Berlin (dts) - 77 Prozent der Deutschen sind dafür, sich in einem eventuellen Konflikt zwischen den USA und der Volksrepublik China herauszuhalten. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest für die "Welt am Sonntag". Auf die Frage, wie sich die Bundesregierung im Falle eines […] mehr

Kommentare

11Pontius10. Januar 2021
@9 "Gesicht behalten und Geschäfte machen ... - das geht nicht." Schaffen wir doch schon Jahre mit China. Am Ende kommt dann eine solche "Neutralität" heraus. @10 China kann auch losschwimmen.
10reimo110. Januar 2021
Seit der lebenslangen Wahl des Präsidenten, besteht eine Möglichkeit, das China ohne Bomben einfach losläuft. Europa war dann Mal.
9wimola10. Januar 2021
2) Bequem wäre es natürlich, so eine Wischiwaschi-Neutralität zu erreichen. Nach m.E. bemühen wir uns auch nicht um etwas anderes. Wir suchen in beiden Ländern Märkte und versuchen Investitionen zu etablieren. Zwischen den Stühlen steht Europa doch schon lange - wir insbesondere. Gesicht behalten und Geschäfte machen ... - das geht nicht.
8wimola10. Januar 2021
"Viel zu interdependent"! Ja - das sind wir - alle. Leider ist da nur noch Platz für "Rügen" (was auch immer das genau bedeuten soll) bezüglich der von @7 ) angeführten Menschenrechtsverletzungen etc.. Das Thema betrifft ja nicht nur China. Über diese kleinen "Unwägbarkeiten" machen wir uns doch schon seit Jahrzehnten keine wirklichen Gedanken, besser, die machen wir uns, aber wir handeln doch nicht wirklich entsprechend, oder? ..2)
7Marc10. Januar 2021
@3 @6 Ein Konflikt bedeutet nicht gleich "Krieg"...wie Ihr darauf kommt... @4 @5 Wovon träumt Ihr sonst noch nachts? Wie @2 schreibt: es kommt darauf an woher der Konflikt rührt. Und natürlich stehen wir da historisch, aber auch aufgrund der politischen Gegebenheiten (Demokratie in den USA, Parteidiktatur in China) näher bei den USA. Man kann nicht auf der einen Seite die massiven Menschenrechtsverletzungen von China rügen und gleichzeitig ohne jegliche Bedenken mit diesem Land zusammenarbeiten
6HmHm10. Januar 2021
Wirtschaftlich dürfte ein bewaffneter Konflikt kaum Sinn ergeben, da die Unternehmen heutzutage so verflochten sind, dass man mit Bomben auch die eigene Wirtschaft trifft. Ich weiß natürlich nicht, was das Trumpeltier in den letzten 4 Jahren so entflochten hat. Und natürlich haben die Rüstungsunternehmen dabei auch noch eigene Interessen. Hoffen wir mal das Beste..
5Stiltskin10. Januar 2021
77 Prozent? Das sind 23 Prozent zu wenig. Aber es gibt kaum noch Menschen, die von der Gräuel des 2. Weltkrieges erzählen können, sie verblassen. Manche Menschen müssen wohl erst am eigenen Leib erfahren, was Krieg bedeutet. Es gibt ohnehin schon etliche kriegerische Konflikte/ Stellvertreterkriege, die aber die meisten von uns nicht interessieren- sie sind ja so weit weg. Aber eines sollte klar sein, die Lunte für den großen Knall ist schon gelegt.
4Dr_Feelgood_Jr10. Januar 2021
"77 Prozent der Deutschen sind dafür, sich in einem eventuellen Konflikt zwischen den USA und der Volksrepublik China herauszuhalten". Und die übrigen 23 Prozent wählen die sogenannte "AfD" und schreien: Deutschland zuerst!
3HmHm10. Januar 2021
Nanu, ist das schon so eine Art Kriegsvorbereitung, oder wie kommt man auf das Thema?
2Troll10. Januar 2021
Hängt davon ab, wer den Konflikt verursacht. Grundsätzlich bin ich dafür, daß man seinen Bündnispartnern beisteht. Das erwarten wir ja auch umgekehrt. Aber wenn es vermeidbare Konflikte sind und die USA sie dennoch provozieren, bin ich auch für ein gewisses Maß an zurückhaltung. Eher finde ich, daß die westlichen Länder mal auf wirtschaftspolitischer Ebene zusammenhalten sollten und sich auch mal gegen China stellen.
1k50535910. Januar 2021
Für eine wirkliche Neutralität müßte Deutschland allerdings aus der NATO austreten.