Berlin (dpa) - In der Debatte über Gewalt gegen Frauen und Zuwanderung hat Bundeskanzler Friedrich Merz den Grünen vorgeworfen, das Frauenbild im Islam auszublenden. «Ich wundere mich immer wieder darüber, wie zum Beispiel die Grünen mit einer unglaublichen Pose für Gleichberechtigung und für […] mehr

Kommentare

10thrasea27. März um 23:05
@8 Das geplante Deepfake-Gesetz ist eine Sache. Es gibt berechtigte Kritik daran, es kann und wird im Parlament diskutiert und ggf. verändert. Merz' Äußerung ist aber eine völlig andere Sache, und darum geht es hier in dieser Meldung. Merz' Äußerung bezog sich nicht auf das Deepfake-Gesetz. Darf ich vorschlagen, dass wir beim Thema bleiben?
8Hawk_Tuah27. März um 22:56
und mit dem Deepfake Gesetz kommt das Verbot Putin in "lustiger" Position mit KI zu generieren, da es 2 Jahre Haft mit sich bringt, das zu machen und nur einem Bekannten zu zeigen. Anstelle das wichtige Thema auch in ein Gesetz umzusetzen, dass dann auch wirklich auf Dauer eine gute Wirkung zeigt. Aber klar. Merz ist böse und alle Aspekte über Board zu werfen, damit man schnell eine Lösung, die man feiern kann, zu bekommen, die dann am Ende wirklich neue Probleme schafft.
7thrasea27. März um 22:55
und seiner Partei politisch womöglich näher liegt. Die Empörung darüber mag erwartbar sein, aber sie ist auch berechtigt."
6thrasea27. März um 22:52
entsteht: Gegen häusliche Gewalt und Femizide helfen Abschiebungen immer noch am besten. Natürlich darf ein Bundeskanzler auch über Gewalt von Zuwanderern sprechen. Mit der Causa Fernandes, die ja den Anlass zur Debatte gab, hat das Thema Migration aber nun wirklich gar nichts zu tun. Und hier liegt das Problem: Mit seiner Einlassung verschiebt der Kanzler den Fokus, weg von einem ernsthaften Problem, das in der gesellschaftlichen Debatte ohnehin meistens zu kurz kommt – hin zu einem, das ihm
5thrasea27. März um 22:52
@4 Als Antwort passt perfekt der Kommentar von Katharina Riehl für die SZ: <link> "Dass Friedrich Merz nach seinen eher durchwachsenen Erfahrungen mit der „Stadtbild“-Debatte es wieder für politisch klug hält, bedrohte Frauen als Argument in der Migrationsdebatte ins Feld zu führen, ist entweder extrem ungeschickt – oder eben genau nicht. Dann wäre die Einlassung sehr wohl kalkuliert und Merz nähme gerne in Kauf, dass hier eben doch wieder der (leicht zugespitzte) Eindruck
4Hawk_Tuah27. März um 22:21
wow er sagt, man muss das Thema von allen Seiten betrachten und man wirft Ihm vor, dass es was ... besser ist nur einseitig zu betrachten. Ach, wenn die Leute doch nicht so viele Argumente liefern würden, das andere Leute zur AfD abwandern, weil die normale Diskussion nicht mehr "erwünscht" ist und nur die Sicht, der Anderen Seite als Richtig und Über Allem Erhaben betrachtet werden darf. Demokratie at its best. Andere Meinungen als meine, ne das geht ja gar nicht.
3tastenkoenig27. März um 22:06
Auch das Frauenbild Merz' bietet gelegentlich Anlass zur Debatte. Und das Ausländerbild. Allgemein das Gesellschaftsbild. Das Menschenbild. Und das Selbstbild.
2setto27. März um 22:01
"Merz fordert Debatte über Frauenbild im Islam" Frage an Merz: In dem Fall Ulmen/Fernandez ist also Ulmen der islamische Part?
1carnok27. März um 21:46
"Man dürfe aber auch die Augen nicht davor verschließen, dass in den letzten zehn Jahren «ziemlich große Probleme» mit irregulärer Migration entstanden seien. «Und ich werde mich auch nicht davon beirren lassen, das anzusprechen.»" Versucht da Fritze Merz AfD-Wähler für sich zu gewinnen?