Berlin (dpa) - 136 Stunden Streik - noch nie hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) während der Amtszeit ihres Chefs Claus Weselsky zu einem so langen Arbeitskampf auf der Schiene aufgerufen. Der bisher längste GDL-Ausstand im Personenverkehr legte im Jahr 2015 für 127 Stunden weite […] mehr

Kommentare

11thrasea23. Januar 2024
@5 Und was die Abschlüsse mit anderen Gesellschaften betrifft – dann war die Meldung zur Einigung mit Abellio letzte Woche eine Ente? <link> --> Eckpunkte: schrittweise Einführung der 35-Stunden-Woche bis 2028 bei vollem Lohnausgleich, Erhöhung des Grundgehalts um 420 Euro in 2 Schritten, Laufzeit der Entgeltregelungen von 24 Monaten?
10thrasea23. Januar 2024
@5 Auch ich konnte wie @Pontius bisher nicht erkennen, dass der Abschluss der EVG unter dem neuen Angebot an die GDL lag, im Gegenteil. Auch was die Arbeitszeitverkürzung betrifft, war das wohl ein Scheinangebot: <link> Die Bahn schafft es recht gut, die Bevölkerung auf ihre Seite zu ziehen. Es gibt leider wenig Medien, welche Pressemittelungen hinterfragen und selbst mal rechnen und vergleichen. Wenn du also andere Quellen hast, gerne verlinken – ich würde mich darüber freuen.
9Pontius23. Januar 2024
Also ich sehe zwischen 14% auf 25 Monate <link> und 13% auf 32 Monate <link> einen gewissen Unterschied zuungunsten der GDL-Vertretenen...
8Polarlichter22. Januar 2024
Schlussendlich werden sich beide Parteien wohl irgendwie einigen können...
7e1faerber22. Januar 2024
Ich finde die Forderungen der GDL unverschämt, aber gleichzeitig das Angebot der DB beleidigend. Das ist ja aktuell so als wenn die GDL einen Euro fordert und die Bahn nur fünf Cent geben will.
6goertzy22. Januar 2024
Ich verstehe nicht, warum man nicht an den Verhandlungstisch zurückkehrt. Aber halt... ist ja der persönliche Kleinkrieg des Herrn W gegen die DB. Keine Frage, jeder soll mehr Geld bekommen, aber was die GDL hier abzieht hat nichts mehr mit Tarifverhandlungen zu tun. Das ist der blanke Abnutzungskampf. Kann man nur hoffen dass die Streikkassen der GDL bald leer sind.
5Irgendware22. Januar 2024
@2 : Der Abschluss der EVG lag klar unter diesem neuen Angebot. Ich finde es sehr verwunderlich, dass es neue Streiks gibt, wo man nun die Hand bzgl. Arbeitszeitverkürzung ausstreckt. In Verhandlungen kann man ja noch weiter aufeinander zu gehen. @3 : Naja das ist nur die halbe Wahrheit. Die anderen Gesellschaften haben eine Klausel drin stehen, dass die Arbeitszeitregelungen unter Vorbehalt sind und sich am Markt orientieren werden. Mit anderen Worten: Was die DB Verhandelt.
4Tautou22. Januar 2024
Weselsky wird Die Bahn knacken. 🌰
3Shoppingqueen22. Januar 2024
@ Komisch, einige EVU haben der Arbeitszeitreduzierung zugestimmt - so wie seit Jahren bei der IG Metall - nur die DB möchte nicht. Übrigens: Ich habe diese Woche sechs Dienste mit insgesamt etwa 54 Stunden. Davon werden dann vier ausfallen - kannst Dich ja bewerben.
2Pontius22. Januar 2024
@1 Nur weil es wieder Menschen betrifft, sind die Forderungen unbegründet? Ich meine gelesen zu haben, dass das Angebot der DB immer noch gegenüber dem Tarifabschluss der EVG zurückliegt. Wundern einem da neue Streiks? Mich nicht.
1Dackelmann22. Januar 2024
Es soll ja Gewerkschaften geben die nur ihre macht beweisen wollen anstatt zu verhandeln. Weil langsam reicht es. Durch diesen Streik müssen viele wieder sehen wie sie von A nach B kommen ohne stundenlang unterwegs zu sein,in den Städten geht es ja aber was machen die Leute vom Umland oder Land die ihre Autos abgeschafft oder reduziert haben.