Berlin - Nachdem sich Union und SPD bei den Sondierungen darauf geeinigt haben, dass sich die Mindestlohnkommission bei der Festsetzung der Lohnuntergrenze künftig auch an der Zielmarke 60 Prozent des Bruttomedianlohns orientieren soll, hat CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann eine Festlegung des […] mehr

Kommentare

9Net-player13. März 2025
@6 stimmt natürlich, ja es muss diese Änderung noch durch den Bundestag, aber wie du auch schon richtig sagtest, eher ein Durchwinken
8Pontius13. März 2025
@7 Es gibt schon unrealistische Forderungen von Teilen der Gewerkschaft, bei dem man sich am Ende auch nicht auf etwa die Hälfte zwischen Angebot und Forderung einigt. Das ist wie gesagt nur selten der Fall und zumeist sind es die Arbeitgebenden...
7Philonous13. März 2025
@6 ich habe es noch nie erlebt, dass die Arbeitgeber ein Angebot eines menschenwürdigen Lohns gemacht haben und die Gewerkschaften gesagt haben, "Nein, das nehmen wir nicht an, das ist zu viel!" :)
6Pontius13. März 2025
@3 Die Löhne werden doch auch jetzt von den Tarifpartnern gemacht, es gibt nur eine Untergrenze welche festgelegt wird. Auch muss ein Scheitern nicht immer aufs Konto der AG gehen - meist ist das jedoch der Fall. @5 Beschlossen werden muss es trotzdem immer noch vom Bundestag, da es Gesetzeswirkung hat. Allerdings ist das wie bisher auch nur ein "Durchwinken".
5Net-player13. März 2025
Mit den anpassungen der Rahmenbedingungen sind zwar mehr Möglichkeiten für eine Anpassung da und besser als wenn es jedesmal vom Bundestag festgelegt wird, ändert aber nichts daran das ich vom Mindestlohn als solches und als einzelnes nicht viel halte.
4commerz12. März 2025
Vor nicht wenigen Jahren gab es keinen Mindestlohn, und man sah mit der Einführung in wirtschaftlichen Zusammenbruch. Die Einführung des Mindeslohnes und gleichgeschlechtliche Ehe hat eine US Eliteuniversität eine Ehrung ausgesprochen, entgegen genommen … manches kann man sich nicht ausdenken
3Philonous12. März 2025
Falls es jemanden interessiert: den Linnemann mag ich auch nicht. "Löhne werden von den Tarifpartnern gemacht." Damit hat er eine Zustandsbeschreibung abgegeben, das muss aber nicht so bleiben. Der Bundestag kann und darf (in einigen Bereichen auch "muss") er die Tarifpartner zu einem menschenwürdigem Ergebnissen führen. Wenn sie es freiwillig nicht schaffen (ein Scheitern geht immer auf's Konto der Arbeitgeber) eben mit seiner gesetzgebenden Kompetenz.
2Pontius12. März 2025
"Bislang ist gesetzlich nur festgelegt, dass sich die Kommission an der Tarifentwicklung orientieren muss." Und dagegen hat sie bei der letzten Erhöhung um 2x 41 Cent schon verstoßen. Einfach 60% des Medianlohnes und schwups braucht man keine Verhandlungen mehr.
1Tautou12. März 2025
Das dürfte auf lange Sicht sogar die bessere Lösung sein als alle vier Jahre darauf warten zu müssen, dass die SPD soziale Aspekte in eine neue Regierung per Koalitionsvertrag einbringt. Hätten sie die Kommission nicht geändert, läge der Mindestlohn 2028 womöglich bei 15,22 €.