Kommentare
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Im Kommentar #19 ging es um steigende Kreditmengen. ("Wenn die Menge an Krediten steigt (z.B. wenn Dtl. 1 Billion neue Schulden macht)..." Reicht Dir das als Beweis? Einfach runterscrollen bis zum Kommentar 19, dort stehts doch oder willst jetzt noch einen Screenshot?
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Wenn du meinst. Weder geht es in #19 bei der Geldmenge um steigende Kreditmengen, noch habe ich steigende Schuldenquote mit abgelösten Krediten erklärt. Wenn du das Widerlegen nimmst, dann mach einfach weiter...
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Und auch auf das Wirtschaftswachstum ist nicht immer Verlass. Deine Sicht, die Höhe der Schulden wäre nicht so wichtig, man müsse dies immer im Verhältnis zum Wirtschaftswachstum sehen, hat auch große Unsicherheitsfaktoren. Ein Wirtschaftswachstum ist keineswegs garantiert, ist auch keine Naturkonstante. Man kann es anregen, und selbst dann muss es nicht zwangsläufig eintreten. Höhere Schulden bedeuten immer eine höhere Abhängigkeit und verminderte Handlungsfähigkeit bei der nächsten Krise.
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Bitte lies genau, was in #19 geschrieben wurde. In #19 ging es um steigende Kreditsummen. Wenn man Kredite ablöst mit neuen Krediten in gleicher Höhe, erhöht sich nicht die Kreditsumme. Warum sollen da die Schulden steigen. Ich habe nun fast alle Deine Gedankengänge widerlegt und Dir vorgeführt, dass Deine Argumente nicht stimmig sind und Du windest Dich wie eine Schlange, weil Du per se Dir nicht eingestehen kannst, dass Du falsch liegst.
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"Und die Geldmenge bleibt wie sie ist." Dann schau bspw. nochmal in #19 vorbei, da behauptest du genau das Gegenteil. Da die Schuldenquote nicht nur von der Anzahl der Kredite bzw. deren Höhe abhängig ist, ist die Aussage zu Schuldenquote genauso quatsch. Und von welchen der 8 Staatsbankrotten Argentiniens sprechen wir jetzt eigentlich?
Wenn man Kredite ablöst mit neuen Krediten sinkt die Schuldenquote eben nicht. Und die Geldmenge bleibt wie sie ist. Was anderes wurde nicht behauptet. Allerdings endet linkssozialistische Geldpolitik wie Deine meistens im Staatsbankrott. Konnte man z.B. in Argentinien auch gut beobachten.
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Wenn du Kredite ablöst mit anderen Krediten, dann entsteht kein neues Geld. Die Geldmenge in den USA steigt an, weil die USA selbst eine Währung haben und die Anleihen von der FED ausgegeben werden - und weil sie etwa 10% ihrer Staatseinnahmen als Zinszahlungen ausgeben ändert auch nichts (vor allem wenn Trump selbst die Zinssätze festsetzt!). Deutschland hat diese Hoheit über den Euro nicht - das ist der Unterschied!
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Da muss ich Dir widersprechen. Die Ausgabe von Anleihen erhöht die Geldmenge. Denn jemand muss ja der Gläubiger sein. Im Falle von Unternehmen würde Deine Aussage nur stimmen, sofern das Unternehmen seine Anleihen wieder tilgt und keine neuen mehr ausgibt. Im Falle von Staaten stimmt das so jedenfalls nicht. Staaten rollieren in der Regel ihre auslaufenden Anleihen in neue Anleihen. Schau Dir mal die Verschuldung der USA an, die zahlen mittlerweile ca. 1 Bio. USD an Zinsen.
beispielsweise im Rahmen der quantitativen Lockerung, oder durch die Kreditvergabe von Geschäftsbanken.
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Gemini-Antwort auf "werden Anleihen ausgegeben, erhöht sich die Geldmenge": Nein, die Ausgabe von Anleihen durch ein Unternehmen oder den Staat erhöht nicht grundsätzlich die Geldmenge. Die Emission von Anleihen ist eine Kreditaufnahme, bei der Geld von Investoren geliehen wird. Eine Erhöhung der Geldmenge erfolgt in der Regel durch die Schaffung von Geld durch die Zentralbank,
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Nochmal: werden Anleihen ausgegeben, erhöht sich die Geldmenge (Geldmenge ist nicht dasselbe wie die Summe der umlaufenden Banknoten). Da die bundesdeutsche Staatsverschuldung historisch gesehen immer weiter ansteigt und nicht abnimmt, erhöht auch das die Geldmenge (Menge der Schulden im System, und umgekehrt gleichzeitig die Höhe der Vermögen). Staatsschulden werden heutzutage lediglich durch Inflation verringert. Beides fördert die Ungleichverteilung und erhöht die Schere zw. Arm u. Reich.
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Und wenn die gekauft werden, dann gibt es direkt Geld für die Anleihen - und es wird keines auf mysteriöse Weise herbeigezaubert. Danke für die Einsicht. *hinweis*
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Bundesanleihen sind Staatsanleihen. Diese muss aber jemand kaufen, und die werden von Banken, Privatleuten usw. gekauft, wie in @32 bereits beschrieben. Deine Antwort unter @
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darauf, zeigt, dass Du es nicht verstanden hast, es nicht verstehen willst oder nur provozieren willst mit sachfremden Einwürfen. Es macht daher keinen Sinn, sich hier weiter im Kreise zu drehen, wenn Du grundlegende Dinge nicht weisst, wie unser Geld- und Kreditsystem funktioniert.
@35 Ein letztes Mal: Bundesanleihen sind keine Kredite einer Bank.
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Unser heutiges Geld (Fiat Money) ist schuldgedecktes Geld. Wenn eine Bank einen Kredit vergibt, erzeugt die nur eine Buchungszeile im Computer, die muss nicht die ganze Kreditsumme vorrätig haben, sondern nur ein paar Prozent davon als Mindestreserve hinterlegen. Durch diese Geldschöpfung erhöht sich die Geldmenge. Wird ein Kredit getilgt verringert sich die Geldmenge entsprechend wieder.
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Nein, das Geld hat dann nur wieder einen andere*n Besitzer*in, wenn die Anleihe + Zinszahlungen getilgt wurde. That's the point!
Niemand hat von Geld drucken gesprochen, was sollen diese sinnfreien Kommentare. Wenn ein Kredit getilgt wird, verschwindet natürlich auch diese Geldmenge wieder aus dem System.
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also kein Gelddrucken. Danke für die Einsicht.
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Bundesanleihen werden von allen möglichen Marktteilnehmern gekauft, normale Banken, Versicherungen, Privatpersonen, Investmentfonds u. -gesellschaften. Die EZB kauft Staatsanleihen eher von Stabilitäts-Wackelkandidaten.
Alternativ kannst du zeigen, wie von der Bundesrepublik ausgegeben Anleihen Geld erzeugen, wenn sie nicht von der EZB gekauft werden.
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Du könntest mir ja einfach die sozial(liberal)en Teil des FDP-Programmes zeigen und ich zeige dir den libertären Teil, der dem entgegensteht...
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Was anderes fällt dir nicht mehr ein als tumbes Bashing?
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So wehrlos scheinen mir die Superreichen aber gar nicht zu sein. Sonst wäre der Aufschrei in den Parteien, die ja angeblich Ottilie Normalbürgerin vertreten, nicht so groß... ;)
Und daher propagierst du das FPD-Wahlprogramm - herrliche soziale Ader...
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Bezahlen müssen das diejenigen, die sich am wenigsten dagegen wehren können.
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es wird nur das nachgeholt, was zuvor verabsäumt wurde. Wir haben Jahrzehnte lang zu wenig investiert, kaputtgespart und von der Substanz gelebt -ohne den vorhandenen Wohlstand nachhaltig zu bewirtschaften. Diese irrsinnige Finanzpolitik beißt uns gerade mächtig in den Allerwertesten...
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Versteh mich nicht falsch, ich bin nicht komplett gegen Verschuldung, und ja, Deutschland konnte etwas mehr Verschuldung gut verkraften, um Infrastrukturprobleme zu lösen, aber gleich 1 Bio. mehr, von 2,5 auf 3,5 Bio., das ist schon ein ordentlicher Schluck aus der Pulle. Da darf nicht gleich wieder eine neue Notsituation eintreten, wie Jahrhunderthochwasser, Finanzkrise, Pandemie oder sowas, viel Spielraum haben wir da nicht mehr.
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Die Umrechnung der Verschuldung auf "pro Kopf" dient nur der Veranschaulichung, wie hoch wir mittlerweile verschuldet sind als Staat. Man muss immer bedenken, dass die Zinsen bedient werden müssen, und die muss man ja aus dem laufenden Haushalt nehmen. Dieses Geld fehlt sofort. Deswegen hat ja Klingbeil riesige Haushaltslöcher und Merz/Linnemann nörgelt rum, dass wir nicht so faul sein sollen. (3,5 Bio. Schulden = 105 Mrd. Zinsen/Jahr bei 3% und Zinsen können auch steigen)
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Du willst Produktivität ordentlich vergüten? Welche Produktivität? Also wenn durch Künstliche Intelligenz im Lidl die Kassen abgebaut werden, und die Kunden ihre Artikel selber einscannen müssen, damit man eine Verkäuferin einsparen kann... hmm.
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oder Staatsbankrotte. Da sind wir Deutschen ja durchaus mit in der Spitzengruppe weltweit. Die Umrechnung auf Köpfe ist dennoch nicht seriös, sonder nur plakativ.😉
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Eigentlich sind die 45.000 EUR Schulden pro Kopf noch höher, denn die beziehen sich ja auf die 83 Mio. Einwohner. Aber dort sind ja Babys, Kleinkinder, Rentner oder Menschen die krank sind, mit dabei, die ja nicht arbeiten bzw. keinen Schuldendienst machen können. Also verteilt sich die Last auf weniger als 83 Mio. Menschen. Übrigens: Staaten tilgen keine Schulden, sie verlängern die nur, indem sie neue machen. Staatsschulden werden durch Inflation abgeschmolzen, und das trifft die Armen...
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Wenn ein neuer Kredit entsteht, entweder durch die Geldschöpfung einer Bank oder wenn am Kapitalmarkt Anleihen herausgegeben werden, entsteht gleichzeitig Vermögen bei demjenigen, der der Gläubiger ist. Wenn die Menge an Krediten steigt (z.B. wenn Dtl. 1 Billion neue Schulden macht), erhöht sich auch die Geldmenge (nicht zu verwechseln mit der Anzahl umlaufender Banknoten).
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Aber die Produktivität der niedrigen Löhne!!1111elfelfefl
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Stell dir vor, wir würden Produktivität ordentlich vergüten - allein dafür würden wir deutlich weniger für Sozialleistungen zuschießen müssen und gleichsam hätten wir höhere Steuereinnahmen. Wir könnten sogar die Besteuerung für (fast) alle absenken, wenn das der Fall wäre und (fast) alle hätten noch mehr Wohlstand.
2/2 Die 'Zinslast' wird durch höhere Produktivität überkompensiert. Wer bei maroder Infrastruktur über Schuldenabbau redet, rechnet die Opportunitätskosten falsch. Deutschland KANN sich das leisten - die Frage ist, ob wir uns den Verzicht leisten können. Meine Antwort auf diese Frage dürfte hoffentlich klar sein...
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Analogie zu Privathaushalten ist DER Kardinalfehler der Finanzpolitik. Staaten sind keine Haushalte - sie haben Währungshoheit, unendliche Lebensdauer und können produktive Investitionen tätigen, die ihre eigene Tilgung finanzieren. Deine 45.000 EUR 'Schulden pro Kopf' sind gleichzeitig 45.000 EUR Vermögen im System - nur anders verteilt. Die Frage ist nicht OB wir uns verschulden, sondern WOFÜR. 1 Billion für Infrastruktur schafft Arbeitsplätze, Wachstum und künftige Steuereinnahmen. 1/2
zurückzahlen und höhere Belastungen für die Zukunft bedeuten. Einzig die Verschuldung für die Landesverteidigung ist negativ, denn ohne diese würden wir einfach zerbombt werden und die Schulden wären dank Inflation (fast) gar nichts mehr wert. Dagegen sollten wir mal protestieren!!!
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Also wir sprechen hier schon von Krediten und nicht dem Drucken von neuem Geld. Da kommt kein neues Vermögen dazu, das verteilt sich nur anders und wird über die Zinsen zurückverteilt. Aber 100 Euro waren vor einem Jahrzehnt noch mehr wert, das solltest du bei deinem Beispiel schon berücksichtigen. Außerdem kostet mich die kaputte Brücke jedes Mal Lebenszeit und der Umweg verursacht kosten; die schlechten Bildungschancen sorgen dafür, dass am Ende diese Schulden sich nicht von selbst
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Wenn ich mich nicht verrechnet hab: Wären ca. 12.000 EUR Schulden pro Kopf die neu dazu kommen on top. Macht so etwa 40.000 oder 45.000 EUR Staatsschulden rechnerisch, die die Bundesregierungen in Deinem Namen für Dich aufgenommen haben. Wann zahlst Du die eigentlich ab? Die Zinsen dafür zahlst Du ja bereits durch allerlei Steuern und Abgaben. Aber getilgt ist nichts. Bei 45.000 EUR und 3% zahlst bereits allein nur Du ca. 112,50 EUR jeden Monat nur für Zinsen, und das Dein Leben lang.
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Sie reden davon, aber können es nicht ändern, mit dem Resultat, dass die neuen Schulden wieder genau bei der Mittelschicht landen, die sie eigentlich entlasten wollten. @
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Ich glaube Du hast das Prinzip unseres schuldgedeckten Geldsystems nicht verstanden, wenn neue Kredite aufgenommen werden, entsteht automatisch Vermögen in gleicher Höhe auf der anderen Seite. Du kannst nicht Vermögen bekämpfen, wenn Du gleichzeitig Kredite haben willst. Du kannst es nur anders verteilen.
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Ach bei 9 Billionen Vermögen ist das alles ohne Probleme, wahrscheinlich haben wir nach dem Investment der Billion dann 11 Billionen auf der hohen Kante.
1 Billion € klingt vielleicht nach viel, aber für 83 Mio Menschen bei maroder, veralteter Infrastruktur (Bahn, Behörden, Militär, Energie) ist es dramatisch zu wenig. Jahrzehntelange Ausgabenkürzungen zeigen: Problem sind die niedrigen Einnahmen, nicht zu hohe Ausgaben. Unterfinanzierte Bereiche führen tendenziell zu Staatsversagen und wer davon Nektar saugt wissen wir ja. Zahlen ohne Kontext führen in die Irre. :)
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Du kritisierst die Lastenverteilung selbst und meinst dann, dass die linken Parteien genau dies nicht adressieren?
Bevor das Gerechtigkeitsproblem nicht geklärt ist, d.h. die Lasten gerechter verteilt werden, ist es nicht vermittelbar, dass Steuern und Abgaben weiter erhöht werden. Ist schon komisch, dass politisch linke immer nur Schulden auftürmen wollen, ohne zu begreifen, dass der "kleine Mann" diese abarbeiten muss. Sie machen genau das Gegenteil von dem, was sie propagieren und spielen Merz auch noch in die Hände. Anstatt dem Merz auf die Finger zu klopfen.
Warum lese ich da FPDler Aussagen en masse? Der Staat hat auch riesige steigende Ausgaben, welche meist nicht an die Menschen gehen, die es wirklich benötigen...
Wir haben kein Einnahmenproblem in Bezug auf die Summe der Einnahmen, sondern ein Gerechtigkeitsproblem, wer diese Einnahmen schultern muss. Der Staat hat riesige (und steigende) Steuereinnahmen, fast 1 Billion Euro, die hauptsächlich die Mittelschicht in Deutschland mühsam aufbringen muss. Wir brauchen nicht noch mehr Einnahmen und noch höhere Steuern, sondern eine gerechtere Lastenverteilung. Es kann nicht sein, dass US-Konzerne und Superreiche hier keine Steuern zahlen.
Das Aufnehmen von neuen Schulden könnte vermieden werden, wenn man sich endlich von dem Geschwafel trennen würde, dass wir "kein Einnahmenproblem" hätte. Wir haben ein massives Einnahmeproblem.
Die riesigen Kredite, die wir jetzt aufnehmen, diese Last bürden wir unseren Kindern auf, die dann umso mehr sparen müssen, weil unsere Generation es mit dem Sparen nicht auf die Reihe kriegt. Insofern bringt der Satz von Merz, man wolle den Kindern wieder das Sparen beibringen (damit wir deren Geld heute schon vorab verschwenden können), nur die Rücksichtslosigkeit gegenüber der Zukunft unserer Kinder zum Ausdruck.
Ich weiß immer nicht was ihr Kapitalisten wollt: Die Kredite haben die Börsen so angehoben, dass mehr Geld durch die Phantasiewirtschaft erzeugt wurde als durch die Kredite.
"Den Kindern in Deutschland wolle die Regierung wieder das Sparen beibringen, so der Kanzler." Aha, aber vorher noch schnell unvorstellbare 1 Billion Euro neue Schulden aufnehmen. Für unsere Kinder, die ja zu blöd zum sparen sind...