Neue Autos laden in einer Pinkelpause mehr auf als man auf den nachfolgenden Autobahnkilometern trinken kann um wieder eine Pause einzulegen - das schaffen auch Kilometerschruppende Außendienstler*innen ab 2030. Ganz zu schweigen von dieser blöden Zapfsäule, wo man eben daneben stehen muss und nicht das WC aufsuchen kann! DAS ist volkswirtschaftlicher Unsinn...
@5
Ja, die sind ein Problem für große Reichweiten, aber da könnte man auch größere Akkus, Akkutausch, Wagenwechsel mehr Inovationsunterstützung bei Akkutechnik fordern.
Es geht hier um die Unsinnigkeit der Vorgabe nur eAutos als Dienstwagen und CO2 Vorgaben. Nichts von dem würde allein durch mehr Ladesäulen alleine eine Lösung bringen.
@2
Es geht hier um Emissionsvorgaben und um das Verharren auf veraltete Technologien - nicht um nicht genügend vorhandene Ladestationen. Es wäre doch schön, wenn der Bundeskanzler Merz dazu auch einmal eine Mahnung aussprechen würde. Oder etwa nicht?
Solange es nicht genug Ladestationen gibt hat er leider für meinen Beruf recht. Sonst hätte man uns schon früher eAutos gegeben. Außerdem würde keiner meiner Berufsgruppe fürs rumsitzen und warten auf das Autoladen bezahlen wollen. Ein Alles oder Nichts ist nie gut.
"Er warnte davor, dass eine einseitige Fokussierung auf bestimmte Technologien die Industrie gefährden könnte". Richtig, Herr Merz. Deshalb hat die deutsche Automobilindustrie ja auch den Anschluss verloren, während andere schon längst viel weiter sind. Aber solange man den Deutschen noch einreden kann, dass alles, was besser für die Umwelt ist, uns (respektive unseren Industrien) nur schadet ... Abgesehen davon: Was versteht Merz unter "überzogen"?