, kann man auch dahin gehend verstehen, dass diese grundlegende Werte zunehmend aufgibt oder aufgeben muss. Ob dies der Fall ist, weiß ich jedoch nicht.
30Sonnenwende07. Januar 2025
(2) Thema Einwanderung in Deutschland und die Gründe warum wir das unbedingt unterstützen müssen, befasst hat. Aber fleißig Vorurteile posten und dann auch noch gekränkt sein, wenn man sich Kritik ausgesetzt fühlt. Genau mein Humor!
29Sonnenwende07. Januar 2025
@27 ,28 ich finde die Beschreibung "eine Gesellschaft aufweichen" ziemlich skurril. Was soll das denn heißen? Eine Gesellschaft kann sich weiter entwickeln, eine Gesellschaft kann sich radikalisieren, eine Gesellschaft kann sich intellektualisieren, eine Gesellschaft kann alles mögliche – aber aufweichen? Letztendlich glaube ich leider, dass @25 weder meine Kommentare 15,16 gelesen hat (und andere, die die dort angesprochenen Punkte bereits vor mir beschrieben haben) noch sich jemals mit dem (2)
28Pontius07. Januar 2025
Also ich bin ja nicht rechts, aber aufweichen? Die Idee hinter der doppelten Staatsbürgerschaft, Menschen, die sich gut integriert haben, die staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten zu ermöglichen. Also würde man sie verscherbeln, so wie die Gegner immer anmerkten. Also so wie wir sie bisher schon an EU-Bürger und Menschen aus der Schweiz, Iran, Marokko oder Afghanistan...
27Dr_Feelgood_Jr07. Januar 2025
@25 "oder als Rassist dargestellt, wenn man sich nicht der aufweichenden Gesellschaft anpasst." Tut mir Leid (?). aber mehr AfD-Sprech geht ja wohl nicht. Ist genauso ein Standardspruch wie: "(...) wird man gleich in die rechte Ecke gestellt". Aufweichende Gesellschaft, was soll das sein? Das lese ich ja immer wieder, wenn ich mich woanders "herumtreibe", aber meist ohne Begründung (da anscheinend die Adressaten eh wissen, was gemeint ist). Kannst du da mal Licht ins Dunkel bringen?
26Sonnenwende07. Januar 2025
@25 Ich kann mich nicht erinnern, dich hier jemals als Rassistin oder als Neiderin hingestellt zu haben, so sehe ich dich auch nicht. Ich erlebe dich als ziemlich intolerant anderen gegenüber, und könnte deinen Haltungen sogar mehr Verständnis entgegenbringen, wenn ersichtlich wäre, dass du durch mehr Toleranz anderen gegenüber unangemessen eingeschränkt wärst. Das sehe ich aber nicht.
25deBlocki07. Januar 2025
@24 Du kannst widersprechen, so viel zu willst, das ist ja auch okay so. Und unverhältnismäßige Kritik ist ja wohl selbsterklärend: wie schnell wird mal an Neider (niedlich) oder als Rassist dargestellt, wenn man sich nicht der aufweichenden Gesellschaft anpasst.
24Sonnenwende07. Januar 2025
(2) dass deine Haltung unwidersprochen übernommen wird. Kritik ist, mit belastbaren Argumenten dagegen zu halten, über die man dann diskutieren kann. Das tust du nicht. Dann musst du schon mit ziemlichen Gegenwind rechnen, wenn du erwartest, dass deine Haltungen von anderen unwidersprochen akzeptiert werden. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, der Meinung des anderen nicht widersprechen zu dürfen.
23Sonnenwende07. Januar 2025
@22 "Mein Problem ist eigentlich, dass sich jeder alles aussuchen kann..." nun, solange die Freiheiten von anderen nicht eingeschränkt werden kann jeder das, ja. Eine doppelte Staatsbürgerschaft schränkt die Freiheiten von anderen nicht ein. Wenn du dich aktiv dagegen stellst verstößt du damit genau genommen gegen unsere fdGO. "... und man aus Angst vor unverhältnismäßiger Kritik so vieles aufweicht." diesen Satz verstehe ich nicht. Was dich betrifft: du übst ja keine Kritik, du forderst (2)
22deBlocki07. Januar 2025
@19 Mein Problem ist eigentlich, dass sich jeder alles aussuchen kann und man aus Angst vor unverhältnismäßiger Kritik so vieles aufweicht.
21Dr_Feelgood_Jr07. Januar 2025
@18 @19 Hat schon auf den Punkt gebracht, was ich dir jetzt mit anderen Worten auch gesagt hätte. Ich zum Beispiel bin "für immer Punk", das sage ich jetzt mit knapp 60, fände es aber komplett daneben dies von dir auch zu verlangen. Auf die Idee käme ich noch nicht mal, mal ganz abgesehen davon.
20Pontius07. Januar 2025
Upsi dann bin ich Staatenlos, denn mein Geburtsland gibt es nicht mehr. Und überhaupt, was kann ich denn dafür, dass ich in der Geburtslotterie Glück hatte?
19Sonnenwende07. Januar 2025
@18 Es ist grundsätzlich dein Problem, dass du verlangst, dass deine Maßgaben für alle gelten sollen, nicht wahr? Deine Haltungen mögen ja für dich richtig sein – und niemand wird dir das absprechen wollen – deswegen muss das aber noch lange nicht für alle anderen Menschen gelten.
18deBlocki07. Januar 2025
@17 Ob angezogen oder zugezogen: mein Ursprung wird immer der Geburtsort sein.
17Dr_Feelgood_Jr07. Januar 2025
@14 Dass zwischen zugezogen, sagen wir mal aus dem schönen Lummerland ins schöne Deutschland, und angezogen von der schönen Ostsee, obwohl man lieber da bleibt, wo man herkommt, ein gravierender Unterschied besteht, ist dir aber schon klar, oder?
16Sonnenwende07. Januar 2025
(2) unser Land mit der Möglichkeit einer doppelten Staatsbürgerschaft attraktiver. Wir werden diese Menschen brauchen, wir werden nämlich all das, was Menschen wie dir in unserem Land so wichtig ist, also unseren Wohlstand, unsere soziale Sicherheit und noch vieles mehr verlieren, wenn wir Einwanderungswilligen gegenüber nicht offener werden. All dies zerstört Friedrich Merz mit seinem billigen Populismus, mit dem er einen weiteren Schritt in Richtung Zweiklassengesellschaft gehen will.
15Sonnenwende07. Januar 2025
@14 Der Vergleich ist mindestens genauso verquer wie wie der von @12 und trifft den Punkt überhaupt nicht. Auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst, Heimat kann für Menschen einfach in zwei Staaten sein. Ganz besonders dann, wenn in dem Herkunftsland noch Familie und Angehörige leben. Und hier geht es in erster Linie auch gar nicht um Flüchtende und Schutzsuchende, es geht um Menschen, die in unser Land kommen um hier zu arbeiten und sich weiter zu entwickeln. Für diese Menschen wird (2)
14deBlocki07. Januar 2025
@12 Sich etwas zugezogen zu fühlen, ist ja auch völlig nachvollziehbar. Muss ich das dann aber auch direkt "werden"? Ich fühle mich von der Ostsee auch angezogen, bin aber trotzdem ein NRWler. Machste nix.
13deBlocki07. Januar 2025
@10 Leider ja.
12Pontius07. Januar 2025
Als könnte man sich nicht mehreren Dingen zugezogen sein - gerade wenn die Familienwurzeln auf verschiedenen Ländern aufgespalten ist. Demnächst schreibt man mir wohl noch den Gott vor, an den ich glauben muss. Ich weiß, Dr Vergleich ist es Verquer.
11Sonnenwende07. Januar 2025
Vitello tonnato und Fisch/Fleisch/Geflügel/Meeres früchte Paella sind auch sehr lecker, um mal bei unseren europäischen Nachbarn zu schauen… oh wait - Ausland ist ja unerwünscht.
10Pontius07. Januar 2025
@9 Labskaus schon mal probiert?
9deBlocki07. Januar 2025
@6 Ich halte es nach alten Sprichwörtern: Entweder, man ist Fisch oder Fleisch.
8thrasea06. Januar 2025
Zu Merz' Plänen habe ich auf dem Fachportal LTO einen sehr interessante Bewertung gefunden: <link> Es lohnt sich, bis zum Schluss zu lesen. Insbesondere die letzten beiden Absätze haben es in sich.
7commerz06. Januar 2025
@4 Die Frage, zu welchen Bedingungen ein Könner seines Faches sein Land, seiner Familie seine Freunde verlässt kann unmöglich mit Mindeslohn beantwortet werden . Neben dem Einkommen sind ganz sicher auch ein paar andere Faktoren wichtig. wo ggf. auch eine Doppelstaatsbürgerschaft eines von vielen wichtigen Faktoren sein kann. Dies sollten eine konservative oder zu weit rechts gewillte bedenken.
6Dr_Feelgood_Jr06. Januar 2025
@2 Verrätst du auch warum? Oder ist das einfach nur ein dafür, dagegen zu sein?
5Pontius06. Januar 2025
@4 Entweder du bist ein echter Doitscher oder keiner!!!
4tastenkoenig06. Januar 2025
Wer wie wir auf Fachkräfte aus dem Ausland zuhauf angewiesen ist, sollte vom hohen Ross runterkommen und Hürden abbauen. Die Perspektive einer Staatsbürgerschaft, also auch formal Teil dieser Gesellschaft mit Rechten und Pflichten zu werden, ist dabei wesentlich. Gleichzeitig legen aber wenige gern die Staatsbürgerschaft ihrer Eltern ab. Manche Staatsangehörigkeit kann man gar nicht ablegen. Jede Menge Staaten auf der Welt kommen bestens mit doppelten Staatsangehörigkeiten klar. Warum wir nicht?
3Bummeroll06. Januar 2025
1. bin ich auch für die Abschaffung der doppelten Zugehörigkeit, man muss im Leben Entscheidungen treffen und eine ist eben wo man hingehören will. Und 2. sollten Mitglieder einer terroristischen Vereinigung verhaftet werden sobald sie deutschen Boden betreten völlig unabhängig davon welche Staatsangehörigkleit sie haben.
2deBlocki06. Januar 2025
Ich bin grundsätzlich dafür, dass das doppelte Gedöns abgeschafft gehört.
1Dr_Feelgood_Jr06. Januar 2025
Wenn das Thema Doppelstaatler, Migranten und Asylsuchende durch ist, sollte vor der Wahl dringend noch über Zwangsarbeit von Bürgergeldempfängern pariert werden. Da kann man sich auch noch schön hineinsteigern, bis hin zur Abschaffung des Mindestlohns und Bereitstellung von Wohncontainern für Umgesiedelte. Woke Singlehaushaushalte sollte man auch unter die Lupe nehmen, die Ehe stärker gefördert, damit Frauen wieder da arbeiten, wo sie hingehören. Ach, da geht nocb einiges.